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Rugby: Die „80er“ wollen noch ins Halbfinale

Von Die „80er“ planen den Großangriff im zweiten Saisonabschnitt. Trotz gehörigen Punkterückstands wird noch die Play-off-Teilnahme angepeilt.
Der SC 80 Frankfurt will noch hoch hinaus in dieser Saison. Foto: Juergen Kessler (Kessler-Sportfotografie) Der SC 80 Frankfurt will noch hoch hinaus in dieser Saison.
Frankfurt. 

Das Telefonat in den Süden der Republik sorgte für gute Laune bei Nick Mackie. 12 Grad Celsius sollen es am Samstag werden, und der Platz in Pforzheim befinde sich in einem guten Zustand, berichtet der Sprecher des Rugby-Bundesligisten SC 80 Frankfurt. Der erste Teil der beabsichtigten Aufholjagd kann also stattfinden, auch wenn mit den „Rhinos“ den Spielern in Schwarz und Rot mächtige Gegner entgegenstellen werden. „Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel“, betont Mackie.

Damit ist klar, wohin der Weg des sechsfachen deutschen Meisters führen soll, nämlich ins Play-off-Halbfinale. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel, kassierte der Sport-Club von 1880 doch in den ersten acht Matches drei Niederlagen. Doch die Zuversicht in dessen Lager ist nicht von der Hand zu weisen: Zum einen ist Frankfurt (24 Punkte) von Abstellungen für die Siebener-Nationalmannschaft nicht betroffen wie etwa Spitzenreiter RG Heidelberg (35) und der Tabellenzweite Heidelberger RK (30), der allerdings noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat. Zum anderen ist der Kader der „80er“ qualitativ stärker besetzt als im ersten Saisonteil.

In der heißen Saisonphase stehen nun Johnny Siitia (Neuseeland) und Augustin Losado (Argentinien) komplett zur Verfügung. Ebenso der Südafrikaner Alexander Hauck. „Er hatte eine zweijährige Pause gemacht“, erklärt Mackie. Joshua Beaufort hat seine Kreuzbandverletzung überwunden, zudem konnte sich der Ire Dougie Power in den Vordergrund drängen. Und gespannt darf man sein, wie sich der bisherige U18-Nationalspieler Luis Lemperle bewährt, der nun in der höchsten Liga spielberechtigt ist. Der Engländer Mackie bezeichnet ihn als „rising star“.

Ob dessen Stern schon am Samstag im Duell mit dem TV Pforzheim (14 Uhr) aufgehen wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls kann das Trainergespann Luke Mahoney/Byron Schmidt aus dem Vollen schöpfen. Zudem gaben seit dem vorigen Punktspiel im November Marcel Becker, Wynston Cameron-Dow, Lukas Deichmann, Elias Haase, Jens Listmann und Senzo Ngubane ihr Debüt in der 15er-Nationalmannschaft (auch das abschließende EM-Spiel in Köln gegen Russland ging verloren, mit 3:57), das sollte einen Schub geben.

„Wir sind richtig fit, haben viele Optionen, ich sehe nichts Negatives“, äußert Nick Mackie seine Zuversicht. Trotz widriger Witterungsbedingungen, zweimal probte der SC 80: Auf dem Feld der internationalen Schule in Oberursel besiegte der Tabellenvierte der Süd-West-Staffel den Nord/Ost-Tabellenführer DSV Hannover 1878 klar (39:0). Und in Prag gab es gegen den RC Sparta ein 14:20. Gespielt wurde da noch auf Schnee.

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