Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

Tennis: Den Sprung in die Regionalliga verpasst

Von Die Tennis-Spielerinnen des SC 80 Frankfurt haben den Aufstieg in die Regionalliga knapp verpasst.
Die junge „80erin“ Klara Kühnle zeigte eine starke Leistung, zwang ihre österreichische Fed-Cup-erfahrene Gegnerin sogar in den Champions-Tiebreak, den sie aber 6:10 verlor. Foto: Hikmet Temizer Die junge „80erin“ Klara Kühnle zeigte eine starke Leistung, zwang ihre österreichische Fed-Cup-erfahrene Gegnerin sogar in den Champions-Tiebreak, den sie aber 6:10 verlor.
Frankfurt. 

Die Damen des SC 80 Frankfurt werden auch in 2018 in der Hessenliga aufschlagen. Das Aufstiegsspiel gegen den mit fünf Ausländerinnen angetretenen Favoriten TC Ludwigshafen-Oppau ging mit 3:6 verloren. „Jeder muss seinen Weg gehen. Selbst wenn wir fünf Ausländerinnen hätten, würde ich sie nie einsetzen. Bei uns liegt die Priorität auf der Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Talente. Wenn jemand unbedingt nach oben will, soll er ruhig diesen Weg gehen. Wir wären auch gern aufgestiegen. Aber nicht um jeden Preis“, erklärte der Sportliche Leiter Dominic Metzger.

Was nicht heißen soll, die „80erinnen“ wären chancenlos gewesen. Vier der sieben Niederlagen kamen erst im Champions-Tiebreak zustande. Da machte sich der Unterschied zwischen der Jugend und der Routine besonders bemerkbar. Jeweils im ersten Satz spielten die 16 Jahre jungen Clara Kühnle und Valerie Karl gegen ihre erfahrenen und um zwölf Jahre älteren Widersacherinnen über ihre Verhältnisse. Kühnle schlug zunächst sehr gut auf, verteilte die Bälle gut und übte einen derartigen Druck aus, die dazu führten, dass Nicole Rottmann (818. der Weltrangliste) viele Fehler mit der Vorhand unterliefen. Danach fand aber die dreimalige österreichische Fed-Cup-Spielerin mit ihrem giftigen Rückhand-Slice, den sie oft als Stoppball schlug, den Weg zum Sieg. Dass Kühnle eine Spielerin, die 2012 mit Platz 307 im Einzel und Platz 185 im Doppel notiert wurde, an den Rand einer Niederlage brachte, war schon eine Sensation.

Auch Valerie Karl spielte gegen die luxemburgische Fed-Cup-Spielerin Tiffany Cornelius einen Satz lang sehr mutig und erfolgreich. Als die Entscheidung nahte, machte die Gegnerin jedoch so gut wie keine Fehler.

Während Jana Tesar (17) gegen die Tschechin Kristyna Hrabalová (WTA-Ranglistenplatz 851) chancenlos war, auch weil ihre sonst so gefürchtete Rückhand nicht kam, kämpfte ihre um vier Jahre ältere Schwester Katharina Tesar gegen die unspektakulär, aber recht fehlerfrei spielende gegnerische Teamführerin Anne Zehetgruber um jeden Ball. Zwei Breaks zurückliegend kämpfte sie sich im zweiten Satz auf 4:4 heran, am Ende reichte es dennoch nicht.

Für Freude unter den zahlreichen Zuschauern – so gut besucht war ein Tennismatch an der Feldgerichtstraße schon lange nicht – sorgten die beiden Ausländerinnen der „80er“. Die Russin Anna Morgina setzte sich mit ihrem Powertennis gegen die Slowenin Manca Pislak locker durch, die im ersten Satz chancenlose Slowakin Martina Okalová entnervte dann die Österreicherin Marlis Szupper und beherrschte die Weltranglisten-656. im Champions-Tiebreak. Die Doppel verliefen ausgeglichen, endeten aber zwei Mal zugunsten der Gäste.

Die Spiele: Anna Morgina (Russland) – Manca Pislak (Slowenien) 6:4, 6:2, Martina Okalová (Slowakei) – Marlies Szupper (Österreich) 0:6, 6:1, 10:4, Clara Kühnle – Nicole Rottmann (Österreich) 6:4, 0:6, 6:10, Jana Tesar – Kristyna Hrabalová (Tschechien) 3:6, 3:6, Katharina Tesar – Anne Zehetgruber 4:6, 4:6, Valerie Karl – Tiffany Cornelius (Luxemburg) 6:4, 2:6, 5:10, Morgina/Larissa Karl – Pislak/Szupper 4:6, 7:6, 7:10, Okalová/Katharina Tesar – Rottmann/Geibert 7:6, 4:6, 10:8, Kühnle/Jana Tesar – Hrabalová/Cornelius 6:7, 2:6.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse