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Squash: Der SC Monopol Frankfurt will in der neuen Runde angreifen

Von Zum Abschluss der Bundesliga-Runde gab es für den SC Monopol Frankfurt nichts zu holen. Dafür feierte der SC Yellow Dot Maintal mit dem Heimsieg über Seligenstadt einen gelungenen Ausstand (siehe weiteren Text auf dieser Seite).
Gingen das letzten Heimspiel gut gelaunt an: Das Frankfurter Quartett mit (von links) Johannes Voit, FlorianSilbernagl, Kai Wetzstein und Lukas Nitzsche. Gingen das letzten Heimspiel gut gelaunt an: Das Frankfurter Quartett mit (von links) Johannes Voit, FlorianSilbernagl, Kai Wetzstein und Lukas Nitzsche.
Frankfurt. 

Nach den beiden Niederlagen gegen die Spitzenteams RC Worms und Sport-Insel Stuttgart beendeten die Squashspieler des SC Monopol Frankfurt die Bundesliga Süd auf dem fünften Tabellenplatz. Nicht ganz die Position, die sich die Frankfurter vor Beginn der 16 Bundesliga-Spiele ausgerechnet hatten. Was auch ein wenig in der Besetzung der Position des in der Liga üblichen ausländischen Spitzenmannes begründet ist. Der neu verpflichtete junge Engländer Tom Walsh zeigte durchaus gute Ansätze (5:5 Siege an Position eins). Doch er musste auch wegen Turnier-Verpflichtungen einige Male kurzfristig absagen. An drei Wochenenden mit jeweils zwei Partien musste Monopol mit einer rein deutschen Mannschaft antreten, das kostete einige Punkte. „Wir brauchen Spieler, auf die wir uns verlassen können“, sagte dazu Trainer Stuart Sinclair, der auch die Anlage in der Rossittener Straße betreibt, in der der SC Monopol seine Heimspiel austrägt.

In der kommenden Saison wollen die Frankfurter angreifen, sie streben die Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft an, für die sich die ersten beiden Teams der Süd- und Nordgruppe der Bundesliga qualifizieren. Diesmal bestreiten neben Stuttgart und Worms noch der Paderborner SC und Sportwerk Hamburg die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft (10./11 Mai in Böblingen).

Der aktuelle Tabellenzweite und mehrfache Meister RC Worms dürfte in der kommenden Runde wohl wieder vorne stehen. Denn Süd-Meister Stuttgart muss zwei Abgänge verkraften: Der in Maintal lebende Yannick Omlor (10:2-Siege) wechselt nach Worms, und Ben Petzold (9:1) wird in der neuen Saison für Neuling Karlsruhe spielen. Da sich der SC Yellow Dot Maintal und Schlusslicht Court-Hoppers Seligenstadt zurückziehen, wird die Liga künftig nur noch aus acht Mannschaften bestehen.

Aus Maintal nach Frankfurt wechselt Johannes Dehmer-Saelz. Der Zweite der Deutschen Jugend-Rangliste wird hinter den Routiniers Silbernagl, Kai Wetzstein und Voit spielen. Für die Ausländerposition suchen die Frankfurter Spieler, die nicht ständig bei Weltranglistenturnieren aktiv sind. Angesprochen wurde unter anderem das bisherige Maintaler Duo Aqeel Rehman (Österreich) und Roshan Bharos (Niederlande).

Mit Finalchance

In diesem Jahr wird der SC Monopol lediglich an der Damen-Endrunde mit einer Mannschaft teilnehmen. Eigentlich sollte der Titel ins Visier genommen werden. Doch dies dürfte schwierig werden, nachdem die Engländerin Laura Massaro (Nummer vier der Welt) und die Französin Camille Serme (Nr. 6) ihre Zusage zurückgezogen haben, weil sie ab dem 15. Mai an den British Open teilnehmen und davor keine Verletzung riskieren wollen.

Der SC Monopol wird daher mit der Belgierin Nelle Gilles, Sharon Sinclair – die Deutsche Meisterin von 2016 hat nach ihrer Babypause zur alten Stärke gefunden – sowie Saskia Beinhard in den Wettkampf gehen. Das Trio ist stark genug, um das Finale zu erreichen, wobei einmal mehr der Paderborner SC mit seinen Nationalspielerinnen der große Favorit auf den Titel ist.

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