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FFC Frankfurt: Eine Reaktion gezeigt

Die „Zweite“ des FFC überraschte den bisherigen Zweitplatzierten aus Mittelhessen.
Da kommt Freude auf: Julia Matuschewski (Nr. 23) hat gerade zum 1:0 getroffen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Da kommt Freude auf: Julia Matuschewski (Nr. 23) hat gerade zum 1:0 getroffen.
Frankfurt. 

Als ungeschlagener Tabellenzweiter reiste der FSV Hessen Wetzlar an. Doch das hessische Duell der Zweiten Frauenfußball-Bundesliga gewann der 1. FFC Frankfurt II. Wenn auch erst auf den letzten Drücker, das erlösende 2:1 fiel erst in der Schlussminute.

Das Spiel offenbarte auch den Unterschied zwischen Erster und Zweiter Bundesliga. Im Oberhaus konnte sich Julia Matuschewski bei ihren bisherigen – zugegebenermaßen kurzen und seltenen Auftritten – nicht einmal positiv in Szene setzen. Eine Klasse tiefer ist sie seit zwei Jahren der Schrecken der gegnerischen Torhüterinnen.

Wetzlars Torfrau Janina Beffart überwand sie zweimal mit einem Freistoß. In der 23. Minute nahm sie aus fast 30 Metern Maß und schoss den Ball in den Winkel. „Was für eine linke Klebe“, schwärmte ihr Trainer Niko Arnautis. In der 69. Minute gelang Selina Heinzeroth der Ausgleich. Beim Siegtreffer in der 90. Minute traf Matuschewski die Latte, von der der Ball die Keeperin traf und dann wieder ins Feld prallte. Hinter der Linie oder nicht? Zunächst war es nicht klar, die Linienrichterin winkte wild mit der Fahne. Dabei wollte sie nur anzeigen, dass der Ball tatsächlich hinter der Linie war. „Wir haben wieder einmal eine Reaktion auf eine Auswärtsniederlage gezeigt und zugleich können wir jetzt mit einem guten Gefühl in die Spielpause gehen“, so Arnautis, der sehr erfreut war, dass seine Mannschaft von der ersten Minute an nicht kopflos, aber kompakt und konzentriert für Druck gesorgt hatte. „Genauso muss man in ein Derby gehen“, sagte er nach dem eigentlich sechsten Heimsieg im sechsten Heimspiel (das 5:0 gegen Bayern München II wurde wegen des Einsatzes von zu diesem Zeitpunkt nicht spielberechtigten Spielerinnen aber am grünen Tisch in ein 0:2 umgewandelt). Nun will der FFC endlich auch auswärts etwas holen. Die Gelegenheit dazu bietet sich am 11. Dezember beim Aufsteiger Niederkirchen.

FFC II: Bauer – Perri, Ostermeier, May, Schulze Solano – Matuschewski (90. Maslo), Krawczyk, Brandt (90. Speck), Ebert, Emmerling (86. Olafsson) – Limani.

(löf )
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