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Baseball: Die Eagles wollen oben mitmischen

Lange war es ungewiss, ob Kolja Weimer den Frankfurt Eagles erhalten bleibt. Doch bei dem Baseball-Zweitligisten kann man durchatmen.
Den kriegt er: Eagles-Spielertrainer Kolja Weimer packt zu – hier im Spiel gegen Karlsruhe. Foto: Christian Klein (Foto Klein) Den kriegt er: Eagles-Spielertrainer Kolja Weimer packt zu – hier im Spiel gegen Karlsruhe.
Frankfurt. 

Der 30 Jahre alte Kolja Weimer wird 2018 seine dritte Saison als Spielertrainer bestreiten beim Club von der Sportanlage Buchenrode in Niederrad. „Ziel ist es, in der Liga oben mitzumischen und sich langfristig an der Spitze zu etablieren“, sagt Weimer. Seine Qualitäten als Catcher und Pitcher sind dabei natürlich wieder gefragt.

Die Aufgabe, dies umzusetzen, wird für die „Adler“ sicherlich nicht einfacher als 2017. Aus der Bundesliga stiegen die Bad Homburg Hornets ab und ersetzen somit die „Zweite“ des Clubs, die in diesem Jahr in der Süd-West-Gruppe den sechsten Platz belegt hatte. Die Kaiserslautern Bears stiegen als Letzter ab; aus der Verbandsliga Hessen gelang den Kassel Herkules der Sprung in die Zweitklassigkeit.

Weimer rechnet damit, dass neben den Bad Homburgern der amtierende Meister Darmstadt Whippets und Hünstetten Storm heiße Anwärter auf den Titel sind. In der Liga mit starker hessischer Präsenz sind weiter auch die Heidelberg Hedgehogs und Mainz Athletics II am Start.

Zwei Abgänge müssen die Eagles kompensieren. Während der Wechsel von Mike Königs zu den Bears schon lange feststand – in der Pfalz absolviert er sein Masterstudium –, verließ Mark Buschmann nach nur einer Saison wieder das Team. Auch er werde sich „auf sein Studium konzentrieren“, sagt Weimer und fügt hinzu: „Gespräche für Neuverpflichtungen laufen bereits auf Hochtouren. Wir wollen uns noch breiter aufstellen.“

Mit dem fünften Rang bei zehn Siegen aus 24 Partien konnte Frankfurt zuletzt die Erwartungen nicht erfüllen. Eine Platzierung ganz vorne wäre nur möglich gewesen, wenn die Stammkräfte viel häufiger zur Verfügung gestanden hätten. Immerhin: Bis auf Titelverteidiger Darmstadt konnte Frankfurt jedes Team zumindest ein Mal besiegen – viel Kampfgeist sei laut Weimer dafür ausschlaggebend gewesen.

Allerdings, das betont Weimer, durch den Ausfall von Stammkräften hätten Talente mehr Spielpraxis erhalten. „So waren Lino Staeger und Vincent Fischer mit 16 und 17 Jahren die jüngsten Spieler der Eagles, die 2017 zum Einsatz kamen. Hier wird man weiter daran arbeiten, die jungen Spieler ins Zweitliga-Team einzubinden.“

Deutlich steigern konnte sich vor allem Andreas Schubert, der zum drittbesten Pitcher der Liga avancierte. Niklas Schüler, Eric Richter, Curtis Volk und Alexander Wehrheim zeigten die besten Schlagleistungen bei den Eagles. Die neue Saison beginnt im April.

(fri)

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