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Fußball: Ein ganz anderes Spiel

Von Die anderen Frankfurter Teams müssen am Sonntag auswärts ran. Die SG Bornheim/Grün-Weiß will in Ober-Roden ihren Aufwärtstrend fortsetzen und erneut wichtige Punkte holen.
Auf dem Sprung: Ozan Keskin brachte die „Roten“ am vergangenen Samstag in Erlensee in Führung. Am Ende hieß es 1:1. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Auf dem Sprung: Ozan Keskin brachte die „Roten“ am vergangenen Samstag in Erlensee in Führung. Am Ende hieß es 1:1.
Frankfurt. 

Rot-Weiss Frankfurt muss den Bundesliga-Frauen des 1. FFC Frankfurt ausweichen und bereits am heutigen Freitag (20 Uhr) sein Punktspiel gegen den Hanauer SC bestreiten. Die Gäste gehören zu den Titelfavoriten der Fußball-Verbandsliga Süd, sind aktuell Tabellenzweiter und haben ihre letzten sieben Spiele allesamt gewonnen. Die „Roten“ blieben immerhin in den letzten drei Partien unbesiegt und haben so zumindest den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht verloren.

Am Mittwoch musste Rot-Weiss Frankfurt im Kreispokal beim Finalisten von 2017 Juz Fechenheim ran, der als Aufstiegsanwärter in der Kreisliga A Frankfurt (Gruppe 2) schon wieder von sich reden macht. Doch die Mannschaft von Trainer Slobodan Komljenovic ließ nichts anbrennen und wurde ihrer Favoritenrolle an der Birsteiner Straße gerecht. Nach einer 3:0-Pausenführung gewann der Favorit am Ende mit 5:1.

„Ich habe an Spielern geschont was ging, aber so groß ist unser Kader ja nicht. Deswegen ist es vielleicht etwas unglücklich, dass die Spiele so nah beieinander liegen, aber wir haben ja gegen Fechenheim rechtzeitig die Tore gemacht und konnten früh einen Gang heraus nehmen“, sagt Komljenovic.

Dass es gegen Hanau heute Abend ein ganz anderes Spiel geben wird, ist ihm natürlich klar. Wahrscheinlich ist deshalb, dass die Ausrichtung eher wie beim jüngsten 1:1 in Erlensee aussehen wird. „Da haben wir mit Fünferkette gespielt, das Zentrum dicht gemacht, viel Wert auf Ordnung gelegt und auf Konter über unsere schnellen Leute gelauert“, erinnert sich der Coach. Was nicht heißen solle, dass man gegen Hanau nicht auf drei Zähler aus sei: „Wir wollen nachlegen, denn wir können jeden Punkt gebrauchen“, sagt Komljenovic.

Am Sonntag (alle Spiele 15 Uhr) müssen die drei übrigen Frankfurter Teams allesamt auswärts ran.

Die SG Bornheim/Grün-Weiß gastiert bei Germania Ober-Roden und wird nach dem 5:4 am Mittwoch im Kreispokal beim SV Bosnien noch eine gewisse Hochstimmung verspüren, denn dort lag der Titelverteidiger zur Pause schon mit 0:4 hinten, ehe er eine grandiose Aufholjagd hinlegte und doch noch die nächste Runde erreichte. Am Sonntag wird Trainer Maik Rudolf wieder dabei sein, dessen Flitterwochen die Mannschaft wahrlich nicht zum Anlass genommen hat, sich hängen zu lassen. „In den letzten Wochen haben wir uns im Orchester der Verbandsliga von der Triangel mindestens zur Pauke hochgearbeitet. Schlag auf Schlag haben wir wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt. Und das vor allem gegen hoch veranlagte Gegner. Die Jungs leben den Augenblick und sie haben es sich mehr als verdient“, ließ der Coach von seiner Ferieninsel aus wissen.

Ständige Punktabzüge

Rein sportlich betrachtet gibt der SV FC Sandzak gar keine so schlechte Rolle ab, doch die fast schon ständigen Punktabzüge werfen das Team immer wieder zurück. Der fehlende Unterbau kostete ja bereits sechs Zähler, nun ist wegen des Einsatzes des gesperrten Gaith Hammad auch noch der Sieg in Altwiedermus futsch. Zwölf Punkte geholt, drei auf dem Konto lautet also die Rechnung. Der Einspruch gegen das Einzelrichterurteil läuft allerdings laut Trainer Edin Softic noch. Am Sonntag geht es für die Frankfurter zum Aufsteiger SG Unter-Abtsteinach in den Odenwald.

Sportfreunde im Soll

Am Fuß der Ronneburg, bei Eintracht Altwiedermus, ist der FFV Sportfreunde am Sonntag gefordert. Die beiden Neulinge haben in den vergangenen Wochen eine ganz unterschiedliche Entwicklung genommen – was sich im Grunde schon beim Aufeinandertreffen in der Aufstiegsrunde Anfang Juni angedeutet hatte, als die „Speuzer“ mit 7:1 triumphierten. Jetzt ist Altwiedermus Drittletzter und profitiert dabei noch von einem Formfehler des SV FC Sandzak, dessen 4:1 im Ronneburger Ortsteil in ein 3:0 für die Eintracht umgewandelt wurde. Die Frankfurter dagegen sind mit der absolut ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen bei 16:16 Toren Tabellensiebter und damit im Soll. „Und der Kader wird wieder besser aussehen als zuletzt, weil Fatih Bosnak aus dem Urlaub zurück ist und Kapitän Okan Ilkiz wieder spielberechtigt ist. Außerdem ist der zuletzt angeschlagene Riccardo Vallejo wahrscheinlich eine Option“, sagt Trainer Mehmet Somun. Zuletzt war sein Team spielfrei und er nutzte die Gelegenheit, den kommenden Gegner zu studieren: „Man hat gesehen, dass sie sich nicht aufgegeben haben, obwohl sie so weit hinten stehen. Nach dem Trainerwechsel werden sie die Wende schaffen wollen – darauf sind wir vorbereitet.“

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