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Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost: "Die Jungs sind ja nicht blauäugig"

Der FC Hochstadt geht in diesem Jahr so zurückhaltend wie schon lange nicht mehr in die neue Runde in der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost.
Wird schwer vermisst: Urlauber Metin Oymak (rechts). Foto: Patrick Scheiber (Scheiber) Wird schwer vermisst: Urlauber Metin Oymak (rechts).
FC Hochstadt. 

Maintal. Aufgrund von Abgängen, Verletzten und Urlaubern verlief die Vorbereitung für den FC Hochstadt durchwachsen. Weil einige wichtige Spieler auch im August noch fehlen werden, geht es für die Mannschaft von Spielertrainer Marc Außenhof wohl zunächst einmal darum, in der Tabelle nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Außenhof jedenfalls rechnet mit einem sehr schweren Start für seine Jungs: „Wenn man ehrlich ist, dann sind wir im Moment keine Gruppenliga-Mannschaft. Wenn die anderen zurückkommen, sieht das schon anders aus, aber bis dahin müssen wir gucken, dass wir irgendwie unsere Punkte holen.“

„Die anderen“, das sind vor allem die Urlauber Markus Westenburger, Ilija Ljubicic und Metin Oymak, die in Abwehr, Mittelfeld und Sturm seit Jahren zu den Säulen im Hochstädter Team gehören. Fehlen werden in den ersten Saisonwochen außerdem noch die verletzten beziehungsweise angeschlagenen Marius Lehr, Michele Pascarella, Marco Kappes und Fabio Sgura, die ebenfalls gern gewählte Optionen für die Startelf sind.

Vor dem Hintergrund, dass die Hochstädter mit Offensivallrounder Guerrino Fangacci (Germania Großkrotzenburg) nur einen Neuzugang holten, der sich laut Außenhof sofort für die erste Elf eignet, wird schnell begreiflich, dass den Maintalern für die ersten Saisonwochen die Alternativen ausgehen. Zumal ihr traditionell eher kleiner Kader mit Ilker Bicakci (Hanau 93) und Emanuel Becker (Eintracht Altwiedermus) zwei weitere gut veranlagte Spieler verloren hat. Von daher müssen momentan immer wieder Spieler aus der B-Mannschaft ran – mit mäßigem Erfolg, wie die überschaubaren Leistungen während der Stadtmeisterschaft in Maintal am Wochenende gezeigt haben.

Weil aufgrund des knappen Budgets des Vereins eher nicht mit weiteren Neuzugängen zu rechnen ist, hat Außenhof den Fokus während der Vorbereitung auf Dinge gelegt, die in der Vergangenheit weniger zu den Stärken seiner Mannschaft gehörten. Das betrifft vor allem die „alten Tugenden“ des Fußballs, das Rennen und das Kämpfen: „Wir haben in den letzten Wochen großen Wert auf die Fitness gelegt. In den letzten Jahren haben wir immer versucht, Situationen spielerisch zu lösen. Dazu fehlen uns aber erst einmal die Spieler. Von daher müssen wir uns jetzt wenigstens die Seele aus dem Leib rennen, um mit den anderen Mannschaften mithalten zu können“, sagt Außenhof.

Dass seine Mannschaft wie in den letzten Jahren im oberen Drittel der Tabelle mitmischt, hält der 37-jährige vor seiner dritten Saison als Trainer in Hochstadt für utopisch. Da im kommenden Juni bis zu sechs Mannschaften den Gang in die Kreisoberliga antreten müssen, geht Außenhof stattdessen von einer anstrengenden Spielzeit für seine Mannschaft aus.

Von Vorteil könnte dabei sein, dass seine Spieler den Abstiegskampf bereits vor dem Start in die Runde angenommen haben: „Die Jungs sind ja nicht blauäugig, sondern sehen selbst, wie wir im Moment drauf sind. Das haben ja die Ergebnisse in der Vorbereitung gezeigt. Ich hoffe jedenfalls, dass wir nicht gleich ins Hintertreffen geraten. Und wenn, dann müssen wir versuchen, in Komplettbesetzung das Feld von hinten aufzurollen“, zeigt sich Außenhof zuversichtlich.

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