Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer

Goldstein/Schwanheim bringt FSG Bergen-Enkheim um die Tabellenführung: Ein konzentrierter Auftritt

Im Topspiel der Landesliga Mitte setzte sich die HSG Goldstein/Schwanheim gegen die FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel durch, was die Gäste die Führungsposition kostete.
Packender Zweikampf: Sophia Pfeiffer versucht sich gegen die Bergen-Enkheimerin Tina Beckmann durchzusetzen. Pfeiffer steuerte fünf Treffer zum Erfolg von Goldstein/Schwanheim bei. Foto: Marcel Lorenz Packender Zweikampf: Sophia Pfeiffer versucht sich gegen die Bergen-Enkheimerin Tina Beckmann durchzusetzen. Pfeiffer steuerte fünf Treffer zum Erfolg von Goldstein/Schwanheim bei.
Frankfurt. 

Das Beste, was der Frankfurter Frauenhandball derzeit zu bieten hat, stand sich in Goldstein gegenüber. Das mit großer Spannung erwartete Gipfeltreffen vor gerade mal 75 Zuschauern wurde weitgehend von den Gastgeberinnen bestimmt. Am Ende hieß es 26:24 (12:8) für die HSG.

Von Anfang an lag das Team aus dem Frankfurter Südwesten vorne (4:2/11). Zwar markierte die FSG in der 16. Minute den Ausgleich (5:5), geriet dann aber mit 5:8 wieder ins Hintertreffen (22.). Die Gastgeberinnen hatten an diesem Tag fast immer die passende Antwort bei den Aktionen der Bergen-Enkheimerinnen parat. Darüber hinaus glänzte HSG-Keeperin Eva Michalski mit guten Paraden und dirigierte zugleich lautstark ihre Vorderleute.

Nach dem Seitenwechsel flammte bei den Gästen mit dem 13:12- Anschlusstreffer kurzzeitig Hoffnung auf (34.). Es blieb aber nur bis zum 14:13 eng. Danach zog die HSG mit schnellen Toren wieder weg (16:13/41.). Die Spielerinnen von FSG-Trainerin Alisa Stickl kämpften weiterhin, ihr Team wurde jedoch durch zahlreiche Zeitstrafen immer wieder geschwächt und musste die HSG schließlich entscheidend auf 24:18 wegziehen lassen (52.).

Disziplinierte Spielweise

„Das war schon sehr gut, was wir in der Abwehr und auch im Angriff abgerufen haben. Vor allem die konzentrierte und disziplinierte Spielweise war ausschlaggebend“, freute sich HSG-Trainer Jens Wagner über den tadellosen Auftritt seines Teams. Auf der Gegenseite war die Enttäuschung natürlich groß: „Es ist schade, dass wir gerade im Derby nicht zeigen konnten, was wir eigentlich können“, so Spielerin Tina Beckmann, deren Team die Spitzenposition nach der zweiten Saisonniederlage erst einmal an die HSG Wetterberg abgeben musste.

Für Goldstein/Schwanheim trafen: Portakal (5/3), Pfeiffer, Fäth (je 5), Döppner, Wittchen, Wollmann (je 2), Landgrebe (1/1), J. Sitzius, Vilasante Saez, Schmidt und N. Sitzius. – Bei der FSG spielten: Jurcevic, Fuchs (beide Tor), Knödler, Wolf, Ochmann, Schürmann, Nass, T. Beckmann, Barth, Kömpel, Nixdorf, Stelzenbach-Wenzel, C. Peter und Rother.

(vk)
Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse