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Frauenfußball: Eintracht verliert das "Endspiel" um Zweitliga-Aufstieg gegen Weinberg

Die Eintracht hat den Aufstieg in die Zweite Bundesliga verpasst. Somit wartet ein weiteres Jahr in der Regionalliga auf die Frankfurterinnen.
Zweikampf: Eintrachts Rosalie Sirna versucht an der Weinbergerin Anna Hofrichter vorbeizukommen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Zweikampf: Eintrachts Rosalie Sirna versucht an der Weinbergerin Anna Hofrichter vorbeizukommen.
Frankfurt. 

Nachdem der SV Weinberg in der abgelaufenen Regionalliga-Runde bereits zweimal besiegt worden war, standen die Vorzeichen für die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt eigentlich gut. Ein Sieg im letzten Relegationsspiel – ungeachtet der Höhe – hätte den Riederwälderinnen für den Aufstieg in die Zweite Bundesliga gereicht. Doch am Ende gab es ein böses Erwachen: Die Gäste aus Mittelfranken gewannen 3:0 (2:0) und feierten ihrerseits den Aufstieg.

Vor rund 400 Zuschauern entwickelte sich schnell ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Für die Eintracht vergaben Rosalie Sirna und Kaho Fushiki die ersten Möglichkeiten. Weinbergs Julia Brückner setzte ihren Schuss kurz darauf knapp über die Latte. Fushikis Freistoß über das Tor folgte wenig später der erste Jubel – allerdings von den Gästen. Torjägerin Nina Heisel hatte ihr Team aus abseitsverdächtiger Position in Führung gebracht (43.). Die Eintracht reagierte mit einem direkten Gegenstoß, der Versuch ging jedoch haarscharf über das Tor. Nur zwei Minuten später ließen sich die Gastgeberinnen erneut überrumpeln – wieder war Heisel die Nutznießerin (45.). Beiden Gegentoren waren individuelle Frankfurter Abwehrfehler vorausgegangen.

In der zweiten Hälfte trat die Eintracht noch mutiger auf, doch Weinberg konterte über Annika Kömm, die Frankfurts Torfrau Elena Bläser aber nicht überwinden konnte. Kurz darauf war Bläser aber erneut geschlagen, nachdem Kömm nach einem Konter noch gescheitert war, Ellen Riess den Abpraller aber zum 0:3 verwertete (70.). Zwei gute Chancen von Vivian Tobollik brachten der Eintracht auch nichts mehr ein, sodass Weinberg am Ende nach drei Siegen aus drei Spielen die verdiente direkte Rückkehr in Liga zwei bejubelte.

Eintracht-Trainer Carlos Pereira fasste das Geschehen wie folgt zusammen: „Wir haben es dieses Mal nicht geschafft, die kompakte Defensive von Weinberg zu knacken. Durch individuelle Defensivfehler haben wir leider auch noch die Gegentore begünstigt. Dennoch ein Lob an die Mannschaft, die bis zum Schluss alles gegeben hat.“

Für die Eintracht spielten: Elena Bläser, Fabienne Würtele, Julia Förster, Vanessa Klich, Annika Leber, Kanako Fuse, Rosalie Sirna (51. Jill Fournier), Kaho Fushiki, Aurelia Müller (45.+1 Vivian Tobollik), Julia Beuth (81. Julia Seufert), Inga Jöst.

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