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Jugendfußball: Eintracht-U17 bietet Stuttgart Paroli, macht den Sack aber nicht zu

Die zweite Niederlage von Eintracht Frankfurts B-Junioren im dritten Heimspiel tat weh.
Gefahr im Stuttgarter Strafraum und VfB-Keeper Tobias Werdich nur noch in der Zuschauerrolle – doch Jordan Meyer klärt gegen Eintrachts Omonuyi Irorere. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Gefahr im Stuttgarter Strafraum und VfB-Keeper Tobias Werdich nur noch in der Zuschauerrolle – doch Jordan Meyer klärt gegen Eintrachts Omonuyi Irorere.
Frankfurt. 

„Entscheidend ist, dass die Jungs lernen, den Sack zuzumachen, wenn sich die Gelegenheit bietet“, folgerte Eintracht Frankfurts Trainer Frank Leicht aus dem 3:4 (2:2) in der U17-Bundesliga Süd/Südwest gegen den VfB Stuttgart. Insgesamt war er mit der Leistung seines Teams am Riederwald gegen die hocheingeschätzten Gäste aber nicht unzufrieden.

Die jungen Eintracht-Fußballer legten einen Blitzstart hin. Jongmin Seo traf nach wenigen Sekunden aus halblinker Position ins lange Eck. Ercan Yildiz hätte nachlegen können, jagte den Ball aber über das Tor (7.). Dann kam Stuttgart ins Spiel. Und wie: Lilian Egloff traf nach flüssiger Kombination zum 1:1 (13.), Maurice Kramny besorgte nur drei Minuten später per Direktabnahme die Gästeführung. Und damit war die wilde Anfangsphase noch nicht vorbei. Nur weitere vier Minuten darauf staubte Yildiz zum 2:2 ab.

Nach der Pause ging mehr Initiative vom VfB aus. Eintracht-Keeper Elias Bördner sorgte für eine Schrecksekunde bei seinen Mitspielern, als er sich bei einer hohen Hereingabe verschätzte, bügelte seinen Patzer aber selbst wieder aus. Eine gewisse Unsicherheit blieb aber fortan der ständige Begleiter der Frankfurter Hintermannschaft. Und nachdem Bördner einen Schuss zwar abgewehrt, aber damit die Situation noch nicht bereinigt hatte, staubte Kramny zum 3:2 für Stuttgart ab (59.).

Die Eintracht versuchte zwar alles, um die Partie noch einmal zu drehen, hatte aber nicht mehr die ganz zwingenden Chancen. Und dann tauchte wieder Kramny im Frankfurter Strafraum auf, wurde nicht konsequent genug angegriffen und trat den Ball wuchtig unter die Latte (66.).

Loune macht es spannend

Ganz am Ende wurde es dann aber doch wieder spannend: Nach einem Foul am eingewechselten Gianluca Schäfer verwandelte Ali Loune den fälligen Strafstoß zum 3:4 (77.). Mehr als einen Kopfball von David Osei, der über das Tor ging, hatte die Eintracht aber in der Kürze der Zeit nicht zu bieten.

„Es war beeindruckend, wie die Jungs trotz des erneuten Rückstands in der zweiten Halbzeit am Drücker geblieben sind“, sagte Frank Leicht später. Und während er auf der einen Seite die Chancenverwertung als „nicht optimal“ bezeichnete, lobte er auch: „Man muss gegen den VfB Stuttgart ja erst mal drei Tore erzielen.“

(rst)

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