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Wasserball: EFSC-Wasserballer bezwingen mit Können und Glück auch Würzburg

Auch der zweite Bundesliga-Absteiger konnte im Riedbad nicht punkten. Nach dem Saisonauftakterfolg über Cannstatt bezwangen der EFSC auch den SV Würzburg.
Manuel Büchele (links), zweifacher EFSC-Torschütze, versucht den Ball gegen den angreifenden Gegenspieler zu behaupten. Foto: Christian Klein (FotoKlein fotoklein.net) Manuel Büchele (links), zweifacher EFSC-Torschütze, versucht den Ball gegen den angreifenden Gegenspieler zu behaupten.
Frankfurt. 

So überzeugend sind die Wasserballer des 1. Frankfurter SC (EFSC) noch nie in die Zweite Bundesliga Süd gestartet. „Wir haben taktisch sehr gut gespielt und konnten das Spiel gegen die jungen Würzburger konstant auf einem guten Niveau halten. Es macht natürlich Spaß, gegen seinen alten Club zu spielen, auch wenn aus meiner Würzburger Zeit nur noch ein Mitspieler beim Gegner mitgemischt hat. Wir hatten auch Glück, da die Würzburger ihre Konter nicht erfolgreich abschließen konnten“, sagte Frankfurts Centerverteidiger Philip Kilian nach dem 11:6 (1:1, 5:2, 4:2, 1:1).

Sieben Mal Aluminium

Das recht deutliche Resultat täuscht ein wenig über die Geschehnisse hinweg. Gleich sieben Mal trafen die Unterfranken Aluminium. Allerdings gelang es ihnen nicht, einige Überzahlsituationen zu nutzen. Daran hatte aber auch Frankfurts Verteidigung ihren Anteil, die Würzburg zu Ballverlusten verleitete, dazu zeigte EFSC-Tor-wart Nicola Benatti gute Paraden.

Gegen Ende des zweiten Viertels bog der EFSC auf die Siegerstraße ein. Zwischen der 14. und 20. Minute erzielten die Gastgeber sechs Treffer in Serie und zogen auf 9:3 davon. „Offensiv zeigen wir mittlerweile mehr Facetten und konnten gegen die schwimmstarken Würzburger auch Kontertore erzielen. Wir genießen diesen Sieg, sind uns aber bewusst darüber, dass Würzburg kein Glück hatte und auch ersatzgeschwächt zu uns gekommen ist“, resümierte Spielertrainer Sebastian Held.

Nun gilt es, im Hessenduell mit Fulda (2. Dezember) an diese Leistung anzuknüpfen. „Unser Anspruch ist es, zu Hause zu punkten. Es wird ein physisches, offenes Spiel“, stufte Pressesprecher Sven Karkossa die Ausgangslage ein.

EFSC: Benatti (Tor); Büchele (2), Pereira, Wissmüller, Tafuro (3), Meyer, Boros, Lucic (1), Geiger, Held (1), Kilian (2), Fischer, Coskun (2).

(fri)

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