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Turnen: Eintracht-Turnerinnen stellen sich neu auf

Frankfurt. 

Eine Fahrstuhl-Mannschaft ist das Kunstturnerinnenteam der Frankfurter Eintracht schon länger. Doch in der am Samstag im oberbayerischen Waging am See beginnenden Zweitliga-Saison hält Abteilungsleiter Martin Schönhoff auch einen weiteren Abstieg seiner Riege nach dem Abschied aus der Beletage im vergangenen Jahr nicht für ausgeschlossen. „Und er müsste auch nicht zwingend wehtun“, sagt Schönhoff.

Denn die seit langer Zeit in den oberen Regionen etablierte Formation wurde neu aufgestellt; zudem leiteten Umstrukturierungsmaßnahmen des Hessischen Turnverbandes am Stützpunkt in der Otto-Fleck-Schneise die Trennung vom bewährten Trainerteam Astrid und Ulf Schweikhardt ein.

Damit stehen auch einige der bisherigen Leistungsträgerinnen wie Christina Kuhn oder Lara Wondrak nicht mehr zur Verfügung. Und Theresa Grötsch hat ihre Karriere mittlerweile beendet. Die entstandenen Lücken wurden einerseits durch Turnerinnen aus der Landesliga-Mannschaft gefüllt; darüber hinaus kooperieren die Adlerträgerinnen mit der TuS Eintracht Wiesbaden, deren Talente einen Teil ihres Trainings ebenfalls im Frankfurter Leistungszentrum absolvieren.

Auch zwei Ausländerinnen finden sich im Kader: Die 16-jährige Russin Elizaveta Koschetkowa ist an diesem Wochenende allerdings von ihrem Verband für einen internationalen Einsatz vorgesehen, sodass allein die Niederländerin Marieke van Egmond, Zehnte der nationalen Meisterschaften von Holland, für die Hessinnen an die Geräte gehen kann.

Die Saison besteht in diesem Jahr noch aus drei Wettkämpfen, von denen allerdings nur der erste vor den Sommerferien und dem Internationalen Deutschen Turnfest Anfang Juni in Berlin ausgetragen wird. Ab dem kommenden Jahr kommt ein weiterer dazu, und die Entscheidungen bei den Frauen fallen dann in den drei obersten Ligen – wie bei den Männern bereits etabliert – nach dem sogenannten Scoresystem. In diesem werden jeweils zwei Turnerinnen in einem Duell verglichen; die Punktevergabe ist abhängig von der Differenz zwischen ihren Wertungen.

(kaja)
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