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Kreisoberliga: Das Trainerkarussell rotiert heftig

Das Trainerkarussell dreht sich in der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt momentan besonders heftig. Immerhin acht der 17 Vereine haben sich aus verschiedensten Gründen für einen neuen Übungsleiter entschieden. Da die Vorbereitung auf die neue Runde bald losgeht, ist schnelles Handeln gefragt – nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison.
Foto: Symbolbild
Frankfurt. 

Bei der TSG 51 wurde Tibor Leitz, der aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, durch Patrick Dutiné ersetzt. Der 29-Jährige musste das aktive Kicken wegen einer Knieverletzung einstellen, als ehemaliger Jugendspieler der Eschersheimer war der Kontakt zum Verein aber nie abgebrochen. Und so „wurden wir uns schnell einig“, sagt TSG-Pressesprecher Sebastian Turban. An Dutinés Seite wird weiterhin Patrick Dorrmann als Spielertrainer agieren.

Einen alten Bekannten hat der SC Weiss-Blau verpflichtet: Antonio Brenes, der ehemalige Profi-Fußballer von Betis Sevilla und zuletzt beim KOL-Absteiger VfR Bockenheim tätig, wo er im vergangenen Herbst gehen musste, heuert in Niederrad an, wie Spielausschussmitglied Lothar Hambach bestätigte. Er ist auf den Sandhöfer Wiesen Nachfolger des zurückgetretenen Rene Möbus.

Bei der SG Westend wurde Coach Ramiz Demir zum Sportdirektor befördert. Als Ersatz wurde ein Trainer-Dreigestirn verpflichtet. Ex-Westend-Spieler Jamal El Baouti kommt von Griesheim Tarik, der ebenfalls noch aktive Mirsen Mehmedovic wird ihm assistieren. Thomas Horn – auch schon mal bei der SG Westend als Co-Trainer unter Paul Petrina aktiv – wird Torwarttrainer. Westend-Boss Esad Golos erläutert die Entscheidung so: „Wir wollten einen jüngeren Trainer, der nicht so streng zu unseren Jungs ist.“

Ivo Perisic überzeugt

Der FC Posavina hat seinen ehemaligen Spieler Ivo Perisic als neuen Coach verpflichtet. Der bisherige Trainer Pero Bosniak wird neuer Sportdirektor des Clubs. Bosniak sagt über den neuen Mann an der Linie, der schon den FC Oberstedten (Gruppenliga West) und zuletzt den TuS Frickhofen (Kreisoberliga Limburg-Weilburg) betreut hat: „Sein Konzept hat mich überzeugt. Ich denke, dass es passt.“

Mit einer Überraschung wartet der SV Griesheim Tarik auf. Tarik-Boss Hamza Azaoum, erklärt die Personalie so: „Wir wollten ein Signal setzen. Jorge Huberman steht für Disziplin, und die wollen wir in unsere Truppe reinbringen.“ Der ehemalige Coach des TuS Makkabi wirkt in der neuen Saison also an der Lärchenstraße. Dabei wird er von Spieler Mohamed Zaatan und Hamza Azaoum unterstützt.

Eilingsfeld übernimmt

Nachfolger von Huberman beim TuS Makkabi wird interessanterweise mit Max Eilingsfeld sein ehemaliger Co-Trainer. Eben jener Eilingsfeld, der vor zwei Wochen mit Huberman zurückgetreten war, aus mangelnder „Wertschätzung, Interesse und Unterstützung“ seitens des Vereins. Makkabi-Präsident Alon Meyer bestätigt die Ernennung von Eilingsfeld. Der 27-Jährige, seit 17 Jahren im Verein, solle dafür sorgen, dass die Erfolge, die der Club im Jugendbereich durch „Überzeugung und Leidenschaft“ (Meyer) feiert, auch in den Seniorenbereich transportiert werden. Die Rücktritte von Eilingsfeld, Huberman und Igal Lemmler vor zwei Wochen relativiert Meyer: „Das war doch eher etwas zwischen Jorge Huberman und dem Verein. Auch Igal Lemmler wird weiter seine Funktion als Betreuer der Ersten Mannschaft ausüben. Wir schauen nach vorne.“

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