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Fußball-Hessenliga: Der Meister wird „eine gute Mannschaft stellen“

Absteigen kann Rot-Weiss Frankfurt am morgigen Samstag nicht – obwohl der Gegner der bereits feststehende Meister Hessen Dreieich ist.
Abwarten: Rot-Weiss-Kapitän Topcagic, schaut erst einmal, was Ginsheims Mehnatgir vor hat. Foto: Uwe Kramer Abwarten: Rot-Weiss-Kapitän Topcagic, schaut erst einmal, was Ginsheims Mehnatgir vor hat.
Frankfurt. 

Dass Hessen Kassel die Regionalliga nur noch halten kann, wenn sich Saarbrücken und Mannheim in den Aufstiegsspielen zur Dritten Liga durchsetzen, ist inzwischen klar. Davon hängt auch ab, ob drei oder vier Mannschaften aus der Hessenliga absteigen.

Neben Rückzieher Borussia Fulda hat es bereits den SV Steinbach „erwischt“, Rot-Weiss Frankfurt ist als Drittletzter mit drei Punkten Rückstand auf den OSC Vellmar extrem gefährdet. Allerdings hat Vellmar bereits 31 Spiele absolviert (Rot-Weiss 30) und den direkten Vergleich mit den „Roten“ verloren. Eine theoretische Chance besteht also noch immer. Noch besser wäre es aus Sicht der Frankfurter natürlich, sie könnten auch noch Viktoria Griesheim überholen. Dazu sind allerdings zwei Siege nötig und es bedürfte der Schützenhilfe von Griesheims Gegnern Waldgirmes und Baunatal. Maximal einen Punkt dürfte die Viktoria in diesen beiden Partien noch holen.

Am Samstag (15 Uhr) geht es für Rot-Weiss Frankfurt aber erst einmal zum Duell mit dem Hessenmeister, der diesmal wegen der Umbauarbeiten für die Regionalliga nicht in den Sportpark von Sprendlingen bittet, sondern auf den Sportplatz von SUSGO Offenthal. „Ich bin gespannt, was wir da abrufen“, sagt Trainer Hicham Tahrioui vor seinem vorletzten Spiel. Auf den verletzten Georgois Nasios muss er sicher verzichten, ob die Sperre von Luca Scholten abgelaufen ist, konnte der Coach nicht sagen. Der Defensivspieler hatte beim 2:2 gegen Ederbergland zwar „nur“ die Gelb-Rote Karte gesehen, es soll aber, so will Tahrioui gehört haben, noch einen Sonderbericht des Schiedsrichters gegeben haben. Mit welchen Folgen, darüber hatte der Trainer bis gestern Nachmittag keine Informationen erhalten.

Zumindest bis gestern stand nicht fest, wen Hessen Dreieich vor der Partie gegen Rot-Weiss Frankfurt verabschiedet. „Es laufen noch Gespräche, es ist noch alles offen“, sagte Trainer Rudi Bommer am Freitagmorgen. Er möchte sein Meisterteam gerne zusammenhalten. Seinen Vertrag verlängert hat in Danny Klein der dienstälteste Spieler im Kader. Bereits seit Januar 2013 schnürt der 26-Jährige für die Dreieicher die Fußballschuhe.

Gegner Frankfurt klammert sich noch an einzigen winzigen Strohhalm, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. „Aber auch für uns geht es um etwas. Wir wollen uns mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden“, meint Bommer. Neben dem verletzten Loris Weiss werden die Dreieicher voraussichtlich auch auf Kapitän Niko Opper (Oberschenkelprobleme) verzichten. Seinen Part als rechter Verteidiger könnte Danny Klein übernehmen. Auch die ehemaligen Rot-Weiss-Spieler André Fließ (Außenbandriss im Fußgelenk) und Tim Fließ (arbeitet für den DFB beim Pokalfinale in Berlin) fallen aus. „Wir werden aber dennoch eine gute Mannschaft stellen“, blickt Rudi Bommer zuversichtlich voraus.

Die Spvgg. Neu-Isenburg weicht dem Pokalfinale mit Eintracht Frankfurt aus und spielt erst am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfB Ginsheim, den Mitaufsteiger aus der vorigen Saison. Zum Abschied vom eigenen Publikum soll die Mannschaft noch einmal ohne Druck Werbung für die kommende Hessenligasaison machen, ehe sie zum Abschluss beim OSC Vellmar noch einmal Einfluss auf den Abstiegskampf nehmen wird. „Da werden wir uns fair verhalten und alles geben“, verspricht Trainer Peter Hoffmann. Am Sonntag muss er auf Torhüter Lazar Kacarevic verzichten, der beim 2:2 in Frankfurt die Rote Karte gesehen hatte. Für den verletzten Aljoscha Atzberger ist die Saison bereits beendet. Gefunden wurde inzwischen ein Ersatz für den zu Eintracht Wald-Michelbach zurückkehrenden Stürmer Jan Gebhardt: Evangelos Bellos, einst auch bei Rot-Weiss Frankfurt am Ball, kommt von der SG Rosenhöhe.

(rst,leo)

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