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Fußball-Verbandsliga Süd: Di Gregorio fordert „100 Prozent“

Im Grunde geht der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Süd ab Tabellenplatz drei los – angesichts von nur zehn Punkten, die der dort platzierte FC Alsbach vor der Abstiegszone liegt.
Foto: Symbolbild
Frankfurt. 

Natürlich können nicht alle zwischen Rang drei und 16 platzierten Teams stetig punkten – sie spielen ja auch noch gegeneinander. Trotzdem drückt die Tabelle ganz gut aus, was in der Verbandsliga Süd Sache ist: Sicher sein kann sich in dieser Spielklasse fast keiner. Von Spitzenreiter Ginsheim und Verfolger Neu-Isenburg abgesehen natürlich. Deren Fernduell um Meisterschaft und Direktaufstieg geht am Sonntag weiter, wenn Ginsheim den drittplatzierten „Abstiegskandidaten“ Alsbach zu Gast hat und Neu-Isenburg bei der TS Ober-Roden ranmuss.

Bereits am heutigen Freitag empfängt der FC Kalbach seinen Nachbarn FV Bad Vilbel auf dem Kunstrasen Am Hopfenbrunnen (Anstoß 19.30 Uhr). Die Gastgeber sind seit fünf Spielen unbesiegt, Bad Vilbel hat vier Mal in Folge nicht verloren. Kalbachs Trainer Salvatore Cirrincione weiß um die Gefahr, welche in der Ausgeglichenheit der Liga liegt: „Wir haben den Blick nach unten gerichtet und wollen so schnell wie möglich die nötigen Punkte sammeln, um weiter in der Liga zu bleiben. Gleichzeitig haben wir die Zukunft im Blick und wollen Spieler für die nächsten Jahre ausbilden. Das ist ein Projekt, bei dem hier jeder mit anpackt – und darauf bin ich schon stolz.“ Großen Respekt hat der Coach vor Bad Vilbel: „Die haben das Fußballspielen sicher nicht verlernt, auch wenn sie schlechter dastehen als letzte Saison.“ Der Ausgang, meint Cirrincione, „ist völlig offen, aber es wird sicher ein geiles Spiel“. Neben Erik Wille fehlt ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein Keeper Daniel Soldevilla.

Ein spielfreies Wochenende liegt hinter Türk Gücü Friedberg , wo der neue Trainer Mustafa Fil sein Team also intensiv auf das Gastspiel beim FC Bensheim am Sonntag vorbereiten konnte. Einen Regenerationstag gab es aber auch, weil doch einige Spieler angeschlagen waren. Ob es beim leicht gezerrten Florian Decise für einen Einsatz reicht, muss allerdings kurzfristig entschieden werden. Younes Idrissi fehlt aus beruflichen Gründen, Emre Kadimli und Melih Gültekin sind wieder an Bord. „Bensheim ist sehr heimstark, da müssen wir schon ans Limit gehen“, weiß Fil, der insgesamt „ein sehr gutes Gefühl“ bei seinem neuen Verein hat: „Es gibt sogar gleich zwei Sportliche Leiter, die sehr akribisch arbeiten. Ich kann mich ganz auf mein Trainer-Sein konzentrieren.“

In den vergangenen Jahren rangelten die TS Ober-Roden und die Spvgg. Neu-Isenburg immer so ein bisschen um die Position des „Kronprinzen“ hinter den späteren Aufsteigern aus Dreieich, Urberach, Darmstadt und Frankfurt. Jetzt setzt Neu-Isenburg tatsächlich zum Sprung in die Hessenliga an, während die Rödermarker nur knapp oberhalb der Abstiegszone ein gefährliches Spiel spielen. Was nicht heißt, dass Neu-Isenburg den Gegner unterschätzen wird.

Die Usinger TSG wird am Sonntag sicher ein weiterer schwerer Prüfstein für die Spvgg. Oberrad . Beide verloren zuletzt knapp, wobei das für die auf den drittletzten Rang zurückgefallenen Frankfurter weitaus unangenehmere Folgen hatte. „Wir trainieren fleißig daran, die Fehler abzustellen, die wir zuletzt gemacht haben“, sagt Oberrads Spielertrainer, Baldo Di Gregorio, der sich mit seinem Team vor allem über die Startschwierigkeiten in den letzten Partien ausgesprochen hat: „Das ist eine Mentalitäts-Sache, und wir müssen probieren, in Usingen von Anfang an zu 100 Prozent da zu sein.“

(rst)
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