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Verbandsliga Süd: Der Cup-Sieg betätigt

Bereits im Sparkassen-Cup-Finale am Mittwoch standen sich die beiden Aufsteiger aus Frankfurt gegenüber – die Sportfreunde gewannen mit 2:0 bei der SG Bornheim. Und auch das erste Punktspiel ging nun an die Gäste aus dem Gallus.
Halt, hiergeblieben: Der Bornheimer Benjamin Beutel versucht Sebhat Kahsay, dreifacher Torschütze für die Sportfreunde, an der Seitenauslinie zu stoppen. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Halt, hiergeblieben: Der Bornheimer Benjamin Beutel versucht Sebhat Kahsay, dreifacher Torschütze für die Sportfreunde, an der Seitenauslinie zu stoppen.
Frankfurt. 

Der FFV Sportfreunde ist mit einem 4:3 (0:1) bei der SG Bornheim/Grün-Weiß in die Fußball-Verbandsliga Süd gestartet. Beide Teams hatten sich in der vergangenen Saison noch zweimal in der Gruppenliga und außerdem im Kreispokalfinale gegenübergestanden, damals mit dem besseren Ende für die Bornheimer.

„Wir hatten sehr gute Möglichkeiten und hätten mit etwas mehr Glück auch Unentschieden spielen können. Andererseits haben wir auch einige individuelle Fehler gemacht. Insgesamt geht der Sieg für die Sportfreunde in Ordnung“, sagte Bornheims Trainer Maik Rudolf. „Schwer zu akzeptieren“ sei allerdings, dass ein Ellenbogenschlag von Gästespieler Okan Ilkiz vor dem Treffer zum 2:4 nicht geahndet worden sei. Schon im Sparkassen-Cup-Finale zwischen beiden Mannschaften am Mittwoch hatte es über ähnlich Szenen Diskussionen gegeben.

Aljoscha Richter brachte die Gastgeber auf Vorlage von Niklas Troll in Führung (40.), Sebhat Kahsay glich per Freistoß aus (55.) und brachte die „Speuzer“ auch nach vorne (67.). Für das 2:2 sorgte Bornheims Neuzugang Oktay Bulut (75.), Davor Babic brachte die Sportfreunde wieder auf die Siegerstraße (79.), ehe Kahsay noch ein drittes Mal erfolgreich war (86.).

Ganz so im Dauersprint wie noch am Mittwoch bewegten sich die Kontrahenten laut Rudolf diesmal nicht. „Wetterbedingt gab es mehr und längere Ballbesitzphasen“, ein ständiges hohes Anlaufen sei ob der Hitze ja auch kaum möglich gewesen. Trotzdem bekamen die Zuschauer sieben Tore zu sehen und reichlich Chancen. Bornheims Keeper Gianluca Colombo musste nach Rudolfs Rechnung „fünf Hundertprozentige“ abwehren, die Gastgeber hatten bei einem Freistoß von Teklu Tewelde, durch Bulut aus einem Meter und in der Nachspielzeit durch Janis Cordes noch Hochkaräter. Es traf aber nur noch Till Schmanke zum letztlich nutzlosen 3:4 (90.+2).

„Beide Seiten haben sich in einem engen Spiel manchmal im grauen Bereich bewegt und am Ende gab es auch auf beiden Seiten einige Nickligkeiten. Im Großen und Ganzen war es aber in Ordnung und ich finde, unser Sieg ist so knapp wie verdient – eben so, wie es das Ergebnis sagt. Wenn wir in der ersten Halbzeit unsere guten Chancen genutzt hätten, wäre es nicht ganz so schwer geworden“, befand Sportfreunde-Trainer Mehmet Somun, der auch noch betonte: „Ich habe großen Respekt vor Bornheim.“

„Wir haben einige Spieler, die über Wochen verletzt ausfallen, aber wir freuen uns weiter auf die Herkulesaufgabe, die die Verbandsliga für uns ist. Und wir haben unsere ersten Tore hier geschossen – das kann uns keiner mehr nehmen“, sagte Maik Rudolf noch.

(rst)

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