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Eintracht Frankfurt: Eintracht angelt sich einen belgischen Junioren-Nationalspieler

Von Mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone starten die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt am Sonntag in den zweiten Saisonabschnitt. Alessandro Albanese soll helfen, den Klassenerhalt zu schaffen.
Miguel Blanco-Lopez (links) und Deji Beyreuther im Dreikampf. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Miguel Blanco-Lopez (links) und Deji Beyreuther im Dreikampf.
Frankfurt. 

Ganz neu ist es nicht, dass sich Eintracht Frankfurt in der U19-Bundesliga strecken muss – und auch diesmal ist der Klassenerhalt keine Selbstverständlichkeit. „Es ist ja auch brutal eng in dieser Liga, der Tabellensechste hat nur vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Wir sind froh, dass wir gegenüber anderen Mannschaften noch mit einem oder zwei Spielen in Rückstand sind“, erinnert Armin Kraaz, der Leiter des Eintracht-Leistungszentrums am Riederwald. Wobei ihm auch klar ist: „Die Nachholspiele muss man natürlich auch erstmal gewinnen.“

Die Platzhirsche in der Liga heißen Bayern München, TSG Hoffenheim, Mainz 05 und SC Freiburg. Dazu kommen der immer noch starke VfB Stuttgart und mehr und mehr der FC Augsburg, der am Sonntag (11 Uhr) erster Kontrahent der Eintracht nach der Winterpause ist. „Das ist ein unbequemer Gegner in einer schwierigen Situation. Es wäre natürlich ganz hilfreich, wenn wir gut starten“, weiß Kraaz.

Die Vorbereitung schloss die Eintracht am Sonntag mit einem 1:1 beim Bayernligisten Viktoria Aschaffenburg ab – gegen das Herrenteam wohlgemerkt. Zuvor gab es ein 3:0 gegen die Hessenliga-A-Junioren von Rot-Weiss Frankfurt, ein 4:0 über U19-Verbandsliga-Tabellenführer TuS Hornau und ein 0:1 gegen Werder Bremen. „Wo wir stehen, können wir aber wohl erst nach dem Spiel gegen Augsburg sagen“, meint Kraaz.

Für ein wenig Aufsehen sorgte die Eintracht kurz vor dem gestrigen Ende der Transferperiode mit der Verpflichtung des belgischen Junioren-Auswahlspielers Alessandro Albanese. Der 17-Jährige mit italienischen Wurzeln wechselt von der TSG Hoffenheim an den Riederwald. „Er hat die letzten zweieinhalb Jahre in Hoffenheim gespielt, war in der B-Jugend Stammspieler, kam aber in der A-Jugend nicht mehr so zum Zug und jetzt über eine Empfehlung zu uns. Das Angebot war für uns sehr attraktiv und wir freuen uns, dass er jetzt bei uns ist“, bestätigt Kraaz – der nur über den Weg der Veröffentlichung des Transfers nicht besonders glücklich war: Ein Foto von der Vertragsunterschrift an seinem Schreibtisch machte im Internet die Runde, noch ehe die Eintracht den Wechsel offiziell verkündet hatte. Die gleich noch dazu gestreuten Gerüchte, auch Bayern München, Schalke 04 und andere hätten Interesse an Albanese gehabt, wollte Kraaz nicht kommentieren. Sehr gehaltvoll dürften sie ohnehin nicht sein.

Fast wie ein Neuzugang ist für die Eintracht Nick Förster, der verletzungsbedingt in dieser Saison noch gar nicht gespielt hat. Ob es nach der langen Pause schon für einen Einsatz gegen Augsburg reicht, vermochte Kraaz nicht abzuschätzen, die baldige Rückkehr auf den Platz aber traut er dem Mittelfeldspieler allemal zu.

Fehlen wird gegen Augsburg wohl Sahverdi Cetin, der zuletzt zwei Woche lang nicht trainieren konnte. Und mit Deji Beyreuther droht noch ein weiterer Jungprofi auszufallen. Beide gehören übrigens zu den Spielern, mit denen sich der neue Technische Direktor Marco Pezzaiuoli besonders beschäftigt, der ja inzwischen für die „Verzahnung“ zwischen dem Jugend- und dem Profibereich zuständig ist. „Es ist schwer, konkret zu sagen, wo wir genau zugelegt haben, aber man spürt, dass die zusätzliche Manpower und der Input uns gut tun“, lobt Kraaz den neuen Mitarbeiter.

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