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Aufstiegsrunde zur Fußball-Hessenliga: Ein Duell auf Augenhöhe

Keinen Sieger und keine Tore gab es beim gestrigen Start der Aufstiegsrunde zur Fußball-Hessenliga in Zeilsheim.
Langes Bein: Zeilsheims Hamza Bouchen versucht vor dem Neu-Isenburger Patrick Albert am Ball zu sein. Foto: Marcel Lorenz Langes Bein: Zeilsheims Hamza Bouchen versucht vor dem Neu-Isenburger Patrick Albert am Ball zu sein.
Frankfurt. 

Selten bekommt man bei entscheidenden Spielen ein ähnliches Fazit von beiden Seiten, doch nach dem nicht gerade hochklassigen, dafür spannenden 0:0-Remis herrschte weitestgehend Einigkeit. „Wir sind zufrieden, denn wir haben unser Minimalziel erreicht“, resümierte Zeilsheims Trainer Sascha Amstätter, dessen Team nach der Gelb-Roten Karte für Stürmer Ahmet Gök eine halbe Stunde in Unterzahl agieren musste und dabei bis an die Schmerzgrenze ging.

Dass die Gastgeber allerdings durch Göks Hinausstellung sich am Ende einer Abwehrschlacht stellen musste, schmeckte Amstätter gar nicht. Nicht etwa, da er die Leistung des Schiedsrichters oder die beiden Szenen, die zu dem besagten Platzverweis führten, kritisieren wollte – lediglich die unterschiedliche Auslegung strittiger Entscheidungen missfiel ihm etwas. Dabei spielte er vor allem auf eine hitzige Szene in der 26. Minute an, als sich Neu-Isenburgs Paul Bickel an die Kategorie „Tor des Monats“ heranwagte, mit seinem Fallrückzieher aber lediglich den unglücklichen Nicklas Pitas voll im Gesicht erwischte. Die Konsequenz: „Gelb“ für Bickel – Zahnverlust und Schmerzen für den jungen Zeilsheimer, der sich zum Ende der Partie dank seiner überragenden Leistung zumindest als „Spieler des Tages“ fühlen durfte. Denn bei fast allem, was gefährlich vor das Tor seines Keepers Dominik Reining kam, hatte er – oder sein erfahrener Abwehrchef Matthias Terzic – am Ende den Fuß dazwischen und damit großen Anteil daran, dass seine Zeilsheimer vor über 500 Zuschauern sich zumindest über ein Unentschieden freuen konnten.

Beide Teams agierten von Beginn an hochkonzentriert und präsent in den Zweikämpfen, wobei Spielfluss vor allem aus lang und hoch geschlagenen Bälle bestand. Dadurch kamen beide Mannschaften selten zu klaren Torchancen, gefährlich wurde es zwar gelegentlich, letztlich fehlte aber die letzte Genauigkeit im Abspiel oder Abschluss, wie bei Leonardo Biancos erstem Torversuch (10.) oder Raffael Grigorians Schuss weit über das Gehäuse (16.). Auf der Gegenseite hätten die gefährlichen Standards von Daniel Sachs die Gäste beinahe in Führung gebracht, doch Reining war zunächst glänzend zur Stelle (22.), ehe er sich bei einem langen Ball auf Johannes Günther beinahe verschätzte (32.).

Die größte Chance der Partie hatte dann Kokolo Baku kurz nach dem Seitenwechsel, als er nach schnellem Konter und Zuspieler über Bianco in den Strafraum eindrang, mit seinem Abschluss aber an Andreas Rudolf im Isenburger Tor scheiterte. Nur Sekunden später flog dann Gök vom Feld, als er in einem strittigen Zweikampf gegen Patrick Hartmann zu spät kam.

Nach dem Motto „Jetzt erst recht“ kämpften die Hausherren aber tapfer bis zum Schluss und können nun dank der bärenstarken Innenverteidigung nun in Ruhe das zweite Aufstiegsspiel am Sonntag in Neu-Isenburg gegen den SSV Sand (16 Uhr) anschauen, ehe es am folgenden Donnerstag in Sand in die finale Partie geht.

SV Zeilsheim: Reining – Elourdani, Terzic, Pitas, Yadav – Grigorian, Horiuchi – Baku, Bouchen (90. Seidelmann), Bianco (81. Pyatt) – Gök. – Spvgg. Neu-Isenburg: Rudolf – Hartmann, Betz, Bickel, Buschmann – Albert, Sachs, Marx, Günther (68. Weiland) – Atzberger, Züge (80. Konstantinidis). – SR: Martenstein (Marburg). – Zuschauer: 550.

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