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Drei Punkte müssen her

Vor Ostern haben die Hessenliga-Fußballer von Rot-Weiss Frankfurt noch zwei vielleicht wegweisende Spiele vor sich: Am Samstag (15 Uhr) gegen die Spvgg. Hadamar und am Gründonnerstag gegen den SV Wehen Wiesbaden II. Ein Mann mit Vorwärtsdrang ist Abdelkader Jellouli (rechts). Der Winterneuzugang der "Roten" will morgen mit seinen Teamkollegen im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Heimsieg einfahren.	Foto: Klein Ein Mann mit Vorwärtsdrang ist Abdelkader Jellouli (rechts). Der Winterneuzugang der "Roten" will morgen mit seinen Teamkollegen im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen Heimsieg einfahren. Foto: Klein

Frankfurt. 

Wenn man sich am Brentanobad zuletzt umhörte, konnte man durchaus den Eindruck gewinnen, als sei durch den Rückzug von Präsident Gaetano Patella zum Saisonende (wir berichteten) sogar die Existenz des Vereins bedroht.

Patella selbst hatte im Gespräch mit der FNP der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass vielleicht der neue Trainer Sasan Tabib ein Interesse daran haben könnte, sich in der Vereinsführung zu engagieren – allerdings wohl nur, wenn der Klassenerhalt gelingt. Tabib selbst sieht aber derzeit "keinen Anlass für voreilige Gedankengänge". Er sei dafür da, die sportlichen Angelegenheiten zu regeln und den Klassenerhalt zu schaffen, sagt der erfolgreiche Geschäftsmann: "Wenn der Abstieg vermieden wird, kommt hier bestimmt wieder der nötige Optimismus auf. Und dann werden sich auch Leute finden, die den Verein in die Zukunft führen."

Die Vorgaben für das Heimspiel gegen die Spvgg. Hadamar sind denkbar einfach: Drei Punkte müssen her, alles andere wäre ein weiterer herber Rückschlag. Das 2:8 im Testspiel gegen die zweite Garde des Zweitligisten FSV Frankfurt vom Dienstag sollte aus Tabibs Sicht keine Spuren hinterlassen haben. Sogar das Gegenteil dürfte auf Turgay Akbulut zutreffen, der die beiden Tore für die "Roten" erzielte und so sicher auf sich aufmerksam machen konnte.

Konsequente Reservisten

Die U23-Mannschaft von Kickers Offenbach feierte am vergangenen Freitag ihren ersten Sieg nach der Winterpause. Beim 4:1 über den FSC Lohfelden waren gleich fünf Leute aus dem Drittliga-Kader dabei, wenn auch keine Stammspieler. "Sie haben sich voll reingekniet und konsequent in den Dienst der Mannschaft gestellt, lobte Offenbachs "B-Team"-Obmann Edgar Old ihren Einsatz.

Eine Woche zuvor, beim 2:4 gegen Hadamar, hatten die gleichen Spieler noch enttäuscht und Old kommentierte: "Wir sind nicht nur trotz, sondern vielleicht sogar wegen ihnen nicht in Tritt gekommen." Doch das soll nun vergessen sein. "In dieser Form wird es für unsere kommenden Gegner schwer", glaubt der frühere Vizepräsident. Abwarten, wie sich das im Spiel beim Aufsteiger TGM SV Jügesheim am Samstag (16.30 Uhr) darstellt. Und am Donnerstag ist Tabellenführer 1. FC Eschborn am Wiener Ring zu Gast.rst

(Roland Stipp)
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