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Fußball-Kreisoberliga Frankfurt: Blau-Gelber Paukenschlag

Mit einem Paukenschlag holte in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt der SV Blau-Gelb die ersten Punkte: Der FC Tempo wurde mit 8:1 abgefertigt.
Langes Bein: Makkabis Etienne Schubert (links) attackiert den Rödelheimer Arazm Saghafi. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Langes Bein: Makkabis Etienne Schubert (links) attackiert den Rödelheimer Arazm Saghafi.
Frankfurt. 

Die Spvgg. Fechenheim gewann das Spitzenspiel gegen Germania Enkheim und baute die Tabellenführung aus.

FC Kalbach II – Concordia Eschersheim 1:1 (0:1). – In der temporeichen Partie erwischten die Gäste den besseren Start. Simon Kramer setzte sich im Kalbacher Strafraum durch und spielte den Ball nach innen, wo Ricardo Harrabi nur noch einzuschieben brauchte (12.). „Da haben wir nicht konsequent verteidigt“, analysierte Kalbachs Coach Karol Drynda. Die Eschersheimer blieben spielbestimmend, versäumten es aber die Führung auszubauen. Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber stärker, konnten sich aber keine klaren Möglichkeiten erarbeiten. In der Schlussphase setzte die Concordia gute Konter, jedoch ohne erfolgreichen Abschluss. In der Nachspielzeit köpfte Ali Maisam Rezayee die Kugel ins Netz (90.+3). „Der Ausgleich war verdient – wenn auch spät“, meinte Drynda.

Rödelheimer FC – TuS Makkabi 1:1 (0:0). – „Das war eines der besten Spiele, die ich in letzter Zeit gesehen habe“, berichtete Rödelheims Pressesprecher Volker Flauaus. In der flotten Begegnung gab es eine Vielzahl von Torraumszenen auf beiden Seiten. Branislav Glamocanin brachte die Gäste nach vorne (48.), Sayed Hashimi egalisierte per Foulelfmeter (50.). Schon früh hatte sich Makkabi selbst geschwächt: Robel Tsegai sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (35.). Doch nach der Gelb-Roten Karte für Rödelheims Otmane Fakhri (47.) war wieder „Gleichheit“ hergestellt.

Viktoria Preußen – FC Croatia 1:2 (0:1). – Das robuste Defensivverhalten der Gäste war der Schlüssel zum Sieg, meinte Viktorias Sportlicher Leiter Thomas Mahlau: „Wir haben in der 70. Minute die erste Torchance gehabt – das sagt alles.“ Bis dahin hatten die Gäste schon durch Dominik Mihaljevic (16.) und Lovro Vukovski (60.) getroffen. Nach der Gelb-Roten Karte für Gästeakteur Dino Bozinovic-Mador (85.) gelang Oskar Copik nur noch das 1:2 (88.).

TSG Niederrad – SC Weiss-Blau 2:2 (2:2). – Die TSG-Führung von Ali Sina Kanawezi (13.) konnte Matthias Zech mit einem direkt verwandelten Eckstoß ausgleichen (22.). Hierbei reklamierte aber der Torwart der Gastgeber, Reahan Mahmood, vehement ein Foulspiel an ihm. Jedoch ohne Erfolg. Per Freistoß aus 25 Metern traf Georg Tushev zum 2:1 für die Gäste (38.). Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte überlupfte Kanawezi den herauseilenden Keeper Lukas Steinfels zum 2:2 (43.). Im zweiten Abschnitt waren dann die Gastgeber klar feldüberlegen, Weiss-Blau erwehrte sich mit voller Kampfkraft. In der Nachspielzeit hatte Spielertrainer Artug Özbakir die Riesenchance zum Siegtreffer, doch er schoss aus fünf Metern einen Abwehrspieler der Gäste auf der Linie an. Gästeakteur Daniel Steinkohl sah „Gelb-Rot“ (88.).

BSC Schwarz-Weiß 19 – TSG 51 2:4 (2:3). – Auf Grund der wöchentlich neuen Ausfälle und ob des dünn besetzten Kaders kam BSC-Trainer Ramazan Ünlü zu dem Schluss: „Wir kommen nicht vom Fleck. In der Winterpause müssen wir uns verstärken.“ Gegen die ebenfalls im unteren Tabellendrittel stehende TSG konnten die Gastgeber nur eine Halbzeit mithalten. Das 1:0 der Gäste von Kevin Kretzschmar (15.) hatte Max Schneidmüller noch ausgeglichen (16.), doch dann traf Kretzschmar gleich zwei Mal (25./26.). Maximilian Büge brachte den BSC noch einmal heran, aber Pascal Hubbuch sorgte für klare Verhältnisse (72.). Beim Gastgeber sah Christoph Gebbers „Gelb-Rot“ (85.). „Das war kopf- und willenlos“, stellte Ünlü fest.

SV Blau-Gelb – FC Tempo 8:1 (2:1). – Beim ersten Sieg des Aufsteigers war die Verletzung von Christian Ritzheim der Wermutstropfen – er musste mit Verdacht auf Ellenbogenbruch ins Krankenhaus. Blau-Gelb-Coach Sven Janssen war voll des Lobes: „Nach dem 2:0 ist es gelaufen. Wir haben tollen Kombinationsfußball gezeigt und Tempo nicht in die Zweikämpfe kommen lassen.“ Die Tore: 1:0 Sebastian Gaese (24.), 2:0 Amin Asli (35.), 2:1 Goran Grijak (43.), 3:1 Karim Bökenkamp (51.), 4:1 Gaese (62.), 5:1 Asli (69.) 6:1 und 7:1 Deniz Dogan (70./76.), 8:1 Gaese (82.).

Spvgg. Fechenheim – Germania Enkheim 1:0 (0:0). – Aus Sicht von Fechenheims Sportlichen Leiter Asghar Ali-Jaali war Germania-Torhüter Patrick Schneider „der beste Mann auf dem Platz“. Er habe eine höhere Niederlage seiner Mannschaft verhindert. Doch das Tor von Armin Hadzic (79.) genügte dem Spitzenreiter. Einen Handelfmeter für Fechenheim setzte Tolga Tuygar an den Pfosten (90.+1). „Wir hatten mehr Ballbesitz und die besseren Chancen. Der Sieg ist absolut verdient“, resümierte Ali-Jaali.

SG Westend – FC Posavina 2:2 (1:1). – „Wir haben ,ohne zehn‘ gespielt“, sagte Pressewart Thomas Horn von der SG Westend. Gleich sieben Verletzte und drei Urlauber beklagten die Gastgeber. Dies führte dazu, dass Coach Jamal El Baouti im Tor der SG stand. Trotz „Notelf“ gingen die Gastgeber durch Deniz Mrugala in Führung (6.). Stjepan Piljic traf zum 1:1 (29.), ehe Alen Tahirovic Westend wieder nach vorne brachte (52.). Franjo Orsolic stellte den Endstand her (69.). Bei den Gastgebern sah Sasa Vidakovic noch „Gelb-Rot“ (86.). „Wir sind froh, einen Aufwärtstrend gesehen zu haben“, freute sich Horn.

(omü)
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