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Fußball: „Der Verein hat sich das verdient“

Von In der Aufstiegsrunde hat es doch noch geklappt: Türk Gücü Friedberg schaffte als erster „türkischer“ Verein den Sprung in die Fußball-Hessenliga.
Masse Bell Bell stellte mit seinem Treffer zum 2:0 im „Finale“ gegen Fernwald am Mittwoch für Türk Gücü Friedberg die Weichen auf Sieg und damit den Hessenliga-Aufstieg. Masse Bell Bell stellte mit seinem Treffer zum 2:0 im „Finale“ gegen Fernwald am Mittwoch für Türk Gücü Friedberg die Weichen auf Sieg und damit den Hessenliga-Aufstieg.
Rosbach. 

Knapp war es beim abschließenden 2:1 in der Aufstiegsrunde gegen den FSV Fernwald, aber am Ende feierte das Team von Trainer Mustafa Fil den größten Erfolg der bald 30-jährigen Vereinsgeschichte: Die inzwischen in Ober-Rosbach ansässigen „Türken“ stiegen in die Fußball-Hessenliga auf. Ihrem Coach war das schon 2014 mit der Spvgg. Oberrad gelungen.

„Wir sind sehr erleichtert, nachdem wir auch mit viel Gegenwind klarkommen mussten – nicht im eigenen Verein, sondern außen herum. Wir haben versucht, alle Probleme auszublenden und das ist der Mannschaft am Ende großartig gelungen“, sagte Fil am Tag nach dem „Endspiel“ gegen Fernwald.

Kurz vor der Aufstiegsrunde war Torjäger Baris Özdemir zum bisherigen Ligakonkurrenten Hanauer SC gewechselt und konnte und wollte wohl auch nicht mehr für Türk Gücü spielen. „Unsere Spieler sind alle interessant für andere Vereine und es gab da wohl schon einige Gespräche. Und das zeigt ja, dass unser Sportlicher Leiter Gökhan Satir in der Auswahl der Spieler brutal gute Arbeit geleistet hat. Er ist da auf Gedanken gekommen, auf die andere nicht gekommen sind“, so Fil weiter. Auch wenn es natürlich „legitim“ sei, dass Vereine gute Spieler ansprächen, sei doch zweifelhaft, ob man anderswo mit den gleichen Leuten den gleichen Erfolg erzielt hätte.

Und so wollen Fil und sein Co-Trainer Gültekin Cagritekin, Satir und dessen Spielausschuss-Kollege Sinan Karanfil auf jeden Fall alles daransetzen, den Rest des aktuellen Kaders so gut wie möglich zusammenzuhalten. „Die Jungs haben sich die Hessenliga verdient, wir würden sie gerne mitnehmen“, sagt Fil. Semun Biber von Viktoria Nidda steht schon als Neuzugang fest.

„Einfach unbeschreiblich“

Auch wenn die Vorbereitungen für die kommende Saison fast schon wieder auf Hochtouren laufen, so ist doch auch noch die Zeit, den Augenblick zu genießen. Und das tut Fil, der sich am Wochenende erst einmal in den Urlaub verabschiedet – und das „einfach unbeschreibliche Erlebnis“ mitnimmt, welches das Aufstiegsspiel gegen Fernwald für ihn und seine Mitstreiter nun einmal war. Gut 1500 Zuschauer drängten sich da am Ober-Rosbacher Kunstrasen und erlebten dank der hervorragenden Organisation einen reibungslosen Fußballabend. „Wir haben alles gewonnen, sind Hallenkreismeister, Pokalsieger und mit der Zweiten Mannschaft in die Kreisoberliga aufgestiegen, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Die Unterstützung durch die Fans war unglaublich. Und ich finde, der Verein hat sich das mit seiner unermüdlichen Arbeit auch verdient“, sagt Fil.

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