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Verbandsliga Süd: Die "Roten" geben ihr Heimdebüt

Von Im Eiltempo geht es durch den August. Für die einen ist die „englische Woche“ nach der langen Vorbereitung eine willkommene Abwechslung, die anderen steuern eher auf die Schmerzgrenze zu – durch müssen da aber alle.
Bodenlage: Sandzaks Geith Hammad versucht die Kugel noch zu spielen, „Speuzer“ Okan Götürmen schaut lieber erst mal genau hin. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Bodenlage: Sandzaks Geith Hammad versucht die Kugel noch zu spielen, „Speuzer“ Okan Götürmen schaut lieber erst mal genau hin.
Frankfurt. 

Der „englischen Woche“ sei Dank hat Rot-Weiss Frankfurt schon am heutigen Mittwoch die Gelegenheit, seinen Fehlstart in die Fußball-Verbandsliga Süd vergessen zu machen. Als Gegner kommt der ehemalige Rot-Weiss-Trainer Lars Schmidt mit Viktoria Urberach ans Brentanobad (Anstoß 19 Uhr).

Eine neue Chance bietet sich auch für den FFV Sportfreunde , der drei Tage nach dem 0:1 gegen den SV FC Sandzak erneut zu Hause ran darf. Gegner an der Mainzer Landstraße ist diesmal Germania Ober-Roden (19 Uhr). Trainer Mehmet Somun muss auf Robert Kohns verzichten, der am Sonntag die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Stürmer Okan Ilkiz und Innenverteidiger Celil Cetinkaya drohen auszufallen, was laut Somun der harten Spielweise des Gegners vom Sonntag geschuldet ist. Auch der zweite Innenverteidiger Davor Babic bekam böse etwas ab – bei ihm musste eine Platzwunde genäht werden. „Wir haben klar dominiert, trotz der unfairen Spielweise des Gegners. Wenn es nach den Torchancen geht, müssen wir eher 5:2 gewinnen“, meinte Somun und verwies auf die Latten- und Pfostentreffer von Ilkiz, Fatih Bosnak und Georgios Nasisos. Am Mittwoch geht es für die „Speuzer“ wieder gegen eine kernige Mannschaft, die gerade einen 1:0-Derbysieg bei der TS Ober-Roden eingefahren hat. Und bei der mit Adi Akinwale einen ebenso feuriger Trainer auf der Bank sitzt wie bei den Frankfurtern – wenn er denn mal sitzt.

Rot-Weiss Frankfurt fehlte es beim 2:3 in Altwiedermus vor allem an Effektivität im Torabschluss. Spielerisch, befand jeden falls Co-Trainer Sven Kunisch, sei einiges schon richtig gut gewesen: „Aber das nützt natürlich nichts. Was man am Anfang braucht sind Erfolgserlebnisse und Punkte.“ Im Heimspiel gegen Viktoria Urberach gibt es nun also die nächste Gelegenheit – und gleichzeitig die erste und einzige Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen vor dem normalerweise eher anspruchsvollen Publikum am Brentanobad. „Wir müssen die Lehren ziehen aus dem Spiel in Altwiedermus. Zum Beispiel, dass in dieser Liga noch mehr über Kampf geht als in anderen Klassen. Und man muss konsequenter sein, auch im Abschluss. Wir wollten den Ball zu sehr ins Tor tragen, das geht hier nicht“, sagt Kunisch. Bis auf den urlaubenden Mustafa Saniyeoglu sind bei Rot-Weiss alle Mann an Bord.

Die SG Bornheim/Grün-Weiß kam zufrieden von ihrem ersten „Punktspiel-Ausflug“ in den Odenwald zurück. Zumal das 2:2 bei Eintracht Wald-Michelbach trotz zahlreicher Ausfälle eingefahren wurde. Nun geht es zum Mitfavoriten Hanauer SC und die personelle Situation verbessert sich nur sachte. Es kehren zwar einige Spieler zurück, doch dafür fallen wieder andere aus. Moritz Schneider, Simon Horn, Leon Malsch, Torhüter Gianluca Colombo, Kevin Wille und Till Schmanke sind wieder an Bord, Roberto Pereira, Aljoscha Richter, Teklu Tewelde und Simon Kusch stehen nicht zur Verfügung. „Wir wollen auch in Hanau Fußball spielen. Der Gegner hat den Druck, gewinnen zu müssen. Wir spielen entspannt auf“, sagt Rudolf.

Junge und schnelle Leute

Der SV FC Sandzak muss heute zum Tabellenführer FC Erlensee. Doch wie der Gegner heißt, spielt derzeit laut Trainer Edin Softic sowieso keine Rolle: „Wir müssen uns bis Ende August durchbeißen, dann sind hoffentlich alle da. Und bis dahin haben wir hoffentlich auch die Physis in den Griff bekommen. Was die Psyche angeht, stimmt es schon.“

Vor Erlensee hat er seit seiner Zeit als Jugendtrainer bei Rot-Weiss Frankfurt großen Respekt: „Dort wird gut ausgebildet und ich habe schon gehört, dass die mit jungen Leuten und vor allem über ihre Schnelligkeit kommen.“ Weil noch kein zusätzliches Personal zur Verfügung steht und Boris Jukovic nach der Gelb-Roten Karte aus dem Spiel bei den Sportfreunden gesperrt ist, stellt sich die Mannschaft quasi von alleine auf.

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