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TuS Schwanheim: Das Quäntchen Glück fehlt

Zwei Mal zogen die Schwanheimer Badminton-Spieler in eigener Halle knapp den Kürzeren und verloren damit den Anschluss zu Platz zwei in der Regionalliga Mitte.
Robert Georg gewann seine beiden Einzel    und mit Jens Kamburg ein Doppel für Schwanheim. Foto: rscp (http://rscp-photo.eu) Robert Georg gewann seine beiden Einzel und mit Jens Kamburg ein Doppel für Schwanheim.
Frankfurt. 

So eng kann es zugehen. Zwei Mal in den jeweils acht Begegnungen hätten die Spieler der TuS Schwanheim im entscheidenden Moment des Entscheidungssatzes zwei Spielpunkte mehr erzielen müssen, und die Saisonsiege Nummer vier und fünf wären perfekt gewesen. So finden sie sich nach den 3:5-Niederlagen gegen Bischmisheim und Fischbach plötzlich in der zweiten Tabellenhälfte wieder. „Es steigen nur zwei Mannschaften ab, da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen“, betont Abteilungsleiter Bernd Georg, der dennoch ebenso wie die Spieler an beiden Tagen niedergeschlagen die Halle verließ.

Bei der Niederlage gegen den BC Bischmisheim III mussten die Frankfurter ein Herren-Doppel und das Damen-Einzel knapp abgeben. Gleich zu Beginn unterlagen Robert Georg/Jens Kamburg dem in der Runde noch ungeschlagenen Paar Kristof Hopp/Matthias Petry 18:21, 23:21, 20:22. Ähnlich erging es Theresa Isenberg, die mit 21:19, 16:21, 21:23 der Bundesliga-erfahrenen Saarländerin Lisa Heidenreich unterlag. „Theresa hat ein sehr starkes Spiel gemacht, hat immer wieder drei bis vier Punkte Rückstand aufgeholt. Ihre Laufarbeit war sensationell“, lobte Bernd Georg die 20-Jährige. „Wir mussten auf Daniel Schmidt verzichten, der am Donnerstag Papa geworden ist. Mit ihm hätte es wahrscheinlich gereicht.“ Zusätzliches Pech für die Gastgeber war, dass Bundesligist Bischmisheim an diesem Tag seine Dritte Mannschaft in Bestbesetzung spielen ließ, also mit Ex-Nationalspieler Kristof Hopp und eben auch Lisa Heidenreich. Tags drauf spielten sie ohne ihre Stars und verloren prompt in Dortelweil.

Den ersten Schwanheimer Sieg landeten Tim Freymark/Sven Kamburg, die sich bestens ergänzten – Freymark war beweglich, Kamburg sorgte für viel Druck. Den zweiten Zähler steuerte Robert Georg bei, der gegen den defensivstarken U22-Auswahlspieler Felix Kruchten sehr geduldig spielte. Sein bestes Spiel für Schwanheim machte Sven Kamburg, der mit seinen Angriffen Matthias Petry überraschte.

Fragwürdige Entscheidung

Unglücklich verliefen die Vergleiche für das Damen-Doppel Theresa Isenberg/Sophie Kister. „Die spielen so stark, ihnen fehlt bloß das Quäntchen Glück. Sie müssten einmal ein enges Spiel gewinnen“, so Bernd Georg, dann würde der Knoten platzen. So verloren die Schwanheimerinnen gegen das Klassepaar Lisa Heidenreich/Ann-Katrin Hippchen 20:22, 18:21 und tags drauf gegen den SV Fischbach fast schon tragisch gegen Laura Kaiser/Svenja Weyrauch. Im dritten Satz spielten die Gastgeberinnen den Federball beim Stand von 21:21, er blieb im Netz auf der gegnerischen Seite hängen. „Punkt für uns, der Ball war drüben. Bei Netzrollern ist es schließlich auch so“, kommentierte Bernd Georg den seltenen Fall. Der Schiedsrichter erklärte den Ball aber für unbespielbar und gab eine Wiederholung. Die Fischbacher machten diesen und dann auch den nächsten Punkt zum 23:21.

Die Höhepunkte gegen Fischbach waren aus Sicht der Gastgeber der Sieg von Robert Georg/Jens Kamburg gegen Fabian Hammes und den früheren Bundesligaspieler Sebastian Rduch sowie der völlig unerwartete Erfolg von Robert Georg gegen den im Einzel bis dahin ungeschlagenen Hammes. Nachdem Isenberg glatt gewonnen hatte, war für das favorisierte Mixed-Paar Jens Kamburg/Caroline Georg zumindest noch ein Unentschieden für Schwanheim in Reichweite. Die vier Akteure lieferten sich einen packenden Kampf auf Augenhöhe, doch Rduch/Weyrauch hatten am Ende mehr Glück und gewannen 21:19, 24:22.

(löf )
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