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Fußball-Gruppenliga: Bornheim lässt Tore sprechen

Am letzten kompletten Spieltag dieses Jahres kam kein Team aus dem Spitzentrio der Fußball-Gruppenliga Frankfurt West zu einem Sieg.
Adis Pita (vorne) brachte die Bosnier im Abstiegsduell in Griesheim in Führung. Tim Steinig kann Pita bei der Ballannahme nicht mehr stören, Kai Brandenburger bleibt nur die Zuschauerrolle. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Adis Pita (vorne) brachte die Bosnier im Abstiegsduell in Griesheim in Führung. Tim Steinig kann Pita bei der Ballannahme nicht mehr stören, Kai Brandenburger bleibt nur die Zuschauerrolle.
Frankfurt. 

Die SG Bornheim/Grün-Weiß setzte mit dem 8:1 beim FC Oberstedten ein Ausrufezeichen und rückte hinter die führenden Spvgg. Oberrad, FC Kalbach und FFV Sportfreunde auf Rang vier. Die Spvgg. Griesheim verlor auch das Kellerduell gegen den SV BKC Bosnien 1:2 (siehe Extratext).

FSV Friedrichsdorf – Spvgg. Oberrad 2:0 (1:0). – Mario Di Falco, der Sportliche Leiter der Gäste, zog Bilanz: „Unser Spielertrainer Baldo Di Gregorio und ich sind bei allem Respekt für die Leistung des Gegners sehr enttäuscht. Auch wenn wir immer noch oben stehen, hat sich doch gezeigt, dass wir noch keine wirkliche Spitzenmannschaft sind.“ Oberrad spielte nicht effektiv und kam erst im zweiten Durchgang etwas besser zur Geltung. Da stand es aber schon 1:0 durch Marino (34.). Für die Gäste hatte vorher Cevik vergeben (4.). Bis auf einen Kopfball von Hien brachten die Oberräder in der Offensive nichts mehr zustande (61.). Gegen die auf drei Mann reduzierte Abwehrkette der Gäste markierte Koyun dann den Endstand (74.).

FC Kalbach – TuS Merzhausen 2:2 (2:0). – Die Gastgeber verpassten mit dem Remis den Sprung an die Tabellenspitze. Und das, obwohl Kalbachs Spielertrainer Elton da Costa seinem Team diesmal eine verbesserte Defensivarbeit attestierte. Doch mit ihrer bekannten Stärke bei Standards kamen die Gäste an Ende noch zu einem Teilerfolg. Salihovic per Freistoß (82.) und Demasi nach einer Ecke (86.) sorgten für da Costas Verdruss. Er bemängelte: „Wir haben in der zweiten Halbzeit viele Konter nicht sauber zu Ende gespielt.“ Zudem setzte Kister noch einen Foulelfmeter an den Pfosten (84.). Die Gastgeber ließen bis zur Schlussphase wenig zu und gewannen durch Pekgüzel-yigit (23.) und Wille (44.) verdient.

FV Stierstadt – FFV Sportfreunde 4:4 (1:2). – Gästetrainer Mehmet Somun war vom Spielverlauf enttäuscht: „Wir hatten Chancen genug, um zwei Spiele zu gewinnen. Zudem waren wir in der Abwehrarbeit nicht konsequent genug.“ Anschließend zog er aber auch noch ein Gesamtfazit: „Wir sind aus der Kreisoberliga aufgestiegen, stehen im Halbfinale des Kreispokals und momentan in der Spitzengruppe der Gruppenliga, das ist alles sehr erfreulich.“ Kohns (1./65.), Matovic (25.) und Ilkiz (83.) trafen für die Gäste, Diehl (43./68.), Özdemir (72.) und La Medica (78.) waren für Stierstadt erfolgreich.

FV Hausen – SC Dortelweil 1:1 (1:0). – Die Gäste besaßen die reifere Spielanlage, kamen aber erst nach einer Stunde besser ins Spiel und durch Mouhaman zum Ausgleich (68.). Shakouri hatte vorgelegt (6.), sein Teamkollege Syed scheiterte an Keeper Langlitz (80.). Für die Gäste hatten am Ende noch Dobios (88.) und Dogot (90.+2) den Sieg auf dem Fuß, doch auch Hausens Torhüter Sieber war auf dem Posten.

TSG Nieder-Erlenbach – FG Seckbach 3:2 (2:0). – Die Gäste besaßen zwar ein Chancenplus, kassierten in der Nachspielzeit aber den dritten Gegentreffer durch Eifert, der vorher noch zweimal vergeben hatte (88./90.). Nieder-Erlenbachs Spielertrainer Vito Raimondi bilanzierte: „Der späte Siegtreffer war natürlich etwas glücklich, aber mit toller Moral haben wir uns den Erfolg verdient.“ Nach der Führung durch Cost (9.) scheiterten Seckbachs Tischner (15./18.) und Milad Wardak (26., Latte), der auch noch einen Handelfmeter verschoss (45.). Zwischendurch erhöhte Gargalie (23.), ehe die Gäste durch Pintol (46.) und Milad Wardak (63.) ausglichen. Bei den Hausherren sah Männel noch „Gelb-Rot“ (90.+3).

FC Oberstedten – SG Bornheim/Grün-Weiß 1:8 (1:4). – Gästetrainer Maik Rudolf war sehr zufrieden: „Acht Tore sprechen für sich.“ Elford traf schon nach rekordverdächtigen zwölf Sekunden und legte noch zweimal nach (26./30.). In Torlaune waren auch noch Marx (8.), Till Schmanke (58.), Aishouna (61./76.) und Tewelde (69.). Klempin verkürzte (19.).

FC Neu-Anspach – VfB Friedberg 2:2 (1:0). – Am Ende wurde es turbulent. Nach dem 1:0 von Weber (8.) und dem Eigentor durch Clark (54.), legte Yasaroglu für die Gäste vor (89.), doch Gara Ali konterte in der Nachspielzeit. Friedbergs Trainer Andreas Pelka war zufrieden: „Wir haben alles in die Waagschale geworfen, mit dem Punkt kann ich gut leben.“ Gästekeeper Cirak sah „Rot“ (81.).

(ehr)

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