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Tennis: Eintracht-Junioren: Ein Meister mit Zukunft

Von Im spannenden Match zwischen Palmengartens Thassilo von Eysmondt und Mats Krause fällt die Entscheidung.
Eintracht Frankfurt ist U18-Hessenmeister: Julian Wörn,Luis Hochenauer, Julien Penzlin, Lukas Krämer, Niclas Fleischhauer und Mats Krause (von links). Eintracht Frankfurt ist U18-Hessenmeister: Julian Wörn,Luis Hochenauer, Julien Penzlin, Lukas Krämer, Niclas Fleischhauer und Mats Krause (von links).
Frankfurt. 

Erst im letzten Match der Runde fiel die Entscheidung: Eintracht Frankfurt entthronte in der Tennis-Hessenliga der Junioren mit dem FTC Palmengarten den Seriensieger der letzten Jahre.

Der Spielplan, der die beiden bis dahin verlustpunktfrei vorne liegenden Frankfurter Kontrahenten im letzten Match gegeneinander antreten ließ, sorgte einerseits für Spannung, spielte aber indirekt auch die entscheidende Rolle. Während die Adlerträger bis auf ihren tschechischen Spitzenspieler Jonas Forejtek (5:0-Siege), der das Junioren-Turnier bei den US Open spielt, alle Akteure einsetzen konnten, musste Palmengarten auf die College-Studenten Oliver Tobisch und Tim Fischer verzichten, die bereits gen USA unterwegs waren.

Im Duell der beiden die Liga dominierenden Teams fiel die Entscheidung beim Stand von 3:2 für die Eintracht im Match zwischen Thassilo von Eysmondt (Palmengarten) und Mats Krause. Im ersten Satz führte der Eintrachtler 5:1, den Durchgang gewann aber von Eysmondt 7:6. Dieser führte dann im zweiten Satz mit 2:0 und verschätzte sich bei einen zu langen Aufschlag von Krause, der zum Doppelfehler und somit zum 3:0 geführt hätte. Danach machte Krause sechs Spiele in Folge und hatte auch im spannenden dritten Satz nach über drei Stunden mit 7:5 die Nase vorne.

Der 2:4-Zwischenstand zwang die Gastgeber zu einer risikoreichen Doppel-Aufstellung, die der Eintracht zwei relativ klare Siege zum 6:3-Triumph erlaubte.

Die Eintrachtler rücken auch in die Favoritenrolle für die kommende Saison. Während bei Palmengarten das komplette Team aus dem Junioren-Alter dann raus ist, kann die Eintracht fast das komplette Team auch 2019 bei den Junioren spielen lassen.

Erwartungen nicht erfüllt

Die Juniorinnen-Hessenliga war in diesem Jahr besonders stark. Die Favoritenrolle lag bei den mit fast ausschließlich Regionalliga- oder Hessenliga-Damen angetretenen drei Frankfurter Teams, die jedoch nicht nur dem ungeschlagenen Meister, der Spielgemeinschaft TEVC Kronberg/TC Steinbach, sondern auch noch RW Bad Nauheim den Vortritt lassen mussten.

Bei Eintracht Frankfurt konnte die Erwartungen lediglich die ziemlich weit unten spielende Julia Hacke (6:1 Siege) erfüllen. Isabel Neumer, Luise Reisel und Annika Vrbsky schnitten in der Damen-Hessenliga teilweise besser ab als bei den Juniorinnen. Reisel besiegte zumindest die beim SC SAFO in der Regionalliga spielenden Maxima Ellenberg.

Diese erreichte ebenso wie ihre Regionalliga-Kolleginnen Cora Barber und Paula Wohlers eine negative Bilanz. Lediglich die dreimal in der U 18 eingesetzte frühere Deutsche Jugend-Meisterin Kathleen Kanev blieb in der Juniorinnen-Hessenliga ungeschlagen. Auch von den in der Damen-Hessenliga spielenden Gina Feistel, Mira Bayraklar und Tara Kruppa hätte man mehr als eine ausgeglichene Bilanz erwarten können.

Chancenlos blieben beim SC 80 im Einzel Clara Kühnle und Valerie Karl. Karl konnte zumindest im Doppel (4:0) ihrem Team helfen. Die einzige der Regionalliga-Damen, die bei den 80ern überzeugte, war Jana Tesar (4:1/5:0).

Hoch eingeschätzt wurde auch der TC Bad Vilbel. Da die Regionalliga-Damen Naomi Cheng (2:0), Zoe Schmidt (2:0) und Valentina Likic (1:0) aber nur zu Beginn der Runde zur Verfügung standen, bevor nämlich die Damen-Regionalliga losging, muss der aktuell erfolgreichste hessische Tennis-Verein nun aus der Juniorinnen-Hessenliga absteigen.

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