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Fußball: Der Cup geht nach Bornheim

Der Nachfolger des FC Kalbach wurde gesucht – und gefunden: Die SG Bornheim/Grün-Weiß ist Frankfurts neuer Cupsieger.
„Da ist das Ding“: Bornheims Kapitän Niklas Troll präsentiert die von Pokal-Sponsor Krombacher nebst einigen kühlen Getränken spendierte Trophäe. Foto: Christian Klein (FotoKlein) „Da ist das Ding“: Bornheims Kapitän Niklas Troll präsentiert die von Pokal-Sponsor Krombacher nebst einigen kühlen Getränken spendierte Trophäe.
Frankfurt. 

Es war ein packendes Duell der Fußball-Gruppenligisten, aus dem die SG Bornheim/Grün-Weiß als Sieger hervorging: Mit dem 2:1 (2:0) gegen den FFV Sportfreunde 04 holte sich das Team von Trainer Maik Rudolf den Frankfurter Kreispokal.

„Es war ein geiles Spiel, beide Mannschaften sind an die Grenzen gegangen“, fand Rudolf, der sich für seine Spieler Lennart Lampe und Miro Berger besonders freute, da sie in der Runde bislang wenig Spielpraxis bekommen hätten, im Finale aber dennoch Akzente setzten. „Und ich freue mich natürlich auch für den Verein: Wir sind zum ersten Mal im Hessenpokal.“

Sein Kollege Mehmet Somun war verständlicherweise geknickt, schließlich habe seine Mannschaft einen gute Auftritt hingelegt. „Es war eine unglückliche Niederlage. Wir sind gut aus der Pause gekommen und nach 90 Minuten hätte es eigentlich Unentschieden stehen müssen“, meinte der Coach der „Speuzer“, „Kompliment an die Mannschaft für die Leistung.“

Die gut 220 Zuschauer auf der Sportanlage an der Hügelstraße sahen zunächst eine recht ausgeglichene Partie, in der beide Teams durchaus die Zweikämpfe suchten, Torchancen aber doch weitgehend Mangelware waren. Als alles so langsam auf ein torloses Remis zur Pause hindeutete, kam die starke Zeit der Bornheimer. Berger setzte sich rechts durch und flankte auf Mohamad Alaa Aishouna, der „Speuzer“-Keeper Kofi Deda aus elf Metern überwand (39.). Eine Minute später war dann Lampe in guter Schussposition, verfehlte aus 18 Metern aber knapp. 120 Sekunden darauf machte er es besser, als er per Direktabnahme aus 19 Metern in den Winkel traf. Kurz darauf hatte Benjamin Beutel sogar das 3:0 auf dem Fuß.

Nach der Pause suchten die „Speuzer“ dann wie erwartet ihr Glück. Jannis Lerch verkürzte nach Vorlage von Okan Ilkiz aus sechs Metern auf 1:2 (54.). In die Drangphase der Sportfreunde hinein wäre Simon Horn beinahe das 3:1 gelungen, er traf aber aus 22 Metern nur die Latte (61.).

In der Schlussphase inklusive sechs Minuten Nachspielzeit wurde es dann noch hektisch. Die Sportfreunde drängten auf das 2:2, das Robert Kohns aber freistehend gegen Torwart Gianluca Colombo nicht gelang (70.). Und in der „92.“ Minute traf dann auch er nur die Latte.

Sportfreunde: Deda – Tas (85. Matovic), Giagkos (46. Bosnak), Lerch, Brajanac (74. Encomienda), Tekin, Sancak, Ilkiz, Kohns, Kadimli, Vallejo de Una. – Bornheim: Colombo – Paul Schmanke, Cordes, Malsch (71. Cordes), Beutel, Till Schmanke, Schneider, Lampe, Troll (20. Horn), Berger, Aishouna (54. Tewelde). – SR: Leißner (Mörfelden-Walldorf). – Zuschauer: 220. – Tore: 0:1 Aishouna (38.), 0:2 Lampe (43.), 1:2 Lerch (54.). – Rote Karte: Encomienda (90.+3, Schiedsrichterbeleidigung).

(gie,wag)

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