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Rugby: Den Umbruch bislang nicht verkraftet

Von Die Eintracht macht derzeit schwere Zeiten durch. Eine Leistungssteigerung nach der Pause im kleinen Derby gibt immerhin Zuversicht.
Auch wenn die sportliche Lage wirklich nicht rosig ist – ihr Lachen haben die Rugby-Spieler der Eintracht nicht verloren. Auch wenn die sportliche Lage wirklich nicht rosig ist – ihr Lachen haben die Rugby-Spieler der Eintracht nicht verloren.
Frankfurt. 

Die Zählmaschine an der Sportanlage des SC 80 Frankfurt ist weiterhin defekt. Das ist nicht gut fürs interessierte Rugby-Publikum. Aber derjenige, der sie im Drittliga-Spiel zwischen dem Nachwuchsteam der „80er“ und der Frankfurter Eintracht bedient hätte, hätte einiges zu tun bekommen. 66:40 lautete das offizielle Endresultat, der eine oder andere hatte noch ein paar Punkte mehr gezählt zugunsten der Gastgeber.

Zur Halbzeit hatte sich gar ein Debakel für die Eintracht angedeutet. 0:56 lag sie zurück, und es war niederschmetternd für die Spieler, die keine Mittel fanden, den lauf- und kombinationsfreudigen Lokalrivalen zu bremsen, der gleich acht erhöhte Versuche verbuchte.

„Unser Trainer hat uns in der Pause ins Gewissen geredet. Es zeigte Wirkung, in der zweiten Halbzeit standen wir als Mannschaft auf dem Platz“, sagte Routinier Benjamin Krieg. Fortan agierte die Eintracht kompakter – und mutiger, als sich die ersten Erfolgserlebnisse einstellten. Den Sieg des Nachbarn und somit die achte Niederlage im achten Spiel konnte die im Volkspark Niddatal ihre Heimspiele austragende Eintracht zwar nicht mehr vermeiden. Aber sechs erzielte Versuche sind respektabel, erzielt von Marcel Molzberger (2), Richard Alade, Nils Harte, David Piotrowski und Christian Sztyndera. Letztgenannter erhöhte zudem fünf. Mit zwei Heimspielen gegen den RC Mainz (26. Mai) und eine Woche später gegen den URC Gießen beendet der Tabellenletzte die Saison.

Ob die Eintracht 2018/19 weiter in der Dritte Liga spielt, ist derzeit ungewiss. Personalmangel setzt ihr zu, im kleinen Derby standen Trainer Jörg Giehler lediglich 18 Akteure zur Verfügung. „Wir hatten einen großen Umbruch“, sagte Fionn Harnischfeger, der verletzungsbedingt pausieren musste. Neue Spieler mit geringem Rugby-Hintergrund kamen, aber das Team braucht auch etablierte Kräfte, um in der Drittklassigkeit bestehen zu können. Ein sportlicher Abstieg droht trotz des letzten Platzes nicht, denn die 3. Liga hat eine Sollstärke von 16, die auch in dieser Saison klar unterschritten wurde mit jeweils sechs Mannschaften in der Nord- und Südgruppe.

Trotzdem ist ein Rückzug in die Regionalliga Hessen weiter ein Thema. Bis die eigene Jugendarbeit richtig fruchtet, könnte noch eine Weile vergehen. Vielleicht gibt es ja Unterstützung vom SC 80 – direkt, oder zumindest indirekt, der Erstligist hat ja ein reichhaltiges Spielerreservoir.

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