E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 18°C

Jugendfußball: Eintrachts U19 gewinnt im ersten Spiel unter Frank Leicht knapp gegen Karlsruhe

Im ersten Spiel nach der Entlassung von Alexander Schur gewannen die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt mit 1:0 (0:0) gegen den Karlsruher SC und kletterten in der Tabelle der U19-Bundesliga Süd/Südwest aus der Abstiegszone.
Renad Dadashov brachte mit seinem Treffer die Eintracht-U19 wieder in die Erfolgsspur. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Renad Dadashov brachte mit seinem Treffer die Eintracht-U19 wieder in die Erfolgsspur.
Frankfurt. 

Der aus der U17 aufgerückte Frank Leicht feierte einen gelungenen Einstand als Trainer der A-Junioren von Eintracht Frankfurt, die nach sechs sieglosen Spielen in Folge mit dem 1:0 gegen Karlsruhe einen Befreiungsschlag landeten. Unter den Augen von Eintracht-Chefcoach Niko Kovac und Sportdirektor Bruno Hübner setzte in der 89. Minute in einer hart umkämpften Partie Renad Dadashov per Kopf nach einer Ecke den entscheidenden Treffer.

Die Eintracht verbesserte sich mit dem knappen Erfolg auf den neunten Platz, allerdings trennt die jungen Riederwälder nur ein Punkt vom ersten Abstiegsplatz. Am Samstag geht es nun zum schon etwas abgeschlagenen Schlusslicht Spvgg. Greuther Fürth, dort soll dann nachgelegt werden.

Leicht und sein Co-Trainer Jan Fießer tauschten im Vergleich zum 0:1 in Freiburg fünf Spieler aus: der gelbgesperrte Nils Stendera fehlte ohnehin, aber auch Torhüter Tobias Stirl, Miguel Torcuatro, Mischa Häuser und Murad Mahmudov mussten zuschauen. Stabilität in der Defensive hatte dabei für die neuen Verantwortlichen an der Seitenlinie oberste Priorität. „Wichtig war zunächst, die gefährlichen Konter der Karlsruher zu unterbinden“, stellte Leicht klar.

Weil der Gegner ebenfalls kein Interesse an einem offenen Schlagabtausch hatte, blieben Torchancen im ersten Abschnitt Mangelware. Einen Distanzschuss von Noah Schmitt verzeichnete die Eintracht, mehr nicht. Karlsruhe kam zunächst nur bei Freistößen und Ecken in Tornähe, wurde dabei aber nicht gefährlich.

Nach der Pause hatten die Gäste dann doch eine gute Gelegenheit, doch Malik Batmaz beförderte den Ball nach einem Freistoß genau in die Arme von Keeper Marius Herzig. Auf der Gegenseite forderte die Eintracht einen Elfmeter, als Sahverdi Cetin nach einem Zweikampf zu Boden ging und dann köpfte Miguel Blanco-Lopez am Gästetor vorbei. Insgesamt hatte KSC-Torwart Mario Schragl wenig zu tun, bis plötzlich Dadashov in der 65. Minute vor ihm auftauchte, ihn aber nicht überwinden konnte. Auch bei einem Freistoß von Deji Beyreuther war Schragl zur Stelle. Bei einem Schuss von Vladimiros Safaridis hatte er allerdings Glück – der Frankfurter schoss den Ball an die Latte.

Verdientes Glück

Das ganz große Risiko ging die Eintracht am Ende nicht. „Ein Unentschieden hätte ich auch mitgenommen“, räumte Leicht später ein. Doch dann gab es noch einmal Ecke und der Ball landete im Karlsruher Tor. Das Glück, das unter Alexander Schur am Ende nicht mehr da war, stand der Eintracht diesmal zur Seite. Und aus Leichts Sicht war das auch verdient: „Denn die Jungs haben wie in den Vorwochen alles aus sich herausgeholt.“

(rst)

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen