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Golf: Die falsche Gegnerin zur falschen Zeit

Nach einer grandiosen zweiten Runde, die sie im Zwischenstand bis auf Rang zwei brachte, ist Laura Fünfstück bei den Ladies British Open Amateur Championship in der ersten Runde der Matchplays gescheitert.
Symbolbild Foto: Rolf Vennenbernd (dpa) Symbolbild
Langen. 

„Natürlich ist es sehr enttäuschend, wenn du als Zweite nach zwei Runden herausgehst und dann schon in der ersten Runde der besten 64 ausscheidest. Meine Gegnerin hat aber alles getroffen, während ich mich ein paarmal in der Wahl der Schläger vertan hatte“, schilderte die 22-Jährige aus Langen das aus ihrer Sicht unglücklich verlaufene direkte Duell.

Das 1893 erstmals ausgetragene Turnier wurde diesmal in Süd-Wales durchgeführt. „Ich musste mich zunächst auf die Bedingungen einstellen. Während der Proberunden war es, wie oft dort, sehr windig. Der Linkskurs ist sehr anspruchsvoll“, erzählte Fünfstück, die ihre Auftaktrunde mit 73 Schlägen, also zwei Schlägen über dem Platzstandard (Par), auf Rang 45 beendete.

Dann aber schlug ihre Stunde. „Ich hatte Glück, im vorletzten Flight zu spielen. Während der zweiten neun Löcher herrschte für britische Verhältnisse beinahe Windstille“, sagte Laura, die diese besondere Gunst auch zu nutzen wusste. Mit 67 Schlägen, vier unter Par, spielte sie die beste Runde des Turniers und verbesserte sich auf den zweiten Platz. Besser war nur noch die Irin Paula Grant.

Die 64 besten Spielerinnen ermittelten dann im K. o.-System die Siegerin der 114. Auflage. Pech für die Golferin des GC Neuhof: Statt eine vermeintlich etwas schwächere Gegnerin bekam sie gleich einen ganz dicken Brocken vorgesetzt. Die italienische Team-Europameisterin Alessandra Fanali hatte ihre zweite Runde total verhauen (78) und war als 63. gerade noch ins Matchplay gekommen. Gegen Fünfstück spielte sie dann aber wie gewohnt. „Ich bin auf der neunten Bahn in Rückstand geraten. Da habe ich einen falschen Schläger gewählt und landete im Bunker. Als ich dann noch einmal aufholen wollte, spielte Fanali drei Birdies in Folge, da war nichts zu machen.“

Als Profi in die USA

Auf ein besseres Resultat hofft die deutsche Nationalspielerin bei den German International Ladies Amateur Championship in Mülheim (29. Juni bis 2. Juli). „Da habe ich noch zwei Wochen Zeit, um mir einzureden, dass mir der dortige Kurs liegt“, meinte Laura lächelnd. „Den Platz kenne ich natürlich gut, die Konkurrenz wird stark sein. Chancen auf eine Topplatzierung rechne ich mir aber schon aus.“

Danach neigt sich ihre Amateur-Laufbahn langsam dem Ende zu. Vom 11. bis 15. Juli wird sie in Portugal die Team-EM spielen, am 23. Juli will sie ihrer Mannschaft beim Zweitliga-Durchgang auf dem Heimatkurs auf Gut Neuhof in Dreieich helfen, am 26. bis 29. Juli folgt schon die Einzel-EM in Lausanne. Der Abschluss ihres Europa-Aufenthalts wird der letzte Bundesliga-Spieltag in Wiesbaden sein. Danach geht es in die USA. Dort will Laura Fünfstück, dann schon als Profi, die Karte für die amerikanische Tour lösen.

(löf )
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