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Dreieichs Stürmer sind auch in Urberach hellwach

Rödermark. 

Mit dem 3:0 (1:0)-Sieg im Derby bei Viktoria Urberach behauptete Hessen Dreieich an der Tabellenspitze der Fußball-Hessenliga seinen Acht-Punkte-Vorsprung auf Eintracht Stadtallendorf und zeigte sich gerüstet für das Topspiel am Freitag vor eigenem Publikum gegen Bayern Alzenau.

„Das war kein berauschendes Spiel, das ließ der tiefe und aufgewühlte Platz nicht zu“, meinte Dreieichs Trainer Rudi Bommer. „Unsere fußballerischen Fertigkeiten kamen nicht zum Tragen, es gab viele Ballverluste und Zweikämpfe. Wir haben es verstärkt mit langen Bällen hinter die Abwehr versucht und alle drei Treffer über die Außen erzielt.“ Urberachs Co-Trainer Marco Saul befand: „Wir haben das über 90 Minuten sehr gut gemacht, haben die Dreieicher zu Beginn mutig angelaufen und hatten auch die ersten beiden Chancen. Dann aber kamen sie besser ins Spiel, wir waren nicht mehr aggressiv genug. Nach dem 0:2 kurz nach der Pause, als wir auf dem holprigen Platz über den Ball getreten haben, war das Spiel dann gelaufen.“

Auch ohne den verletzten Nils Wolf (Bruch des Handgelenks) spielten die Gastgeber im 3-4-3-System mutig mit, vor allem Mark Dillmann rieb sich in der Spitze mächtig auf. Beim Spitzenreiter ersetzte Norbert Loch im Tor Paul Jivan, der unter der Woche beruflich bedingt nicht trainierte, und für Jörn Kohl rückte Daniele Fiorentino in die Startelf, Routinier Youssef Mokhtari saß 90 Minuten lang auf der Bank.

Die Dreieicher hatten auf tiefem Geläuf ihre Schwierigkeiten, das Konzept mit den langen Bällen ging aber letztlich auf. In der 39. Minute fing Denis Talijan einen Angriff der Urberacher ab, bediente Zubayr Amiri, dessen Flanke der mitgelaufene Ljubisa Gavric direkt zum 1:0 für den Spitzenreiter verwertete. Weitere Möglichkeiten ließen die Gäste ungenutzt. Die Entscheidung fiel nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Erneut lieferte Amiri die Vorarbeit, und Tino Lagator, der wiederholt den Vorzug vor Khaibar Amani erhalten hatte, vollendete mühelos zum 2:0. Amani wurde nach 74 Minuten für Lagator eingewechselt, nur drei Minuten später erhöhte der afghanische Nationalspieler zum Endstand. „Khaibar war einige Wochen lang verletzt. Wir haben ihn langsam wieder herangeführt, er spielte im Kreispokal in Obertshausen. Das hat er auch ohne Murren angenommen. Ich bin froh, dass wir zwei Stürmer haben, die immer hellwach sind“, meinte Bommer.

(leo)
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