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Fußball: Das Ergebnis gefällt nur den Gästen

Zweites Heimspiel, erster Punktgewinn: Türk Gücü Friedberg trennte sich von der Spvgg. Neu-Isenburg mit 2:2.
Der Neu-Isenburger Daniel Sachs zieht ab, Friedbergs Torwart Vladan Grbovic wird sich in dieser Szene aber nicht überwinden lassen. Foto: A. Chuc (www.chuc.de) Der Neu-Isenburger Daniel Sachs zieht ab, Friedbergs Torwart Vladan Grbovic wird sich in dieser Szene aber nicht überwinden lassen.
Rosbach. 

Nimmt man die Auftaktniederlage gegen Bad Vilbel als Maßstab, präsentierte sich Hessenliga-Aufsteiger Türk Gücü Friedberg gestern Nachmittag vor erneut heimischem Publikum gegen die Spvgg. Neu-Isenburg in allen Mannschaftsteilen stark verbessert und holte mit dem 2:2 (1:0) erstmals Zählbares im hessischen Fußball-Oberhaus.

TG-Coach Mustafa Fil gab sich dennoch nicht restlos zufrieden: „Wir haben zweimal geführt, hatten die besseren Torchancen und sind erst kurz vor Schluss durch einen allerdings berechtigten Foulelfmeter ausgebremst worden.“ Auf die Leistung an sich könne man jedoch bauen: „Unsere Mannschaft war gut drauf. Nur das Resultat hat mir nicht gefallen, denn ein Sieg wäre verdient gewesen.“ Fils Trainer-Kollege Peter Hoffmann attestierte seinen Leuten, körperlich besser als zuletzt drauf gewesen zu sein: „Aber es ist noch viel Luft nach oben. Speziell in der ersten Hälfte lief in der Offensive so gut wie gar nichts zusammen. Mit dem Remis können wir gut leben.“

Vor etwa 200 Zuschauern überraschten die Gastgeber mit vier personellen Änderungen: Lukas Zarges und Ertugrul Erdogan begannen im zentralen Mittelfeld, Younes Bahssou besetzte das Sturmzentrum und Sergen Bayraktar die linke Außenbahn. Zudem wurden Alit Usic und Jonatan Tesfaldet aus dem Mittelfeld in die defensive Dreierkette beordert. Alles Maßnahmen, die Wirkung zeigten.

Halbzeit eins gehörte trotz nur weniger guter Szenen durchgehend den Platzherren, die ab der 15. Minute vorne lagen: Dabei setzten Abdussamed Gürsoy und Bahssou den frei vor Keeper Lazar Kacarevic lauernden Kazuki Takahashi, der aus kurzer Distanz einschob, optimal in Szene. Das 2:0 lag nach 31 Minuten in der Luft. Bahssou trickste Mario Rhein und Damien Letellier aus, zog sofort ab, verfehlte jedoch um wenige Zentimeter. Später wurde es in beiden Strafräumen munterer. Pech für die Friedberger: Erdogan (55.) und Zarges (77.) trafen lediglich Pfosten und Latte.

Und hieß es nach 70 Minuten dann plötzlich 1:1, als der eingewechselte Johannes Günther einen weiten Einwurf von Henrik Nedwied aus zehn Metern in die Maschen drosch. Neu-Isenburg versuchte nachzulegen: Carlos McCrarys Schuss von der Strafraumgrenze ging nur knapp vorbei (73.). Vier Minuten später antwortete Türk Gücü mit der zweiten Führung: Vuk Toskovics Flankenwechsel und Takahashis Auflage hämmerte Bahssou aus 14 Metern humorlos zum 2:1 unter die Latte.

Der Sieg für Friedberg? Mitnichten. Bahssous Foul gegen Nedwied ahndete der gut pfeifende Referee Christoph Rübe (Vellmar) vier Minuten vor dem Abpfiff mit Elfmeter. McCrary verwandelte sicher und bescherte seinem Team einen etwas glücklichen Punktgewinn.

(ub)

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