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Fußball-Hessenliga: Bloß nicht verstecken

Premiere am heutigen Abend: Erstmals treffen die Spvgg. Neu-Isenburg und Hessen Dreieich in der Hessenliga aufeinander.
Spielchen an der Eckfahne: Dreieichs Ljubisa Gavric (links) versucht am Neu-Isenburger Daniel Sachs vorbeizukommen. Dies war im Kreispokal im April dieses Jahres. Heute gibt es ein Wiedersehen. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Spielchen an der Eckfahne: Dreieichs Ljubisa Gavric (links) versucht am Neu-Isenburger Daniel Sachs vorbeizukommen. Dies war im Kreispokal im April dieses Jahres. Heute gibt es ein Wiedersehen.
Neu-Isenburg. 

Die jüngsten Aufeinandertreffen der Spvgg. Neu-Isenburg und des SC Hessen Dreieich sind noch gar nicht so lange her: Im April gewann der SC Hessen das Halbfinalspiel im Offenbacher Fußball-Kreispokal im Sportpark mit 1:0. In der gemeinsamen Verbandsliga-Runde 2014/2015 verloren die „03er“ ihr Heimspiel mit 0:1, gewannen aber dann in Dreieich 3:1.

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Und dennoch steht die Partie der beiden Nachbarstädte am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr) im Sportpark unter einem besonderen Vorzeichen: Denn erstmals treffen beide Mannschaften in der Hessenliga aufeinander. Beide Teams waren in der laufenden Saison schon zwei Mal spielfrei, aktuell liegen die Gastgeber in der Tabelle mit sechs Punkten sogar vor dem Hessenmeister (4). Am vergangenen Spieltag sorgten die Neu-Isenburger mit dem 6:0-Sieg gegen den FSC Lohfelden für mächtig Aufsehen.

„Wir haben keinen Druck. Wir wollen auch in der kommenden Saison in der Hessenliga spielen und dazu müssen wir Punkte sammeln. Und wir haben richtig Lust darauf, dafür alles zu geben“, sagt Peter Hoffmann. In den Augen des Trainers der Spvgg. Neu-Isenburg kann man beide Seiten gar nicht richtig miteinander vergleichen: „Die Spielvereinigung ist 114 Jahre alt, der SC Hessen erst vier. Und die Dreieicher haben ganz andere Mittel, um hochzukommen. Die wollen aufsteigen, wir in der Liga bleiben“, erläutert Hoffmann. „Der SC Hessen ist eine Mannschaft, die will, die aber in der Offensive noch nicht die richtigen Lösungen gefunden hat. Die Stürmer haben noch nicht getroffen.“ In drei Partien erzielten die Dreieicher erst zwei Tore, erfolgreich waren die Außenbahnspieler Marc Schnier und Zubayr Amiri. „Wir müssen auf jeden Fall gut und konzentriert verteidigen. Und wir dürfen uns nicht verstecken, sonst haben wir keine Chance“, blickt Hoffmann voraus, „die Dreieicher haben Einzelspieler, die die Partie entscheiden können, bei uns geht es nur über das Team.

Gegner genau beobachtet

Der SC Hessen Dreieich war gleich mit einer ganzen Abordnung (die Co-Trainer Ralf Weber und Volker Becker, dazu Mäzen Hans Nolte) am vergangenen Sonntag im Sportpark vertreten, um die „03er“ gegen Lohfelden unter die Lupe zu nehmen. „Die Neu-Isenburger haben das gut gemacht. Wir weisen unsere Jungs auf das eine oder andere hin, wollen aber dennoch unser eigenes Spiel durchsetzen“, erklärt Trainer Rudi Bommer. „Sie versuchen ihr Spiel so auszurichten, dass am Ende drei Punkte herausspringen“, erwartet der Ex-Nationalspieler vom Aufsteiger eine deutlich offensivere Herangehensweise als beispielsweise vom FC Ederbergland, der sich ein 0:0 ertrotzte. „Für uns ist es wichtig, dass wir in den Rhythmus kommen. Eigentlich beginnt die Saison jetzt erst richtig, erklärt der ehemalige Profi und Nationalspieler.

Dreieichs Kapitän Niko Opper plagte zuletzt eine leichte Zerrung, er soll aber im Kader sein. Auch Torhüter Pierre Kleinfelder soll trotz Leistenbeschwerden im Derby dabei sein. Definitiv fehlen wird aufgrund einer Mandelentzündung Spielmacher André Fließ.

Peter Hoffmann kann auf den gleichen Kader setzen, der ihm gegen Lohfelden zur Verfügung stand. Allerdings könnte es in der Startelf Veränderungen geben, je nachdem, ob die Neu-Isenburger heute mit einer oder zwei Spitzen auflaufen.

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