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Fußball: Eintracht verspielt in den letzten Minuten Führung: Titelentscheidung vertagt

Aufgrund der Niederlage im Nachholspiel in München hat Eintracht Frankfurt die vorzeitige Meisterschaft in der Frauenfußball-Regionalliga Süd verpasst. Am Sonntag steht nun das finale Spiel auf dem Programm – gegen den Absteiger Würzburg.
Das ist noch ins Auge gegangen: Inga Joest (rechts) verpasst mit der SG Eintracht in München knapp den vorzeitigen Titelgewinn. Wacker-Spielerin Anja Katharina Kömpel ist das recht. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Das ist noch ins Auge gegangen: Inga Joest (rechts) verpasst mit der SG Eintracht in München knapp den vorzeitigen Titelgewinn. Wacker-Spielerin Anja Katharina Kömpel ist das recht.
Frankfurt. 

Mit einem Sieg hätte sich die Eintracht vorzeitig die Meisterschaft sichern können. Doch bei Wacker München, das als bisheriger Tabellensiebter nur eine Nebenrolle spielt in der Regionalliga, musste sich der Spitzenreiter mit einer 2:3 (1:1)-Niederlage abfinden. So müssen die Frankfurterinnen noch bis Sonntag (Anstoß 14 Uhr) warten, dann sollte es aber klappen mit dem Titel, denn der abgeschlagene Tabellenletzte ETSV Würzburg ist zu Gast. Bei einem Sieg auf der Sportanlage in Nieder-Eschbach ist alles klar, der um einen Punkt dahinter lauernde Konkurrent SV Weinberg empfängt den TSV Crailsheim.

Die Zuversicht ist freilich groß im Eintracht-Lager, in der Hinrunde hatte das Team schon alle Punkte aus Würzburg mitgenommen (3:0). Und die Fränkinnen sind nach passablem Saisonbeginn seit nunmehr sechs Spieltagen ganz hinten. In zwölf Rückrundenspielen gelang ihnen ebenso kein einziger Sieg wie bei zwölf Auswärtsspielen.

Viele Chancen vergeben

Die Eintracht erwischte in München den besseren Start und wäre nach einem Pass von Kaho Fushiki beinahe durch Annika Leber in Führung gegangen, doch Wacker-Torfrau Veronika Gratz parierte. In der Folge wogte die Partie ohne größere Chancen hin und her, ehe Anja Kömpel die Gastgeberinnen über die rechte Seite wie aus dem Nichts in Führung schoss (30.). Die Eintracht war nun die spielbestimmende Mannschaft, sie verpasste es durch einen Kopfball von Julia Beuth, Schüsse von Fabienne Würtele und Kanako Fuse sowie einen Freistoß durch Fushiki aber den überfälligen Ausgleich. München beschränkte sich dagegen aufs Kontern, wobei die Gastgeberinnen das Mittelfeld immer wieder mit schnellen Ballstafetten überbrückten.

TSG Neu-Isenburg hält Druck nicht stand

Durch die 1:4 (0:2)-Niederlage gegen die TuS Großenenglis hat die TSG Neu-Isenburg in der Frauenfußball-Hessenliga wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg verspielt.

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Erst im zweiten Durchgang wurde dann auch die Eintracht für ihr Spiel belohnt: Fushiki spielte einen Freistoß in den Strafraum, der – von eine Münchnerin noch abgefälscht – im Tor landete (51.). Keine sechs Minuten waren danach gespielt, als die Eintrachtspielerinnen erneut jubelten: Rosalie Sirna legte den Ball an Torfrau Gratz vorbei zum 1:2 ins Netz (57.).

In der Folge steigerte sich München aber immer mehr. So strich ein Kopfball nur Zentimeter am Pfosten vorbei, und Eintracht-Torfrau Elena Bläser musste einige Male all ihr Können aufbringen. In der 87. Minute war schließlich auch sie machtlos, als Bernadette Angstwurm einen Fehler in der Frankfurter Hintermannschaft zum 2:2 nutzte. Veronika Capoccia machte mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze in der zweiten Minute der Nachspielzeit sogar noch das 3:2 perfekt. „Es war ein ausgeglichenes Spiel, das wir leider durch drei individuelle Fehler verloren haben“, konstatierte Frankfurts Sportliche Leiterin Tina Wunderlich.

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