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Germania Schwanheim: Der Meister in Galaform

Germania Schwanheim droht ein böses Erwachen: Trotz des 0:0 gegen den Tabellenzweiten Darmstadt 98 müssen die Frankfurter auch nach dem letzten Saisonspiel noch um den Klassenerhalt in der U19-Hessenliga zittern.
Kalman Koszorus (links) spielte im vergangenen Jahr schon mit der U17 des FSV gegen Elversberg um den Bundesliga-Aufstieg. Da klappte es nicht. Nun soll mit der U19 Revanche genommen werden. Foto: Peter Hartenfelser (Peter Hartenfelser) Kalman Koszorus (links) spielte im vergangenen Jahr schon mit der U17 des FSV gegen Elversberg um den Bundesliga-Aufstieg. Da klappte es nicht. Nun soll mit der U19 Revanche genommen werden.
Frankfurt. 

Am letzten Spieltag der U19-Hessenliga stürzten die A-Jugendfußballer von Germania Schwanheim noch auf den viertletzten Tabellenplatz der U19-Hessenliga ab. Und der reicht nur zum Klassenerhalt, wenn Meister FSV Frankfurt sich in den Aufstiegsspielen zur A-Junioren Bundesliga gegen den SV Elversberg durchsetzt. Das Hinspiel findet am kommenden Samstag am Bornheimer Hang statt, das Rückspiel am 17. Juni in Elversberg (beide 14 Uhr).

Definitiv abgestiegen sind der VfB Gießen, Viktoria Griesheim und der FC Erlensee. Aus der Verbandsliga steigen die Meister FV Biebrich (Gruppe Süd) und FV Horas (Nord) auf. Einen dritten Aufsteiger ermitteln die Vizemeister VfB Marburg (Nord) und TuS Hornau (Süd) in Hin- und Rückspiel am Sonntag und am 17. Juni.

FSV Frankfurt – TSG Wieseck 8:1 (5:0). – Der Hessenmeister und Hessenpokalsieger durfte auf dem Hauptfeld im Stadion am Bornheimer Hang spielen und präsentierte sich noch einmal in Galaform. Benedict Rose erzielte schon in der ersten Minute das 1:0 für die Gastgeber, die den Gießenern in der ersten Halbzeit keine Verschnaufpause gönnten. In der 15. Minute traf Soufian Hagelmüller unter dem Druck des FSV ins eigene Tor, Besmir Haliti legte nach (20.), und nun stand der 100. Saisontreffer des FSV an, den schließlich Nicola Köhler erzielte (37.). Für den Halbzeitstand sorgte Ersen Albayrak (41.). Felic Hörr gelang dann der Ehrentreffer (61.), ehe Cem Barlik (74.), Filip Pandza (82.) und Max Müller (84.) die gute Form des Meisters erneut unterstrichen. „Jetzt gilt unsere ganze Aufmerksamkeit dem Höhepunkt der Saison mit den Aufstiegsspielen gegen Elversberg“, schloss FSV-Coach Hakan Sünal mit der Punktrunde ab.

Bayern Alzenau – SG Rosenhöhe 2:1 (1:0). – Die Rosenhöhe kämpfte um den Platz im Abschlussklassement vor dem Stadtrivalen Kickers Offenbach, Alzenau um den Klassenerhalt. Und der gelang in letzter Sekunde. Pio Busch wurde zu Fall gebracht, Marvin Rehm traf vom Punkt zum 2:1 in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Busch hatte Alzenau in Führung gebracht (14.), Filip Mitrovic mit einer Bogenlampe den Ausgleich erzielt (82.).

JFV Fulda – Kickers Offenbach 4:1 (0:1). – Wer hätte gedacht, dass die Osthessen am Ende der Saison punktgleich mit dem OFC dastehen würden? Den letzten Schritt zu diesem Achtungserfolg machten sie in der letzten Halbzeit der Runde. Zur Pause führten die Kickers noch durch Malik Drame (30.), dann mussten die Gäste verletzungsbedingt zu zehnt weiterspielen – ein Auswechselspieler stand ihnen nämlich nicht zur Verfügung. Die Gastgeber nutzten den nummerischen Vorteil: Hamid Noori (51.), Florian Dinkel (58./67.) und Tim Ströder (81.) trafen zum Sieg.

Germania Schwanheim – Darmstadt 98 0:0. – Wie im Hessenpokal-Viertelfinale fielen zwischen beiden Mannschaften in 90 Minuten keine Tore. Ende April setzten sich die Darmstädter in der Verlängerung mit 2:0 durch, diesmal gab es natürlich keine Möglichkeit, Versäumtes nachzuholen – auch nicht für die Gastgeber, die einen Sieg dringender gebraucht hätten. Und so war die Stimmung beim „Germania-Tag“ an der Bahnstraße doch etwas gedämpft, nachdem die Kunde vom späten Alzenauer Sieg gegen die Rosenhöhe eingetroffen war.

(rst)

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