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Kegeln: Damit hat nur einer richtig gerechnet

Man sollte sich nicht blind auf die Technik verlassen. So sieht es jedenfalls Klaus Stumpf – und der Trainer der Keglerinnen aus dem Riederwald wurde beim Heimspiel gegen den FC Laufach in seiner Einschätzung bestätigt.
Bianca Schauer war mit 467 Holz die Tagesbeste beim Riederwälder Coup gegen den Tabellenführer. Foto: Christian Klein Bianca Schauer war mit 467 Holz die Tagesbeste beim Riederwälder Coup gegen den Tabellenführer.
Frankfurt. 

Als das Spiel der Zweiten Bundesliga Nord zwischen den Keglerinnen des Falkeneck KV Riederwald und dem bis dahin verlustpunktfreien Spitzenreiter FC Lau-fach beendet war, leuchtete auf der Anzeige ein Erfolg der Gäste mit nur einem Holz Vorsprung. Ärgerlich für die Frankfurterinnen, hatten sie doch den Favoriten richtig in Bedrängnis gebracht.

Falkenecks Trainer Klaus Stumpf war jedoch weniger verärgert als verwundert. Er hatte jeden Wurf sorgfältig notiert. Und nach seiner Rechnung hatten die Riederwälderinnen mit einem Kegel Unterschied gewonnen. Also bat er darum nachzurechnen. Und siehe da: Es hatte eine falsche Eingabe gegeben. Somit hieß es nun 2595:2594 für Riederwald, die große Überraschung war perfekt.

Damit war wahrlich nicht zu rechnen gewesen, auch wenn die Gastgeberinnen aus vorherigen Duellen wussten, dass die Bahnen in der Riederwald-Anlage den Spielerinnen aus Laufach nicht liegen. Doch eine reelle Siegchance hatte sich Stumpfs Team nach nur einem Saisonsieg in acht Partien nicht ausgerechnet.

Der Triumph gegen das Spitzenteam aus dem Spessart ist zudem noch erstaunlicher, da zwei Frankfurterinnen schwächelten. Tanja Müller kam nach ihrem miserablen Abräumen (94) nicht über 386 Holz hinaus. Unter der 400er-Grenze blieb auch Andrea Lissner-Rubio (398). Dass die Gastgeber die Bahnen nach dem zweiten Duo trotz Müllers Minus von 40 Kegeln nicht mit einem Rückstand verließen, lag an der guten Form von Bianca Schauer und Jutta Westenburger. Schauer avancierte mit ihren 467 Holz (166 im Abräumen) zur tagesbesten Spielerin. Westenburger hätte ihr Spiel in einer ähnlichen Dimension beenden können, wenn sie nicht beim Räumen sage und schreibe sieben Würfe benötigt hätte, um den rechte Hinterdame genannten Kegel rechts hinten zu fällen. Daher musste sie sich trotz des besten Tagesresultates beim Spiel in die Vollen (312) am Ende mit 435 Holz begnügen.

Das reichte aber für einen Vorsprung von drei Zählern für das Schlussduo. Entscheidend für den Frankfurter Erfolg war dann das starke Räumen von Ulrike Latka und Laura Wenzel. Latka (459) räumte 166 Kegel ab, Wenzel (450) gute 151.

Heimsieg ist Pflicht

Ungeachtet der Überraschung hat sich an der Ausgangslage beider Mannschaften nichts entscheidend geändert. Laufach führt weiter die Tabelle an, nun mit zwei Punkten vor Fortuna Kelsterbach.

Und Falkeneck Riederwald steckt weiter mitten im Abstiegskampf. Ein weiterer Heimsieg im nächsten Ligaspiel am 17. Dezember gegen den PSG Kaiserslautern ist daher Pflicht.

(löf )

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