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Fußball: Das Warten hat ein Ende

Nachdem die Gruppenliga Frankfurt West am gestrigen Freitagabend mit der Partie Spvgg. Oberrad – FG Seckbach in den zweiten Saisonabschnitt gestartet ist (siehe nebenstehenden Bericht), soll es für die restlichen sieben Frankfurter Teams am Sonntag endlich losgehen.
Ante Paradzik (rechts) trifft morgen mit seinem Team auf die Spvgg. Griesheim. Ein Sieg über das Schlusslicht ist für den Nieder-Erlenbacher und seine Teamkollegen eigentlich Pflicht. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Ante Paradzik (rechts) trifft morgen mit seinem Team auf die Spvgg. Griesheim. Ein Sieg über das Schlusslicht ist für den Nieder-Erlenbacher und seine Teamkollegen eigentlich Pflicht.
Frankfurt. 

Der FC Kalbach erwartet zum Auftakt den FV Hausen. „Wir hätten gerne das Nachholspiel beim FC Oberstedten bestritten“, sagt Spielertrainer Elton da Costa, der dem Ausfall am vergangenen Wochenende aber auch etwas Gutes abgewinnen kann: „Nach der durchwachsenen Vorbereitung hatten wir jetzt noch eine Woche Zeit für gezieltes Training.“ Bis auf Urlauber Ouassim Bouzarzar hat da Costa alle Mann an Bord: „Wir glauben an unsere Stärke und wollen weiter oben mitsprechen.“

Für Martin Reyschmidt, Trainer des FV Hausen , wäre ein Remis „ein Bonuspunkt, mit dem ich nach den Ergebnissen in der Vorbereitung kaum rechne. Immerhin steht der Kader jetzt besser da als Ende der Hinrunde“. Fehlen werden aber noch die langzeitverletzten Tobias Neugebauer und Yannik Zimmer.

Auf Revanche aus

Besser lief es in der Vorbereitung für den Mitaufsteiger und momentanen Tabellendritten FFV Sportfreunde . Die Mannschaft gewann gegen einige Gruppenligisten und auch gegen höherklassige Gegner, bezog aber am Ende ein 0:5 gegen die SG Ober-Liederbach, dem früheren Verein des Trainers Mehmet Somun. Der war insgesamt mit der Vorbereitung zufrieden: „Wir konnten ansatzweise an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen.“ Im Heimspiel gegen den SC Dortelweil erwartet Somun „eine umkämpfte Partie auf Augenhöhe“. Er setzt aber auch ein klares Ziel: „Wir wollen das Heimspiel natürlich gewinnen und uns zudem für das 1:2 im Hinspiel revanchieren.“ Das allerdings ohne Sasa Matovic (Schienbeinreizung) und Mannschaftskapitän Francesco Puglisi (Fußverletzung).

Die SG Bornheim/Grün-Weiß muss morgen beim VfB Friedberg antreten. Trainer Maik Rudolf nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „Die Spieler müssen Flagge zeigen und alles abrufen, denn um weiter oben mitsprechen zu können, dürfen wir nichts liegenlassen.“ Bornheims einziger Neuzugang Miro Berger (Knieprobleme) fällt ebenso aus wie Aljoscha Richter (Klausuren).

Knochenharter Hartplatz

Mehr schlecht als recht konnten die Fußballer des SV BKC Bosnien zuletzt trainieren. Der heimische Rasenplatz an der Ackermannwiese ist gesperrt und der hartgefrorene Hartplatz, auf dem schon zuletzt das Nachholspiel gegen Bornheim nicht stattfinden konnte, ist in keinem guten Zustand. „Der Platz ist durch den ständigen Frost knochenhart“, berichtet der Sportliche Leiter Admir Malohodzic vor dem Besuch des FV Stierstadt. Zur sportlichen Situation meint er: „Als Tabellenvorletzter sind wir verdammt zu punkten.“ Auf Matej Rugle (Bänderriss) muss Trainer Rasim Grabovica allerdings verzichten.

Vito Raimondi, am Saisonende scheidender Spielertrainer der TSG Nieder-Erlenbach , ist trotz des Verlustes von Stammkraft Yannick Seith (wechselte zu Spitzenreiter Spvgg. Oberrad) optimistisch, an die in den letzten Punktspielen vor der Winterpause gezeigten Leistungen anzuknüpfen: „In der Vorbereitung gab es zwar Höhen und Tiefen, aber wir sind bereit für das Heimspiel gegen Griesheim und wollen eine neue Erfolgsserie auflegen.“ Allzu oft sind die Nieder-Erlenbacher in dieser Runde nicht als Favorit ins Spiel gegangen, doch gegen das abgeschlagene Schlusslicht wäre alles andere als ein Heimsieg eine Überraschung.

Kossack übernimmt

Die Spvgg. Griesheim wollte im zweiten Saisonabschnitt noch einmal alles versuchen, um den Abstieg in die Kreisoberliga zu vermeiden, steht seit vergangenen Samstag nach dem Rücktritt von Herbert Leus aber ohne Trainer da. Dazu der Sportliche Leiter Christian Kossack: „Herbert hatte gutes Training angeboten, das aber leider nicht immer von den Spielern angenommen wurde. Hinzu kamen noch die vielen Ausfälle durch Verletzungen. Er wollte eigentlich auch weitermachen, doch nach den schlechten Leistungen in der Vorbereitung und der weiterhin mangelnden Trainingsbeteiligung war er schon etwas frustriert. Hinzu kam schließlich auch noch, dass für ihn ein beruflicher Auslandseinsatz ansteht.“ Wie üblich übernahm Kossack die Trainingsleitung und wird versuchen, den Abstieg abzuwenden. Das dies mehr als schwierig wird, ist ihm klar: „Um in die Nähe der Nichtabstiegsränge zu kommen, müssen wir eigentlich zehn Punkte aus den nächsten vier Begegnungen holen und dürfen nicht in Nieder-Erlenbach verlieren.“ Mit der erhofften Rückkehr von Mario Budimir (Leistenprobleme) wurde es nun doch nichts, zudem fehlen auch noch Kai Brandenburger (beruflich bedingt) sowie Neuzugang Robert Scheithauer und Mert Kuzu (beide im Urlaub).

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