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Die ersten Punkte verbucht

Von Gelungener Start: Neuling SC 80 Frankfurt konnte in der Regionalliga bereits am ersten Spielwochenende punkten.
Valerie Karl trug mit einer starken Leistung im Doppel ihren Teil zum Erfolg des SC 80 in Karlsruhe bei. Foto: Hikmet Temizer Valerie Karl trug mit einer starken Leistung im Doppel ihren Teil zum Erfolg des SC 80 in Karlsruhe bei.
Frankfurt. 

Nachdem die Tennis-Spielerinnen des SC 80 in der Feldgerichtstraße zunächst dem TC Leonberg mit 3:6 unterlagen, setzten sie sich einen Tag später im Duell der in die Regionalliga Südwest nachgerückten Aufsteiger beim SSC Karlsruhe mit 5:4 durch. Am morgigen Feiertag gastieren sie nun beim TC Ludwigshafen-Oppau, dem sie im Aufstiegsspiel 3:6 unterlegen waren. Auch der zweite Frankfurter Vertreter in der Liga, der SC SAFO, gastiert am Donnerstag in Ludwigshafen: Bei BASF II.

In beide Begegnungen musste der SC 80 Frankfurt auf die spanische Spitzenspielerin Nuria Párrizas Díaz verzichten, die aus familiären Gründen kurzfristig absagte. Spanisch wurde auf der Anlage dennoch reichlich gesprochen. Der TC Leonberg kam mit drei Spanierinnen an der Spitze, auch die für den SC 80 spielende Venezolanerin Aymet Uzcategui hat die gleiche Muttersprache. Sie gewann ihr Match gegen Cristina Mayoriva-Bakhtina mit sehr guten Aufschlägen und knallharten Vorhand.

Das blieb allerdings der einzige Einzelsieg. Natalie Pröse kam mit dem starken Wind nicht zurecht. „Ich fand nie meinen Rhythmus. Weil die Gegnerin sehr stark war, musste ich mehr als sonst riskieren und das führte zu einigen überflüssigen Fehlern“, sagte sie nach dem Match selbst. Auch Katharina Tesar, Clara Kühnle, Jana Tesar und Valerie Karl unterlagen in zwei Sätzen.

Erfreulich verliefen die Doppel, die zeigten, dass der SC 80 auf seine Paare bauen kann. Die eingespielten Tesar-Schwestern mit der am Netz starken „Kathy“ siegten sicher. Blendend harmonierte das Paar Uzcategui/Pröse – bis zum 6:0, 4:1, dann verloren sie den Faden. Vor dem Champions-Tiebreak stellte Trainer Dominic Metzger sein Duo aber mit Erfolg neu ein.

SC 80 Frankfurt – TC Leonberg 3:6. – Natalie Pröse – Claudia Hoste Ferrer/Spanien 4:6, 2:6, Aymet Uzcategui/Venezuela – Cristina Mayorova-Bakhtina/Spanien 6:4, 6:4, Katharina Tesar – Nora Ayala-Serra/Spanien 6:7, 1:6, Clara Kühnle – Stefanie Stemmer 3:6, 6:7, Jana Tesar – Susi Fortun 2:6, 4:6, Valerie Karl – Dimitra Tsatsa 2:6, 1:6, Uzcategui/Pröse – Hoste Ferrer/Mayorova 6:0, 6:7, 10:3, Tesar/Tesar – Ayala-Serra/Zina Bretzel 6:4, 6:3, Kühnle/Carolin Menzen – Stemmer/Tsatsa 6:7, 4:6.

Für den 5:4-Triumph in Karlsruhe war in erster Linie die Steigerung von Pröse nach dem ersten Satz gegen Viktoria Kamenskaya aus Russland entscheidend. Schließlich gewann sie im Champions-Tiebreak nach vier vergebenen Matchbälle doch noch mit 12:10. Den zweiten Zähler steuerte die erneut dominante Uzcategui bei, den dritten Clara Kühnle.

Beim 3:3-Zwischenstand ging Coach Metzger nicht das Risiko ein, auf zwei starke Doppel zu setzen, er verteilte vielmehr die beiden Spitzenspielerinnen. Den vierten Punkt fuhren schnell die eingespielten Tesar-Schwestern ein, dann konnte sich die im Einzel schwache Valerie Karl enorm steigern und gewann mit Uzcategui.

SSC Karlsruhe – SC 80 Frankfurt 4:5. – Viktoria Kamenskaya/Russland – Pröse 6:1, 4:6, 10:12, Ellen Linsenbolz – Uzcategui/Venezuela 3:6, 0:6, Sina Herrmann – Katharina Tesar 6:1, 6:1, Iulia Duna/Rumänien – Kühnle 5:7, 5:7, Christina Göhl – Karl 6:3, 6:2, Hermine Nitu/Rumänien – Menzen 7:6, 6:4, Herrmann/Duna – Pröse/Kühnle 7:6, 6:7, 11:9, Kamenskaya/Koch – Uzcategui/Karl 1:6, 3:6, Linsenbolz/Nitu – Tesar/Tesar 4:6, 0:6.

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