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Aufstiegsspiele: „Danke an Rot-Weiss“: Hausen ist in der Gruppenliga

Es gab keinen Sieger in Stierstadt, und doch konnten am Ende beide Seiten jubeln.
Freude pur bei Hausens Spielern: Der Aufstieg ist geschafft. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Freude pur bei Hausens Spielern: Der Aufstieg ist geschafft.
Oberursel. 

Der FV Hausen hat’s gepackt – der FV Stierstadt auch. Während die Gastgeber sportlich durch ein 1:1 den Schritt in die Gruppenliga Frankfurt West machten, gelang der Elf von Trainer Martin Reyschmidt der Aufstieg dank Schützenhilfe der Reserve von Rot-Weiss Frankfurt, die ihr entscheidendes Aufstiegsspiel zur Verbandsliga Süd gewann, dadurch einen weiteren Platz in der Gruppenliga West freimachte und somit den Frankfurter Nachbarn in die nächsthöhere Spielklasse hievte (siehe oben stehenden Text).

„Am Ende ist das alles egal! Dieser Aufstieg fühlt sich überwältigend an“, gab Hausens Coach nach Spielschluss euphorisiert zu Protokoll. Etwa eine halbe Stunde befand sich sein Team gar auf der Siegerstraße.

Man startete, unterstützt von zahlreichen lautstarken Anhängern, die mit Trommeln und Rauchtöpfen für Stimmung sorgten, zwar bissiger in die Partie, aufgrund der Stierstädter Defensivstabilität ergaben sich aber kaum nennenswerte Torraumszenen. Als der Anfangsdruck nachließ, taten sich teilweise riesige Lücken im Hausener Zentrum auf, die den Gastgebern Konterchancen für Przemyslaw Ankowski (9.) und Altan Sak (13.) ermöglichten.

Ob die Pause, die man sich im Anschluss gönnte, an den sommerlichen Temperaturen lag oder doch der Spielstand bei Rot-Weiss II (lag zu diesem Zeitpunkt mit 2:0 vorne) auf dem Platz die Runde machte, blieb ungeklärt. Jedenfalls boten beide Mannschaften den rund 500 Zuschauern wenig Ansehnliches. Hüben wie drüben fand der letzte Pass keinen Abnehmer, so dass die Bälle in den Abwehrreihen versackten. Urplötzlich drehte Hausen aber wieder auf, einen Lupfer von Torjäger Tolga Kocak konnte Stierstadts Keeper Francesco La Medica noch mit den Fingerspitzen entschärfen (30.). Bei einem Freistoß von Kerim Ben Neticha hatte er dann aber das Nachsehen, als dieser ihm den Ball aus 22 Metern ins Torwarteck knallte (45.).

Die Kräfte lassen nach

In Hälfte zwei wirkten die Frankfurter zunehmend entkräftet und hatten Glück bei einem Schuss von Christian Liebig, der auf Höhe der Mittellinie abzog, Torwart Marc Sieber überwand, aber auch das Gästegehäuse knapp verfehlte (49.). Schließlich traf Stierstadts Enrico La Medica zum Ausgleich (71.). Doch auch als vier Minuten vor Schluss der Sieg von Rot-Weiss II und somit der Aufstieg der Kontrahenten, die beide ja mit dem FC Karben den dritten Teilnehmer der Runde bezwungen hatten, feststand, gab sich Reyschmidt weiter engagiert: „Wir wollen noch gewinnen!“, heizte er seine Truppe an, um wenig später mit ihr den ersten Aufstieg in die Gruppenliga der Vereinsgeschichte zu feiern.

„Danke an Rot-Weiss und Glückwunsch an Stierstadt. Es wäre schade gewesen, wenn ein Team auf der Strecke geblieben wäre, jetzt wird aber gefeiert. Ich glaube in Hausen bricht alles zusammen“, waren die letzten Worte Reyschmidts, ehe er sich im Vollsprint in die Hausener Jubeltraube verabschiedete.

Stierstadt: Francesco La Medica – Zharkov, Leber, Liebig, Koch (68. Plock) – Biskup, Bilican, Castellino, Ankowski – Enrico La Medica, Sak (83. Diehl). – Hausen: Sieber – Bouhout, Vahle (78. Gorgülü), Neugebauer, Westerwald – Prikolotin, Weber, Ben Neticha (60. Sedlak), El Baouti, Altvater (62. Heinzmann) – Kocak. – SR: Conen (Mühltal). – Zuschauer: 500.

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