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Lage bleibt angespannt: Eintracht-U19 tritt im Bundesliga-Abstiegskampf auf der Stelle

Nur ein Punkt sprang im Abstiegsduell für die jungen Eintrachtler heraus. Das war für die Riederwälder zu wenig.
Stürmer Florian Zorn hat unbedrängt abgezogen. Gleich steht es 1:0 für die Eintracht. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Stürmer Florian Zorn hat unbedrängt abgezogen. Gleich steht es 1:0 für die Eintracht.
Frankfurt. 

Die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt belegen in der U19-Bundesliga Süd/Südwest auch nach dem 1:1 (1:1) im gestrigen Nachholspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern einen Abstiegsplatz. Zuvor hatte – aus Eintracht-Sicht zum Glück – der Tabellenvorletzte Spvgg. Unterhaching gegen Bayern München mit 0:1 verloren.

„Die Mannschaft hat reingeworfen, was sie derzeit an Kampfgeist und Zusammenhalt leisten kann, ohne spielerisch großartig zu überzeugen. Natürlich ist und bleibt die Stimmung bei uns angespannt, aber auch fokussiert“, sagte Armin Kraaz nach der hart umkämpften Partie gegen die weiter um vier Punkte besser dastehenden Pfälzer. Und natürlich, da redete der Ex-Profi nicht drumherum, „kann man auch etwas Angst haben in dieser Situation“. Immerhin sei die A-Jugend das „Flagschiff“ des Leistungszentrums und ein Abstieg wäre ein ziemlicher Rückschritt.

Die Eintracht kam besser in die Partie als ihr Gegner, verschleuderte aber eine erste Großchance durch Florian Zorn, der nach feinem Stichpass von Nils Stendera frei auf Keeper Lennart Grill zulief, diesen aber nicht überwinden konnte (4.). Im Nachschuss hob Lukas Rodwald den Ball über das verwaiste Tor der Gäste. Später ging ein Kopfball von Jan Ostrowski weit am Kaiserslauterer Kasten vorbei (14.). Auf der Gegenseite tauchte dann der schnelle Anil Gözütok einmal im Strafraum auf, zögerte aber mit dem Abschluss zu lange (21.). Quasi im Gegenzug gingen die Riederwälder in Führung: Ein langer Ball wurde per Kopf verlängert, und diesmal vollstreckte Zorn eiskalt (22.).

Mitte der ersten Halbzeit wurde Kaiserslautern stärker. Djibril Diallo verfehlte das Tor aus 18 Metern noch knapp (26.), ehe die Gäste einen Freistoß schnell ausführten und durch den ungedeckten Torben Müsel ausglichen (35.). Müsel setzte dann noch einen Kopfball aus fünf Metern über die Latte (40.) und scheiterte wenig später an Schlussmann Marius Herzig (44.). Die Gäste hatten den Ausgleich längst verdient. „Bis zu dem unnötigen Ausgleich waren wir gut im Spiel, dann wurde es schwieriger“, stellte Kraaz fest.

Und es wurde ruppiger und noch intensiver. Spielerische Höhepunkte gab es in der zweiten Halbzeit so kaum noch zu sehen. Zunächst machte Kaiserslautern Druck, kam aber nur zu einem Schuss aus spitzem Winkel von Diallo, der am Tor vorbeiging (59.). Die Eintracht hatte nach einer Flanke von Deji Beyreuher einen Moment Hoffnung auf einen Treffer, aber der scharf nach innen gebrachte Ball sprang Stendera zu weit von der Brust (61.).

Herzig hält das 1:1 fest

Gegen Ende schienen beide Teams etwas risikobereiter zu werden – vielleicht waren sie aber auch einfach nur müde. Jedenfalls gab es im Ansatz hüben wie drüben Konterchancen, die aber kaum einmal zum Abschluss führten. Die beste Gelegenheit zum Siegtreffer hatte Kaiserslautern durch Müsel, dessen Schrägschuss Herzig aber gut parierte (87.). Was der Eintracht schließlich blieb, war also ein Punkt und die Hoffnung, am Sonntag doch noch aus der Abstiegszone zu klettern. Der zwei Punkte besser dastehende SV Wehen Wiesbaden spielt bei Spitzenreiter Bayern München, die Riederwälder haben Unterhaching zu Gast (13 Uhr). Und dann, stellte Armin Kraaz klar, „muss gewonnen werden“.

Frankfurt: Herzig – Okyere, Knothe, Torcuatro, Schmitt – Stendera (70. Förster), Ostrowski, Safaridis (76. Siebert) – Rodwald (85. Quartuccio), Zorn, Beyreuther. – Kaiserslautern: Grill – Klein, Altintas, Hotopp, Diallo – Will, Schätzle, Müsel – Jonjic, Idehen (75. Bakhat), Gözütok (90. Kersthold). – SR: Knoll (Kleinottweiler). – Zuschauer: 350.

(rst)

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