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Tennis: Dem Meister die Daumen drücken

Von So offen war der Ausgang der Hessenliga der Damen drei Spiele vor dem Rundenende schon lange nicht. Drei Teams sind noch ohne Punktverlust, zwei noch punktlos.
Sophie Clößner gewann ihr Einzel und das Doppel mit Miray Bayraktar für SAFO in Seeheim. Ihr Team verpasste den ersten Hessenliga-Erfolg in dieser Saison dennoch knapp. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Sophie Clößner gewann ihr Einzel und das Doppel mit Miray Bayraktar für SAFO in Seeheim. Ihr Team verpasste den ersten Hessenliga-Erfolg in dieser Saison dennoch knapp.
Frankfurt. 

Die Liga ist in eine Dreiklassengesellschaft aufgeteilt. Das ungeschlagene Trio Tennis 65 Eschborn, TC Bad Homburg und Wiesbadener THC wird in den drei Matches gegeneinander bis Sonntagabend den Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Südwest ermitteln. Heute treffen Wiesbaden und Bad Homburg aufeinander. Hinter der Trio führt Eintracht Frankfurt (siehe Extratext) das Tabellenmittelfeld vor dem TC Seeheim, Olympia Lorsch und dem THC Hanau an.

Sollte der Meister den Aufstieg verpassen, stehen mit dem SC SAFO Frankfurt II und dem TC Viernheim (beide 0:10 Zähler) die beiden Absteiger bei vier Punkten Rückstand zum rettenden Ufer bereits so gut wie fest. Gibt es nur einen Absteiger, kann sich der Gewinner des Kellerduells am letzten Spieltag am Sonntag in Frankfurt noch retten.

Das junge zweite Team des SC SAFO Frankfurt II konnte bis Sonntag hoffen, aus eigener Kraft den erneuten Abstieg nach nur einem Jahr noch zu entgehen. Die Situation vor den Begegnungen gegen zwei bis dahin erst einmal siegreiche Teams war allerdings nicht hoffnungsvoll. Nachdem das Team schon ohne eine Ausländerin und ohne die in der Regionalliga-Mannschaft festgespielten Maxime Ellenberg und Cora Barber auskommen muss, fiel studienbedingt auch noch die Nummer eins Lea Schneider aus.

Das Heimspiel gegen den freiwillig aus der Zweiten Bundesliga abgestiegenen TC Olympia Lorsch bestätigte die Befürchtungen (1:8). Den Ehrenpunkt holte Paula Wohlers mit einem unerwarteten Sieg im Juniorinnen-Duell gegen die bis dahin ungeschlagene Ivonne Juric.

Glücklos in Seeheim

Sieges-Hoffnungen konnten sich eigentlich nur die beiden routiniertesten SAFO-Spielerinnen machen. Sophie Clößner verlor aber gegen die bis dahin sieglose Ungarin Naomi Totka in zwei Sätzen. Leora Hemmerich bekam es mit Lorschs Spieler-Trainerin Lisa Brinkmann zu tun. In einem Spiel auf des Messers Schneide diktierte die Frankfurterin weitgehend das Geschehen, die clever verteidigende Brinkmann stand permanent unter Druck. Im dritten Satz unterliefen Leora Hemmerich jedoch zu viele Fehler. Im Doppel verloren die beiden Frankfurterinnen gegen die Lorscher Ausländerinnen Totka und Jade Lewis (Italien) nicht, weil sie das schwächere Paar, sondern das weniger glücklichere waren (10:12 im Match-Tiebreak).

Beim 4:5 beim TC Seeheim war ein Erfolg des SC SAFO allerdings greifbar nahe. Der Triumph von Sophie Clößner gegen die zuvor noch ungeschlagene Satsuki Takamura wurde durch eine schmerzhafte Bauchmuskelzerrung der Japanerin ein wenig begünstigt. Das soll aber die starke Leistung Clößners nicht schmälern, die der Favoritin bis zum vorzeitigen Ende eine völlig ausgeglichene Partie geliefert hatte. Immerhin war Takamura noch fit genug, um nur eine halbe Stunde später im Doppel anzutreten und glatt zu gewinnen. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden Leora Hemmerich und Paula Wohlers, während für Clara Kühn sowie die Juniorinnen Miray Bayraktar und Tara Kruppa, die sonst in der Gruppenliga spielen, die Hessenliga eine Nummer zu groß ist.

Die Doppel wurden von den Gästen taktisch klug aufgestellt. Das erste Paar Kühn/Wohlers verlor erwartungsgemäß, dafür sollten Clößner und Hemmerich mit jungen Partnerinnen die Weichen auf Sieg stellen. Bei Clößner/Bayraktar ging die Rechnung auf, wenngleich mit 10:8 im Match-Tiebreak sehr glücklich. Hemmerich/Kruppa bekamen es mit dem eingespielten Paar Antonia Rieg/Felicitas Kastner zu tun und verloren trotz starker Gegenwehr 4:6, 4:6.

Heute müssen die SAFO-Damen nun zu Tennis 65 Eschborn, wo es ebenfalls nichts zu holen geben dürfte.

 

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