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Basketball: Druckvoll und treffsicher

Der TV Idstein war keine allzu hohe Hürde für die Eintracht-Basketballer, die sich in der 2. Regionalliga auf den dritten Tabellenplatz verbesserten.
Zielgerichtet: Frankfurts Cosmo Grühn taxiert seine Chancen gegen Langens Jan Moritz Overdick. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Zielgerichtet: Frankfurts Cosmo Grühn taxiert seine Chancen gegen Langens Jan Moritz Overdick.
Frankfurt. 

Am Samstag (16 Uhr) kommt es in der 2. Basketball-Regionalliga zum Duell der „alten“ Rivalen Eintracht Frankfurt und TuS Makkabi Frankfurt. Dass die Partie im Nordwestzentrum stattfinden wird, im sogenannten „Basketball-City-Mainhatten“ der Frankfurt Skyliners, ist auch Ausdruck der Entwicklung des Basketballs, in dem an der Spitze nicht mehr die Vereine stehen, sondern nach nordamerikanischem Vorbild Unternehmen mit Profilizenz.

Die Eintracht kooperiert seit Jahren mit den Skyliners, arbeitet dem Erstligisten zu und ist Teil von dessen Nachwuchsförderprogramm. In den Junioren-Bundesligen geht man mit gemeinsamen Teams an den Start, im Seniorenbereich spielen die Frankfurt Skyliners Juniors in der drittklassigen ProB und die Eintracht zwei Klassen weiter unten – die Spieler sind für beide Teams angemeldet. Und so ist es auch kein Wunder, dass die Eintracht als Aufsteiger ziemlich problemlos in der 2. Regionalliga mithalten kann. Mit dem 77:63 (44:25) gegen den TV Idstein kletterte das Team von Trainer Miran Cumurija auf den dritten Tabellenplatz.

Selbst der kanadische Überflieger Ian Mikeel Tevis konnte die dritte Niederlage der Idsteiner in Serie nicht verhindern. Der Guard erzielte 29 Punkte (4 Dreier), war damit aber allein auf weiter Flur. Man könnte auch sagen, dass Idsteins Spiel etwas zu eindimensional war für die engagiert verteidigende Eintracht, die mit ihrer Ganzfeldverteidigung mächtig Druck machte, oft den Ball eroberte und immer wieder zu leichten Korberfolgen kam.

Für die Eintracht trafen Len Schoormann (17/1), Cosmo Grühn (16/2), Leon Püllen (10), Cem Akbayir (7/1), Oliver Rohs, Niklas Pons (je 6), Felix Hecker (5/1), Alvin Onyia, Beat Weichsler (je 3), Antonios Douloudis und Aris Letsios (je 2).

Langen hofft lange

Die Zweite Mannschaft des TV Langen zog sich gegen Tabellenführer SG Lützel-Post Koblenz achtbar aus der Affäre, war beim 59:71 (28:34) aber letztlich chancenlos. Das erste Viertel verlief relativ ausgeglichen. Langen verteidigte engagiert und ließ vorne den Ball laufen und so hieß es nach zwei Freiwürfen von Pfaff nach gut fünf Minuten 12:11 für die Gastgeber. Koblenz nutzte dann aber jede kleine Langener Schwäche und führte nach dem ersten Viertel doch mit 21:15. Dann hatten die Gastgeber ihre beste Phase: Der Dreier von Niko Anders zu Beginn des zweiten Abschnitts leitete einen 11:0-Lauf ein und so hieß es bald 26:21. Bis zur 18. Minute ließ Langen keinen Treffer mehr zu, verpasste es aber, den schwächelnden Favoriten abzuhängen. Und der drehte dann wieder auf, verschaffte sich unter anderem mit drei Dreiern binnen kurzer Zeit Respekt und lag bei Halbzeit wieder vorne.

Nach der Pause machten die Gäste weiter ernst, während Langen auch ein wenig das Schussglück fehlte. Nach 26 Minuten war der Koblenzer Vorsprung zweistellig (45:34) und dem war auch mit den teilweise schon verzweifelten Distanzwürfen nicht wirklich beizukommen, mit denen die Mannschaft von Trainer Manuel Lohnes nun versuchte, noch etwas zu reparieren – die Trefferquote war einfach zu niedrig. Oder sollte doch noch etwas gehen, nachdem Timo Haucke in letzter Sekunde doch noch einen Dreier versenkt und auf 47:53 gestellt hatte? Drei Minuten durfte noch gehofft werden. Kai Santelmann traf aus der Distanz zum 52:57. Doch dann hatte Koblenz genug, packte in der Verteidigung und bei den Rebounds wieder energisch zu und zog endgültig davon. Und so könnte es für Langen in der Tabelle langsam ungemütlich werden – am Sonntag (17.30 Uhr) geht es zum Kellerduell nach Roßdorf, das nur einen Sieg zurückliegt. Für Langen trafen Niklas Butz (18), Haucke (8/1), Manuel Donnermeyer (8), Jan Overdick (6), Mirco Palazzo, Pfaff (je 4), Max Püchert, Niko Anders, Santelmann (je 3/1) und Felix Kaut (2).

(rst)

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