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Frauenfußball: Eintracht II und OFC wollen es wissen

Die Pause war nicht allzu lang: Schon am Samstag geht es in der Verbandsliga Süd wieder los.
Aufgestiegen und Dringeblieben: Die Fußballerinnen des SV Niederursel hatten am Rundenende allen Grund zum Strahlen. Und Trainer Ivan Susak musste seine Haare lassen – hatte er doch gegen seine Mannschaft gewettet. Natürlich nur der Motivation wegen . . . Foto: Picasa Aufgestiegen und Dringeblieben: Die Fußballerinnen des SV Niederursel hatten am Rundenende allen Grund zum Strahlen. Und Trainer Ivan Susak musste seine Haare lassen – hatte er doch gegen seine Mannschaft gewettet. Natürlich nur der Motivation wegen . . .
Frankfurt. 

Der „Dritten“ des 1. FFC Frankfurt ist mit dem Gewinn der Meisterschaft der Sprung in die Frauenfußball-Hessenliga gelungen. Den Platz des FFC III hat Aufsteiger TSG 51 eingenommen. Mit im Rennen unter den diesmal 13 Vereinen in der Verbandsliga Süd ist auch wieder Kickers Offenbach.

Keine Personalknappheit

Eintracht Frankfurt II schloss die vergangene Runde auf Tabellenrang drei ab, diesmal soll es noch höher hinaufgehen. „Klares Ziel ist der Aufstieg“, kündigt Trainer Thomas Drieß an, der die Mannschaft zusammen mit dem neuen Co-Trainer Stefan Osietzki in die Hessenliga führen möchte. Dafür stehen ihm 31 Spielerinnen zur Verfügung. „In der Vergangenheit hatten wir aus verschiedenen Gründen mit Personalknappheit zu kämpfen“, erzählt Drieß: „Das soll uns nicht wieder passieren.“ Neben Vanessa Kurze und Melina Raiß (beide zu Kickers Offenbach) verließen noch Tabea Thoma, Nina Maurer, Saskia Reiser und Julia Schmidt den Verein mit unbekanntem Ziel. Aus der eigenen U16 rückten Lisa Kanthak, Chonthicha Bunchuailuea, Medya Orak, Lisa Schnabel, Sarah Rabij, Nagihan Aydin, Luzie Ottenheim und Stella Buschung auf. Desweiteren stießen noch Julia Müller (zuletzt TGV Dürrenzimmern) und Christina Neufeld (TuS Röllbach) zum Team.

Es wird schwieriger

„Wir sind jetzt nicht mehr der Aufsteiger, die Gegner kennen uns mittlerweile“, formuliert Ivan Susak, „daher wird es in der neuen Runde für uns schwieriger als zuletzt.“ Als primäres Ziel setzt der Trainer des SV Niederursel in der zweiten Verbandsliga-Saison daher erneut den Klassenerhalt: „Wir streben aber wieder einen Platz zwischen Tabellenrang fünf und acht an.“ Verzichten muss er zukünftig allerdings auf Torjägerin Charlotte Bartl, die zur SG Bornheim/Grün-Weiß zurückgekehrt ist. Daneben verließ auch Arieam Woldesilase (Ziel unbekannt) den Traditionsverein am Dorfwiesenweg, der 2019 100 Jahre alt wird. Als Neuzugang konnte Susak Madeleine Assogba (Bornheim), Sonja Ballmert (USA/ehemals Eintracht Frankfurt) und aus der eigenen Jugend noch Evangelia Vlasidou begrüßen.

Verspäteter Start

Eine Überraschung war die Meisterschaft der TSG 51 in der Gruppenliga Frankfurt. Für Trainer Benedikt Burger steht fest: „Für uns kann es nur um den Klassenerhalt gehen.“ Veronika Völker beendete ihre Karriere, neu im Team sind Marie Joelle Sadien (Eintracht Frankfurt II), Stefanie Löw, Malwine Lenz und Annika Pamer (alle SG Bad Homburg/Köppern). Die Punktspiel-Premiere wurdes auf den 15. August verschoben, da der Verein am „Eschersheimer Wochenende“ teilnimmt.

Klare Vorgabe

Timo Kienle, der Trainer von Kickers Offenbach , gibt ein klares Ziel aus: „Wir peilen den Aufstieg in die Hessenliga an. Dabei haben wir die volle Unterstützung des Vereinspräsidiums.“ Kienle, der seit vielen Jahren im Frauenfußball tätig ist, profitierte bei den Neuzugängen auch von seinem Netzwerk. So kamen etliche Akteurinnen von Eintracht Frankfurt, dazu noch der langjährige Torwarttrainer Marcel „Motte“ Meding. „Ich bin mir mit unserer Abteilungsleiterin Tamara Richter sicher, dass wir auf allen Positionen doppelt gut besetzt sind“, sagt Kienle. „Wir hatten gar nicht damit gerechnet, dass so viele Fußballerinnen aus der Regionalliga zu uns kommen. Dabei ist es auch von Vorteil, dass unsere bisherige Mannschaft die neuen Spielerinnen schon recht gut kannte.“

Den Abgängen Anita Galovic, Antonia Schediwy (beide Karriereende), Melissa Veloso da Silva (schulische Gründe), Lisa Colella (berufliche Gründe), Melani Mustafic (Bornheim) und Sarah Eyrich (FC Mittelbuchen) stehen bislang zehn neue Akteurinnen gegenüber. Neben Jennifer Röder, die aus der eigenen „Reserve“ aufrückte, kamen Lisa Raiß, Vivian Tobollik, Jill Fournier, Luisa Horsch, Helen Weber (alle Eintracht Frankfurt I), Melina Raiß, Vanessa Kurze (beide Eintracht II), Vanessa Delp (Eintracht Frankfurt U17) und Sabine Abdulahi (SV Hofheim) zur Sportanlage am Wiener Ring.

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