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Hockeyspielerinnen von Eintracht Frankfurt: Diesmal chancenlos

Punkte holten die Hockeyspielerinnen von Eintracht Frankfurt am Wochenende zwar nicht, dem Klassenerhalt in der Südstaffel der Hallen-Bundesliga aber ist weiterhin gut möglich – auch der direkte Konkurrent Nürnberg blieb nämlich erneut sieglos.
Einsatz: Eintrachtlerin Annika Klecha streckt sich, um noch an die Kugel zu kommen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Einsatz: Eintrachtlerin Annika Klecha streckt sich, um noch an die Kugel zu kommen.
Frankfurt. 

Die 1:6-Niederlage der Eintracht beim Tabellenführer Mannheimer HC am Sonntag war alles andere als eine Überraschung. Und auch gegen den Münchner SC kann man natürlich verlieren. Allerdings hätten sich die nicht einmal 30 Zuschauer, die am Samstag den Weg an den Riederwald gefunden hatten, sicher etwas mehr Gegenwehr von den Frankfurterinnen gewünscht, als diese beim 2:5 (1:2) zu leisten im Stande waren.

Das Spiel hatte kaum begonnen, da ging München schon in Führung. Zweimal schoben sich die Abwehrspielerinnen der Gäste nach dem Anstoß den Ball zu, dann ging es nach vorne. Der erste Pass kam gleich bei Ariane Servatius an, deren Schuss Torhüterin Sandrina Heyde zwar noch abwehren konnte, doch der Ball landete bei Elena Willig, die nach kaum mehr als 20 Sekunden das 1:0 für den MSC erzielte. Nicht nur Eintracht-Trainer Olaf Horn staunte da über das naive Abwehrverhalten seiner Mannschaft. Servatius (3.) und Carolin Paus (4.) kamen nach ähnlichen Angriffen der Gäste zu weiteren Gelegenheiten.

Dann schien sich die Eintracht zu fangen und kam durch Anne Jensen zumindest im Ansatz zu einer ersten Konterchance (5.). Keine drei Minuten später konnte sich Jacqueline Dorner an der Grundlinie durchsetzen und den Ball durch Heydes Schoner hindurch zum 2:0 ins Tor stochern. Heyde mit ihrem beherzten Herausstürzen nach diversen Ecken (12./24./25.) und Annika Klecha mit einer Rettungsaktion gegen Dorner (21.) verhinderten dann einen höheren Rückstand der Eintracht. Außerdem hämmerte Dorner den Ball nach einem überragenden Zuspiel von Anissa Korth aus kurzer Distanz an den Pfosten (22.), und auch Philin Bolle konnte eine Vorarbeit von Korth nicht nutzen (23.).

Dann kam die Eintracht quasi aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Dass der Ball nach der von Balek geschossenen Ecke tatsächlich die Torlinie überschritten hatte (26.), wurde von den Münchnerinnen zwar stark angezweifelt, die Entscheidung aber stand und bei Halbzeit durften die Riederwälderinnen tatsächlich von einer Überraschung träumen.

Ein wenig mutiger wirkten die Gastgeberinnen zu Beginn des zweiten Abschnittes, aber nicht mutig genug. So war nach einem energischen Vorstoß von Corinna Zerbs wieder keine Mitspielerin mitgelaufen (31.). Ein unnötiger Ballverlust an der Bande begünstigte den nächsten Gegentreffer: Willig traf mit einem sehenswerten Schlenzer zum 3:1 für München (36.). Keine Minute später sorgte Bolle per Direktabnahme endgültig für klare Verhältnisse.

Sandrina Heyde, die unter anderem fünf von sechs Münchner Ecken selbst abwehrte, war nun die einzige Frankfurterin, die noch mithalten konnte. An diesem Eindruck änderte auch das 2:4 durch Catrin Kesting nichts, die auf Vorlage von Anne Jensen ins leere Tor traf (47.). Nach einem wieder von der überragenden Korth initiierten Angriff der Gäste kam der Ball zu Servatius und weiter zu Dorner, deren zweiter Treffer schließlich den Endstand bedeutete (52.).

Auf verlorenem Posten

Auch beim Tabellenführer Mannheimer HC stand die Eintracht tags darauf auf verlorenem Posten. Der amtierende Deutsche Meister hat nach dem 6:1 (3:1) den Staffelsieg bei neun Punkten Vorsprung bereits so gut wie sicher.

Ganz so früh wie am Vortag „klingelte“ es diesmal nicht im Eintracht-Kasten, nach sieben Minuten aber legte Liga-Topscorerin Lydia Haase das 1:0 für die Gastgeberinnen vor. Keine Minute später traf sie auch zum 2:0, Nadine Kanler sorgte für das 3:0 (12.). Die Eintracht kam durch ein Eckentor von Frederike Schneider zum 1:3 (15.). Anschließend demonstrierte Mannheim seine Überlegenheit durch die Hereinnahme einer weiteren Feldspielerin zugunsten der Torhüterin. Trotzdem wurden die Frankfurterinnen nur selten bei Kontern gefährlich. Maxi Pohl (34., Ecke), Nadine Kanler (37.) und Camille Nobis (43.) bauten den Vorsprung der Gastgeberinnen noch aus.

(rst)
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