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Fußball: Concordia Eschersheim geht mit einem "neuen" Team ins Rennen

Der Frankfurter Kreisoberligist Concordia Eschersheim hat einige Abgänge zu verkraften und präsentiert daher neue Gesichter.
Sicherer Rückhalt: Concordia-Keeper und Kapitän Benjamin Kress, hier in Aktion im Rückrundenspiel im April gegen den SC Weiss-Blau. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Sicherer Rückhalt: Concordia-Keeper und Kapitän Benjamin Kress, hier in Aktion im Rückrundenspiel im April gegen den SC Weiss-Blau.
Frankfurt. 

In den vergangenen Jahren wurde Concordia Eschersheim durchaus zum Kreis der Aufstiegsanwärter in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt gezählt. So auch im Sommer 2017. Doch am Ende sprang „nur“ der zehnte Platz heraus. Allerdings: Bei einem Sieg in der letzten Partie bei der SG Westend hätte unter dem Strich Rang sechs gestanden.

Für die schwächeren Ergebnisse vor allem in der Rückrunde hat Trainer Roland Stipp eine plausible Erklärung: „Wir haben in der Winterpause und während der Rückrunde acht Stammspieler verloren. Einige sind ins Ausland gegangen, andere konnten arbeitsbedingt nicht mehr ihrem Hobby nachgehen.“ Deshalb rückten die Kicker aus dem zweiten Glied nach, auch A-Jugendliche durften schon mittun. „Wir haben die Zeit genutzt, um zu lernen“, zieht Stipp mit Blick auf die weitere Entwicklung des Teams ein positives Fazit.

Im Sommer haben nun auch noch Eloy Merens und Ricardo Harrabi den Verein Richtung Kalbach verlassen, um in der Gruppenliga zu spielen. Den Verlust der beiden Stützen bedauert Stipp natürlich, sagt aber auch: „Die beiden haben sich sehr gut entwickelt und sollen versuchen, höherklassig Fuß zu fassen.“ Zudem hat Concordia-Urgestein Yuriy Dutchak das Ende seiner Laufbahn bekanntgegeben. „Das ist ein großer Verlust. Yuriy ist sowohl menschlich als auch sportlich nicht zu ersetzen“, weiß der 51-jährige Coach.

Von der Mannschaft der zurückliegenden Saison ist nur noch ein kleines Gerippe übriggeblieben: Torhüter und Kapitän Benjamin Kress, Benjamin Tesar, Joscha Stein und Aitem Zahrani. Um diese gestandenen Spieler soll das neue Team formiert werden. Trainer Stipp freut sich auf die Aufgabe, den Umbruch zu gestalten, hat er doch einige vielversprechende Neuzugänge zu verzeichnen. In erster Linie nennt er dabei die erfahrenen Matthias Müller (Spvgg. Seligenstadt) und Averil Ringheim (BSC Schwarz-Weiß 19), die einen starken Eindruck in der bisherigen Vorbereitung hinterlassen haben. Auch auf den 19-jährigen Saba Kvaratskhelia (SG Rosenhöhe) hält Stipp große Stücke: „Saba ist ein außergewöhnlicher Spieler.“ Bei der Auswahl hat er Wert darauf gelegt, dass die Jungs mehr „Bodenhaftung“ haben: „Wir wollen natürlich personell eine größere Konstanz haben als in der letzten Saison. Ein junger Mann, der beispielsweise gerade in der Ausbildung ist, wird uns nicht mitten in der Runde verlassen.“ Grundsätzlich passen die neuen Kicker in das auf schnellem Spiel und Ballbesitz beruhende Konzept: „Wir machen da weiter, wo wir aufgehört haben.“

Fair geht vor

Dies gilt vor allem auch für die allgemeine Atmosphäre im Verein. Stipp ist das faire Verhalten seiner Kicker auf und auch außerhalb des Platzes wichtig. „Wir sind ein faires Team, die Jungs können sich alle benehmen. Uns geht es um Sport, wir betrachten unsere Gegner nicht als Feinde. Wir wollen einfach eine gute Zeit miteinander verbringen“, sagt er, wobei er aber auch weiß, dass dies nicht ohne Erfolgserlebnisse geht: „Natürlich will ich, dass die Ergebnisse unserer Arbeit sichtbar werden. Wir wollen jede Woche etwas erreichen.“ Positiv hebt Stipp auch den Erfolg der Zweiten Mannschaft hervor, die in die A-Klasse aufgestiegen ist: „Dadurch wird der Leistungsabstand geringer und ich hoffe, dass die zweite Reihe näher heranrückt.“

Was erwartet der Coach von der neuen Saison? „Vor allem, dass es nicht leicht wird, gegen uns zu gewinnen.“ Das wahre Leistungsvermögen weiß er noch nicht richtig einzuschätzen: „Wir müssen schnell in die Liga reinwachsen. Wenn wir zu viel Druck bekommen, kann es schwierig werden. Aber wenn die Jungs richtig mitziehen, traue ich uns alles zu.“ Der Kreisoberliga-interessierte Zuschauer darf also gespannt sein, wie sich die „neue“ Concordia schlagen wird.

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