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Rugby: „Das war einfach mal wichtig“

Der erste nationale Titel der TGS Hausen ist da. Damit krönten die „Löwen“ ihre ohnehin schon starke Saison 2016/17.
„Wir haben den Pokal“: Die Hausener Spieler lassen ihren Trainer Benoit Grob hochleben. Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) „Wir haben den Pokal“: Die Hausener Spieler lassen ihren Trainer Benoit Grob hochleben.
Obertshausen. 

Es ist nicht gerade einfach, Benoit Grob zum kurzzeitigen Schweben zu bringen, bringt es der Trainer der TGS Hausen doch auf 1,89 Meter und über 100 Kilo. Doch der Anlass war gewiss angemessen, ihn zu packen und ein wenig in die Luft zu befördern. Hat Grob den Verein aus dem Obertshäuser Stadtteil doch zum größten Erfolg seiner Geschichte geführt.

„Ja, das ist absolut der größte Erfolg für Hausen – und auch für mich als Trainer. Es war jetzt auch einfach mal wichtig was zu gewinnen, nachdem wir schon zweimal an der Bundesliga-Tür gekratzt haben“, sagte der 40-Jährige nach dem 23:3 (13:3)-Erfolg gegen den Zweitligisten München RFC im Endspiel des Liga-Pokals.

Ende Mai waren die Hausener in der Zweitliga-Aufstiegsrunde im Halbfinale am RC Stusta München gescheitert. Auch im Vorjahr war diese Runde Endstation für die TGS gewesen, die beim späteren Aufsteiger Neckarsulmer SU den Kürzeren zog.

Wieder als Verlierer dastehen, dies wollten die „Löwen“ unbedingt vermeiden. Zumal es diesmal auch ein Heimspiel war. So begann Hausen bei unangenehm hohen Temperaturen druckvoll und konnte durch einen erhöhten Versuch sowie zwei Straftritte auf 13:0 davonziehen. München bemühte sich ins Spiel zu finden, die Bayern konnten jedoch kaum Akzente setzen. Mit einem verwandelten Straftritt blieb die Ausbeute entsprechend kärglich.

Nach der Pause sahen die Zuschauer verstärkte Angriffsbemühungen der Münchner, die jedoch an der grundsoliden Verteidigung der Gastgeber zerschellten. Durch einen weiteren erhöhten Versuch sowie einen Straftritt bauten sie das Resultat auf 23:3 aus.

Nach dem Erfolg, der das Selbstvertrauen zusätzlich gestärkt hat, nehmen sich die Hausener einiges vor für 2018/19. Stichwort: Erste Liga. „Sportlich ist das natürlich das Ziel. Um in die Bundesliga aufzusteigen, brauchen wir einen breiteren Kader. Daran wollen wir diese Saison auch arbeiten“, sagte Grob. Neuzugänge gebe es (noch) nicht. Christian Bettner kehrt nach seinem Auslandsjahr zurück ins Team, dafür zieht es Julian Felten aus beruflichen Gründe in die Ferne.

TGS: Simeunovic, Giuseppe Piano, Almeida – Niculita, Hilgers (5) – Alessandro Piano, Frischkorn, El Chami – Grau-Eberhardt – Sale Ibarra – Ilie, Seifert (5), Apelt, Rayces – David Schild (13) (Philipp Felbinger, Robin Schild, Schüssler, Glenn, Nowotnik, Schwade, Tuluco).

(fri)

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