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Eintracht-Volleyballer nehmen jetzt Platz drei ins Visier

Frankfurt. 

Die Volleyballer von Eintracht Frankfurt sind auf dem besten Weg, sich in der oberen Tabellenhälfte der Regionalliga Südwest festzusetzen. Durch den klaren 3:0 (25:19, 25:22, 25:16)-Heimerfolg über den TV Biedenkopf kamen die Adlerträger bis auf fünf Punkte an den Tabellenzweiten TG Wehlheiden heran, der das Spitzenspiel gegen die Überflieger von der TG Rüsselsheim III glatt mit 0:3 verlor.

„Das war die beste Nachricht, die ich nach meiner Operation zur Aufmunterung bekommen konnte, sagte Stefan Neubrand. Der Trainer konnte den Sieg nicht in der Wolfgang-Steubing-Halle verfolgen, weil er sich einer Bandscheiben-OP unterziehen musste.

Auch ohne seine Anwesenheit lief alles wie von ihm vorgegeben. „Das war wirklich einfach. Der Gegner war einfach zu schwach. Eigentlich haben wir uns das nach dem Tabellenstand von Biedenkopf schwerer vorgestellt“, meinte Zuspieler Mark Miehm. Verständlicher wird die Vorstellung der Gäste angesichts der Tatsache, dass sie ihre zehn Punkte ausschließlich in Biedenkopf errungen haben. Auswärts ist die Mannschaft noch ohne Punktgewinn. Ohne Durchschlagskraft präsentierten sich die Mittelhessen auch in Frankfurt. Angriffsschwach, in der Annahme unsicher, mit vielen Eigenfehlern behaftet.

Dies soll die Leistung der Eintracht nicht schmälern. Der Block stand gut, mit den druckvollen Aufschlägen auf den unsicheren Libero wurden viele Punkte gemacht. Die Annahme wurde durch den Einsatz von zwei Liberos, neben Kilian Jordan wurde auch Paul Schremmer eingesetzt, sichtlich stabilisiert, was wiederum dem Steller ein variables Zuspiel ermöglichte.

„Ich hatte es aber auch leicht. Egal, wohin ich den Ball spielte, meistens blockte nur ein Gegenspieler“, wunderte sich Mark Miehm. Am meisten von seinen Pässen profitierte der überragende Diagonalspieler Sven Panz, der mit seinen rasanten Schmetterschlägen die meisten Punkte sammelte.

Nun können sich die Frankfurter bis zum 11. Dezember auf das letzte Punktspiel des Jahres vorbereiten. Alles andere als ein klarer Erfolg beim Schlusslicht TG Hanau wäre eine Riesenüberraschung. Da der noch um zwei Punkte bessere ASV Landau tags zuvor beim Tabellenführer Rüsselsheim spielt, könnte die Eintracht bei einem eigenen Sieg sogar auf Rang drei ins neue Jahr gehen.

(löf )
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