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Tischtennis: Ein bisschen mehr war drin

Von Keine Überraschung zum Rückrundenauftakt: Titelanwärter Dreieichenhain entführte aus Frankfurt ebenso zwei Punkte wie Langen beim designierten Absteiger Dorchheim/Hangenmeilingen.
Zusammen eine Bank: Wolfgang Dörner (links) und Ole Schäfer holten im Doppel einen Dreisatzsieg für die „Preußen“. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Zusammen eine Bank: Wolfgang Dörner (links) und Ole Schäfer holten im Doppel einen Dreisatzsieg für die „Preußen“.
Frankfurt/Langen. 

Der Sieg war für den Tabellendritten Dreieichenhain wichtig, denn die beiden anderen Spitzenteams der Tischtennis-Hessenliga Süd-West, der TTC Heppenheim und die SG Anspach, erfüllten auch ihre Aufgaben. Am Sonntag (14 Uhr) erwartet der TVD den Zweiten Anspach. Tags zuvor treten die „Preußen“ beim Tabellenführer Heppenheim an und empfangen am Sonntag (15 Uhr) den TTC Langen, der am Samstag (17.30 Uhr) die Pflichtaufgabe gegen Nieder-Ramstadt erfüllen will.

Viktoria Preußen – TV Dreieichenhain 5:9. – Warten auf Filipe Oliveira Neves. Auch per moderner Kommunikationswege gelang Dreieichenhain nicht, die Nummer drei zu erreichen. Ersatz war kurzfristig nicht zu finden, so stellte sich Trainer Felix Pfannenmüller auf und schenkte Doppel wie Einzel ab. Durch dieses Zwischenspiel sollte die Partie freilich an Spannung gewinnen. Und die Eckenheimer hätten es beinahe geschafft, das Schlussdoppel zu erzwingen, gingen doch fünf Einzel in den Entscheidungssatz, von denen die Gastgeber aber nur einen gewinnen konnten. Besonders bitter war die Niederlage von Wolfram Mansky, der in der Verlängerung durch einen Kantenball gegen Jan Eike Schäfer verlor. „Preußen“-Kapitän Ole Schäfer vergab indes gegen Marvin Werner drei Matchbälle im vierten Satz. Und Uwe Nölte war nahe dran, Dreieichenhains Talent Willi Fagioli zu bezwingen.

Die Höhepunkte waren freilich die Spiele von Wolfgang Dörner: In einem Schlagabtausch par excellence hatte Marvin Werner das bessere Ende, dann fügte Dörner dem Topakteur der Liga, David Karas, die zweite Saisonniederlage zu – allerdings war der Slowake leicht erkältet. Ole Schäfer blieb indes chancenlos gegen Karas, der durch häufige Spinwechsel bestach. Während Sheng Wang den etwas nervös wirkenden Fagioli im Griff hatte, fand Nölte gegen die Topspins von Timo Gass auf seine Rückhand kein Mittel. Das Ende kam dann abrupt: Jan Wilkenloh gab nach erstem Satz verletzungsbedingt auf. „Die Niederlage ist ein Stückchen zu hoch ausgefallen“, sagte Ole Schäfer. Bei den „Haanern“ war die Erleichterung groß, um zumindest einen Punktverlust herumgekommen zu sein. „Dass die Jungs sich so gegen eine mögliche Niederlage gestemmt haben, ist grandios. Ich bin sehr stolz auf mein Team“, betonte Pfannemüller.

Die Spiele: Dörner/Ole Schäfer – Werner/Fagioli 11:8, 11:5, 11:8, Sheng Wang/Nölte – Karas/Gass 6:11, 11:8, 8:11, 8:11, Wilkenloh/Mansky kampflos, Dörner – Werner 5:11, 14:16, 11:8, 11:6, 8:11, Ole Schäfer – Karas 4:11, 5:11, 7:11, Sheng Wang – Fagioli 11:8, 11:5, 6:11, 11:6, Nölte – Gass 11:3, 6:11, 6:11, 4:11, Wilkenloh – Pfannemüller 11:0, 11:0, 11:0 kampflos, Mansky – Jan Eike Schäfer 3:11, 7:11, 12:10, 11:9, 10:12, Dörner – Karas 7:11, 11:8, 6:11, 11:8, 12:10, Ole Schäfer – Werner 11:7, 12:10, 7:11, 10:12, 5:11, Sheng Wang – Gass 9:11, 7:11, 7:11, Nölte – Fagioli 7:11, 11:8, 9:11, 11:9, 8:11, Wilkenloh – Jan Eike Schäfer 2:11, 0:11, 0:11.

TTC Dorchheim/Hangenmeilingen – TTC Langen 2:9. – Aufseiten des Tabellenletzten war Spitzenspieler Alexander Groh gesundheitlich angeschlagen und gab deshalb seine Spiele kampflos ab. Der Favorit musste umstellen, weil Kento Nogami fehlte (Spanien) und setzte Harald Fels aus dem Bezirksliga-Team ein. Die zwei Punkte erzielten die Gastgeber auch, wenn Fels mitwirkte. Immerhin wehrte sich der punktlose Gegner über mehr als zwei Stunden. Langens Thomas Hartmann (Rücken) und Matthias Ruppert (Knie) konnten allerdings auch nicht in Form sein. Richtig chancenlos war nur Rafet Krasniqi gegen Andreas Hirch, dem nun im hinteren Paarkreuz eine Serie zuzutrauen ist.

Die Spiele: Groh/Krasniqi – Makoto Nogami/Stark 0:11, 0:11, 0:11 kampflos, Hofmann/Teufer – Hartmann/Fels 8:11,11:9, 6:11, 13:11, 13:11, Bornhütter/Blättel – Ruppert/Hirch 8:11, 5:11, 11:6, 8:11, Groh – Ruppert 0:11, 0:11, 0:11 kampflos, Hofmann – Makoto Nogami 6:11,11:9, 9:11, 9:11, Bornhütter – Hartmann 6:11, 4:11, 11:6, 8:11, Blättel – Stark 11:2, 14:16, 5:11, 10:12, Teufer – Fels 10:12, 11:4, 12:10, 11:9, Krasniqi – Hirch 6:11, 7:11, 3:11, Groh – Makoto Nogami 0:11, 0:11, 0:11 kampflos, Hofmann – Ruppert 7:11, 12:10, 13:11, 6:11, 8:11.

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