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Fußball-Hessenliga: Ein hartes Stück Arbeit

Auch gegen Buchonia Flieden hielt die nach der Winterpause gestartete Erfolgsserie des SC Hessen Dreieich.
Fliedens Torwart Florian Wess wirft sich vergeblich dem Gegner entgegen: Loris Weiss hat die Kugel über ihn gehoben und erzielt das 2:0 für Tabellenführer Hessen Dreieich. Auch der Fliedener Christian Kress kann nicht mehr eingreifen. Foto: Hartenfelser (Hartenfelser) Fliedens Torwart Florian Wess wirft sich vergeblich dem Gegner entgegen: Loris Weiss hat die Kugel über ihn gehoben und erzielt das 2:0 für Tabellenführer Hessen Dreieich. Auch der Fliedener Christian Kress kann nicht mehr eingreifen.
Dreieich. 

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagte Rudi Bommer nach dem 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen Buchonia Flieden. „Mund abputzen und weiter, wichtig waren die drei Punkte“, so der Trainer des SC Hessen Dreieicher. Mit dem fünften Sieg im fünften Spiel in 2018 behauptete sein Team die Tabellenführung in der Fußball-Hessenliga.

So richtig zufrieden war Bommer nicht: „Wir haben mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel gemacht. Man muss hellwach sein. Das waren wir über weite Strecken nicht. Die Viererkette war sehr unkonzentriert, insbesondere im Aufbauspiel, aber auch beim Gegentor. Das darf einfach nicht passieren.“ Zwei Minuten vor dem Spielende versuchten es die Gäste wieder einmal mit einem langen Ball, Alban Lekaj passte nicht auf und Marc Röhrig erzielte das Anschlusstor.

Bei den Gastgebern standen die angeschlagenen Daniel Henrich und Nikola Mladenovic in der Startelf, ebenso Abassin Alikhil, der die rechte Außenbahn besetzte. Flieden verschanzte sich in der eigenen Hälfte und kam kaum gefährlich in die Nähe des Dreieicher Tores, auch wenn Fabian Schaub bereits nach fünf Minuten knapp am Tor der „Hessen“ vorbeischoss.

Dreieich suchte 24 Minuten lang die entscheidende Lücke, dann schlugen die Gastgeber das erste Mal zu. Nach einer Flanke von André Fließ köpfte Innenverteidiger Denis Talijan zum 1:0 ein. Kurz darauf vergab Loris Weiss das 2:0, als er nach Zuspiel von Kapitän Niko Opper aus kurzer Distanz Schlussmann Florian Wess anschoss (33.). Nach dem Seitenwechsel hatten erneut die Gäste die erste Torchance, doch André Leibold scheiterte am glänzend reagierenden Pierre Kleinheider, der blitzschnell in die kurze Ecke abtauchte.

Gäste bleiben defensiv

Dreieich übernahm wieder die Initiative, ohne zunächst aber zu klaren Torchancen zu kommen. Das änderte sich erst in der 65. Minute: Nach Zuspiel von Tino Lagator tauchte Loris Weiss vor Wess auf und hob den Ball gefühlvoll zum 2:0 ins Netz. „Flieden hat selbst nach dem zweiten Gegentor die Defensive nicht entblößt“, meinte Bommer. Der Anschlusstreffer 120 Sekunden vor dem Abpfiff war dann auch nicht mehr als Ergebniskosmetik. „Wenn du gegen eine massive Abwehr anlaufen musst und nach dem 1:0 die Chance zum zweiten Tor hast – dann musst du das auch machen. Dann ist da die Luft beim Gegner raus. So musst du dann über 90 Minuten zittern“, monierte Bommer.

„Wir haben es dem Gegner sehr schwer gemacht. Für mich war wichtig, dass wir uns nach dem Debakel gegen Lehnerz besser präsentieren“, erklärte Fliedens Trainer Meik Voll, der seine Startformation gegenüber der 0:5-Pleite beim osthessischen Rivalen auf vier Positionen geändert hatte.

(leo)

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