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Wasserball: Chancenlose Frankfurter

Wie erwartet holte der 1. Frankfurter SC am Doppelspieltag in Bayern keine Punkte. Und die Sorgen werden größer.
Er erzielte in München zwar zwei Treffer, doch nach 19 Minuten war für ihn das Spiel bereits beendet nach Ausschluss: Tolga Coskun (links) vom EFSC. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Er erzielte in München zwar zwei Treffer, doch nach 19 Minuten war für ihn das Spiel bereits beendet nach Ausschluss: Tolga Coskun (links) vom EFSC.
Frankfurt. 

Nach den Niederlagen in München und Weiden steht der EFSC in der Zweiten Wasserball-Bundesliga Süd sogar nun unter Druck. „Zwei Punkte müssen mindestens her, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben“, betonte Trainer Sebastian Held. Bereits morgen ist sein Team wieder im Einsatz, um 20 Uhr steht das Nachholspiel in Ludwigshafen auf dem Programm. In seinem finalen Saisonspiel empfangen die Bergen-Enkheimer am Sonntag um 20 Uhr den BSC Pforzheim – wegen Sanierungsarbeiten im Riedbad wird in Offenbach (Waldschwimmbad Rosenhöhe) gespielt.

SV Weiden – 1. Frankfurter SC 13:4 (5:1, 1:0, 5:0, 2:3). – Es fiel den Oberpfälzern nicht sonderlich schwer, in eigener Halle ungeschlagen zu bleiben und in ihrem letzten Saisonspiel den Titelgewinn perfekt zu machen. „Weiden zeigte, dass sie zurecht an der Tabellenspitze stehen. Dass wir ersatzgeschwächt mit nur zwei Auswechselspielern antraten, machte es ihnen zusätzlich leicht. Durch undisziplinierte Aktionen hatten wir am Ende keinen Auswechselspieler, was noch ärgerlicher ist und es Weiden noch einfacher machte“, resümierte EFSC-Kapitän Simon Ramm. Benjamin Rakovsky musste Mitte des dritten Viertels aus dem Wasser und ist für ein Match gesperrt. Zudem erlaubte sich Alexander Wissmüller im Schlussviertel drei persönliche Fehler. Die Gastgeber waren da schon in Feierstimmung.

EFSC: Benatti (Tor); Pereira (1), Rakovsky, Wissmüller (1), Temke, Lucic, Held, Ramm (1), Fischer (1).

SGS München – 1. Frankfurter SC 16:11 (7:2, 6:2, 1:5, 2:2). – Auch wenn München ebenfalls als heimstark gilt, nach dem 6:9 aus der Hinrunde hatten sich die Frankfurter etwas mehr ausgerechnet. Durch ständiges Unterzahlspiel – insgesamt gab es 13 Zweiminutenstrafen für den EFSC – war die Partie schon zur Halbzeit entschieden. „München hatte mehr Glück bei den Entscheidungen der Schiedsrichter“, meinte Teamführer Ramm dazu. Zwar zeigte der EFSC im dritten Abschnitt eine Reaktion, doch der Rückstand war einfach zu deutlich, um an den Favoriten heranzukommen. „Beide Gegner, München wie Weiden, waren körperlich stark sowie schnell unterwegs“, erkannte Coach Held kaum Chancen auf eine Überraschung.

EFSC: Benatti (Tor); Boros, Pereira (1), Rakovsky, Wissmüller (1), Temke, Geiger (2), Lucic (2), Held, Ramm (2), Fischer (1), Coskun (2).

(fri)

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