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Hessenliga: „Eine reizvolle Aufgabe“

Von Vier Wochen nach dem Scheitern in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südwest hat Rot-Weiss Frankfurt mit der Vorbereitung auf die neue Saison in der Fußball-Hessenliga begonnen – die eine schwierige werden könnte.
Da geht’s lang: Daniyel Cimen gibt am Brentanobad weiter die Richtung vor. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Da geht’s lang: Daniyel Cimen gibt am Brentanobad weiter die Richtung vor.
Frankfurt. 

Trainer Daniyel Cimen und sein Assistent Takis Arnautis starteten zu Wochenbeginn mit 21 Spielern in die Vorbereitung auf die neue Hessenliga-Saison. Nicht alle haben schon einen Vertrag am Brentanobad.

Mit Jeremy Lundy, Anil Mus, Damir Topcagic und Christian Pospischil blieben den „Roten“ ganze vier Stammspieler erhalten. Luca Scholten war zuletzt Dauereinwechselspieler, Moussa Zie Ouattara gehörte ebenfalls zum Kader, spielte nach einer Verletzung aber in der Zweiten Mannschaft, die ja den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat.

Mehr ist nicht geblieben von dem Team, das die in den letzten beiden Jahren Zweiter und Dritter war und jeweils in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga scheiterte. Zuletzt meldete sich auch noch Innenverteidiger Marko Kopilas ab. Der 33-Jährige wird zwar laut Cimen wohl wie vereinbart künftig im Rot-Weiss-Vorstand mitarbeiten, wechselte als Spieler aber zum Verbandsligisten SV Zeilsheim.

Die Angreifer Varol Akgöz (Kickers Offenbach), Patrick Barnes (DJK Flörsheim) und Cem Kara (FSV Frankfurt) sowie André und Tim Fließ (beide Hessen Dreieich), Torhüter Ioannis Takidis (Bayern Alzenau), Ertugrul Erdogan (SV Zeilsheim), Hasan und Sercan Demir (beide Hanauer SC) haben Rot-Weiss bereits den Rücken gekehrt. Und wohin es Linksverteidiger Wessam Ghani verschlägt, steht noch nicht fest, abgemeldet hat er sich auf alle Fälle und angeblich bei einem Regionalligisten vorgespielt.

Daniyel Cimen geht mit den vielen Abmeldungen relativ gelassen um. „Teilweise hat sich das abgezeichnet, alles war so aber nicht zu erwarten. Ich weiß nur, das sich mich daran halte, wenn ich irgendwo mein Wort gegeben habe“, sagt er. Mehr als die Abgänge habe ihn der verpasste Aufstieg geärgert, aber jetzt zähle nur noch die Zukunft: „Es wird eine schwierige, aber auch eine sehr reizvolle Aufgabe.“

Neu am Brentanobad ist unter anderem der Togoer Fulbert Amouzouvi, der vom 1. FC Nürnberg II kommt und unter Cimen 2013/14 schon bei der A-Jugend der Eintracht spielte. Außerdem stehen Zeki Ech Chad (Rot-Weiß Darmstadt), Henok Teklab (Germania Schwanheim A-Jugend) und Torhüter Marco Kapias (SG Oberliederbach) als Neuzugänge fest. Eher eine „Jokerrolle“ wird laut Cimen Jan Fießer spielen, der zuletzt bei der Zweiten Mannschaft von Schalke 04 am Ball war, in der Jugend von Eintracht Frankfurt ausgebildet wurde und eine wechselhafte Laufbahn zwischen Regionalliga und Zweiter Liga hinter sich hat. Jetzt ist er 30 Jahre alt und kommt vor allem nach Frankfurt, um bei der Eintracht als Co-Trainer der A-Jugend einen neuen Weg zu beschreiten.

Zu den Testspielern gehört auch Felix Metzler, der in der Jugend des FSV Frankfurt spielte, zuletzt aber beim Regionalligisten Stuttgarter Kickers nicht wirklich zum Zug kam. Er und einige andere hoffen nun auf einen Platz im Kader von Rot-Weiss – und Rot-Weiss hofft, bis zum Rundenstart in fünf Wochen ein schlagkräftiges Team beisammen zu haben. „Das kann sich aber durchaus bis zum Ende der Transferperiode hinziehen“, weiß Cimen.

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